Ramponiert (4)

Ramponiert (4)

Ein Blei­stift unbe­kann­ten Fabri­kats auf einem Fuß­weg in Rüsselsheim

6 Kommentare zu „Ramponiert (4)“

  1. Unfor­tu­n­a­tely not – in this case I haven’t picked up the pen­cil, and when I came past that spot again later that day it was gone.

  2. Sogar mit einem Mes­ser angespitzt.
    Was der wohl alles geschrie­ben, notiert, schraf­fiert, gezeich­net oder auch an Kaset­ten vor- und rück­ge­spult hat…
    Waren es schnöde Ein­kaufs­zet­teln, die sei­ner Mine mit neu­tra­ler Miene entsprangen?
    Hat er Gedan­ken­fet­zel­chen zu Papier gebracht, die spä­ter in gro­ßer Auf­lage zwi­schen dicken Buch­de­ckeln rei­ßen­den Absatz fanden?
    War er eines Künst­lers bes­ter Freund, des­sen wun­der­ba­res Werk vor stau­nen­den Augen ver­steckt in irgend­wel­chen Map­pen sei­ner Ent­de­ckung harrt?
    Hat er Note um Note auf fünf Linien tan­zen las­sen, leise – für sich – mitsummend?
    Hin­ter wel­chen Ohren wurde er gesteckt?
    Wir wer­den es nie erfahren.
    Aber die Phan­ta­sie, die treibt er an, der tap­fere Kerl.

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