Hier öffnen

Als gro­ßer Freund des Hin­wei­ses „Hier öff­nen“1 schaue ich mir des­sen unzäh­lige Vari­an­ten gerne genau an. Dabei begegne ich hin und wie­der einem beson­de­ren Exem­plar, so wie die­sem auf der Ver­pa­ckung des jun­gen Gou­das vom Dis­coun­ter Penny.

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Wäh­rend man den Text oft durch einen Pfeil oder einen gebo­ge­nen Ver­pa­ckungs­teil er­gänzt, so gibt es hier eine Hand2 mit Man­schette zu bewun­dern. Auch wenn ich den Dau­men etwas zu lang finde, so gefal­len mir die Idee und die Umsetzung.

Erfreu­lich ist zudem die ff-Ligatur der Haus­schrift Akko, die zeigt, dass man bei der Anfang 2012 begon­ne­nen und in mei­nen Augen geschmack­vol­len Neu­ge­stal­tung des Dis­coun­ters mit Sorg­falt zu Werke ging. – Die Kon­tur der Kuh hat mich natür­lich gleich an eine Art­genossin auf einer Milch­ver­pa­ckung aus dem glei­chen Hause erinnert.

  1. „Hier öff­nen” (im Ori­gi­nal „Open Here – The Art of Inst­ruc­tio­nal Design”, 1999) ist auch der Titel eines her­vor­ra­gen­den Buches von Paul Mijk­senaar und Piet Westendorp, das sich mit der Kunst der Gebrauchs­wei­sung beschäf­tigt und eine Fülle gra­fi­scher Anlei­tun­gen ent­hält.
  2. Nein, lei­der keine Zei­ge­hand.

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