Sandstand

Der hei­lige Gral ist leich­ter zu fin­den als der ideale Blei­stift­stän­der. Ich stelle mich die­ser He­rausforderung immer wie­der gerne und daher heute eine wei­tere Idee vor: Ein mit Sand gefüll­ter Karton.

Karton mit Sand als Bleistiftständer

Von links: Eber­hard Faber Mon­gol 482, LYRA Robin­son 2510, LYRA Gar­den Pen 1695, Viking Skjol­dun­gen 400, Caran d’Ache Tech­no­graph 777

Der Knül­ler ist das aber nicht. Bei mei­nem kur­zen Test blieb manch­mal etwas Sand am Stift hän­gen, und ich denke, dass er scheu­ert (was jedoch weni­ger kri­tisch wäre). – Möglicher­weise ist Quarz­sand aus dem Baustoff­handel hier das bes­sere Schütt­gut, doch ich möchte diese Albern­heit nicht vertiefen.

13 Kommentare zu „Sandstand“

  1. Sehr hübsch, vor allem der zweck­ent­frem­dete Burda-Schnittmusterbogen. Ich erin­nere mich an Stif­te­hal­ter aus einem bemal­ten Back­stein oder aus Klo­pa­pier­hül­sen gebas­telt. Bei­des Geschenke mei­ner Kin­der. Nach einer gebüh­ren­den Wür­di­gungs­zeit lan­de­ten sie in der Tonne um ande­ren Nütz­lich­kei­ten aus Kin­der­hand Platz zu schaf­fen. Heute begnüge ich mich mit einem „Vintage“-Becher.

  2. If you fil­led it with sugar it would ful­fil a dual purpose.

    No that’s too silly.

  3. wal­traut: Die Fach­frau hat die Deko sofort erkannt ;-) Für die­sen Stif­te­hal­ter ist auch eher der zehn­jäh­rige Junge in mir ver­ant­wort­lich; ich bevor­zuge Auf­be­wah­run­gen wie diese oder jene. – Ein alter Becher ist natür­lich der Klassiker.

    Sap­phire: Excel­lent! Espe­cially the pen­cil che­wers would derive bene­fit from such a fil­ling if they stored the pen­cil poin­ting upwards ;-)

  4. Of course this idea for a pen­cil hol­der wasn’t meant seriously, and neit­her was the sug­ges­tion to use sugar. Yes, sand would damage the pen­cils (of course this depends on the size of the grain and its rough­ness). To me, the big­gest draw­back is the sti­cking of the sand because of the hand’s moisture.

    There are defi­ni­tely much bet­ter pen­cil hol­ders out there ;-) Howe­ver, kee­ping a pen­cil upright with some sand makes for a funny han­di­c­raft work as we will see soon.

  5. Espe­cially the pen­cil che­wers would derive bene­fit from such a filling …

    … nicht zu reden von den Bar­ba­ren, die Stifte miß­brau­chen, um den Kaf­fee damit umzurühren.

    An die­ser Stelle mal ein Lob für die immer sorg­fäl­tig belich­te­ten Bil­der und lie­be­voll aus­ge­such­ten Hin­ter­gründe. Es ist immer ein beson­de­res Ver­gnü­gen, in die­ser Netz­ge­gend vorbeizukommen.

  6. Vie­len Dank, das freut mich sehr! Und ein wei­te­rer Ansporn ist es auch :-)

    Mit dem Blei­stift Kaf­fee umzu­rüh­ren ist wirk­lich bar­ba­risch – zum Glück habe ich das bis­her noch nicht gesehen.

  7. oh, der alte schnitt­mus­ter­bo­gen als ist wirk­lich super :)
    hab auch noch ein paar hier rum­flie­gen, die alten sind ggü der moder­nen ziem­lich schwer les­bar, und ohne anlei­tung ist man ver­lo­ren… es täte mir aber leid sie zu zer­schnei­den, ich denke dann ich finde wohl­mög­lich noch die beschrei­bung und es ist DER schnitt aus dem ich mir dann unbe­dingt etwas nähen möchte

    aber mal grund­sätz­lich: ist es nicht kon­tra­pro­duk­tiv die stifte auf die spitze zu stel­len? egal ob in sand oder nicht?

    @waltraut hihi, mit klo­pa­pier­rol­len­stif­te­hal­ter hab ich auch men­schen „glück­lich“ gemacht, nicht das irgend­wer die­ser men­schen über­haupt einen stif­te­hal­ter benö­tigt hätte…

  8. Es freut mich, dass Dir der Schnitt­mus­ter­bo­gen gefällt!

    Wenn Du die Beschrei­bung nicht mehr fin­dest oder – noch schlim­mer – die wie­der­ge­fun­dene Dir zeigt, dass das Schnitt­mus­ter für etwas ist, was Du nie und nim­mer nähen, geschweige denn tra­gen möch­test, so hast Du die gan­zen Jahre auf zahl­rei­che gelun­gene Deko­ra­tio­nen verzichtet ;-)

    Stifte auf die Spitze zu stel­len ist natür­lich nicht das Gelbe vom Ei, läuft man doch dabei Gefahr, dass sie abbre­chen. Aller­dings sieht man so eher den Här­te­grad und andere Kenn­zeich­nun­gen und mei­det dabei auch die Gefahr, sich auf­zu­spie­ßen. – Die Idee mit dem Sand war natür­lich keine ernstgemeinte.

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