Pentel Mechanica „Ein paar Buntstifte” 

Kurz notiert

  • Das Radiokolleg „Über das Schreiben” im ersten Hörfunkprogramm des Österreichischen Rundfunks beschäftigt sich mit den – so der Sender – „Facetten einer elementaren Kultur­technik”. Alle vier Folgen (1, 2, 3 und 4) sind online nachzuhören. – Danke an T.B. für den Hinweis!
  • Wer die Mechanik des Druckbleistifts Pentel P200 mag, nicht aber dessen Kunststoff­schaft, wird beim Kickstarter-Projekt „Number 9 pencil” von Lindsay Wilson fündig. Die hexagona­len Schäfte werden in drei Materialien (Aluminium, Messing und Edelstahl) und mit sechs unterschiedlichen Griffvarianten erhältlich sein. Das Projekt hat bereits jetzt das Finanzie­rungsziel erreicht.
  • Ich habe einen Beitrag erweitert: Der zum Gelschreiber uni-ball Signo Needle enthält jetzt einen weiteren kurzen Vergleich des Needle mit dem uni-ball Signo DX 0.38.
  • Das kürzlich veröffentlichte Patent „Mechanical Pencil” von Pilot Japan beschreibt einen Druckbleistift, bei dem man von außen sieht, ob noch Minen im Vorratsbehälter sind und wie viel von der letzten Mine noch übrig ist. Dazu folgt der letzten Mine ein längs der Stift­achse verschiebbares Teil, dessen Position durch ein Fenster im Schaft erkenn­bar ist. – Etwas ähnliches gab es übrigens schon beim Pentel P154 Injecto, der ein Fenster hatte, durch das man sehen konnte, wenn man die letzte Mine benutzte (eine weitere Besonder­heit dieses Druckbleistifts war dessen Befüllung durch eine Kartu­sche).

Stichwörter: Druckbleistifte, Pilot

4 Kommentare zu „Kurz notiert”

  1. 2nd_astronaut

    Vom Pentel Injecto und seiner Kartuschen-Verwandtschaft hatte ich mal ein Bild gemacht irgendwann https://flic.kr/p/LPf3L7

    Ich war mir beim Schwan cassetto gar nicht so sicher, ob er dazugehört (ich hätte natürlich mal hineinschauen können …). Zufällig ist mir die Tage eine alte Werbung in der Elektrobucht über den Weg geschwommen, die den cassetto doch etabliert: https://i.ebayimg.com/images/g/NTIAAOSwabBd2Uon/s-l1600.jpg

    Eventuell gibt es den immer noch? Zumindest findet man bei Amazon noch Nachfüllkassetten, aber die könnten auch historisch sein.

  2. Lexikaliker

    Danke für diese Details! Es ist schon bemerkenswert, was es alles mal gab und welche Reste sich bis heute erhalten haben (der cassetto ist jedoch meines Wissens schon lange nicht mehr erhält­lich). – Übrigens gab es von STAEDTLER den CASSETTE, doch der arbeitet meines Wissens ohne Kartusche.

  3. 2nd_astronaut

    Interessant — ich glaube, den hattest Du „drüben” auch erwähnt, sieht ein bisschen aus wie der retromatic. Der Name ist dann irgendwie mysteriös …

  4. Lexikaliker

    „Drüben” ist lustig :-) Ja, er ist hier zu sehen. Den retromatic kenne ich nicht, aber das Griffstück des Cassette ist dem des STAEDTLER marsmatic sehr ähnlich. – Stimmt, der Name ist schon etwas seltsam.

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