Granate 1901 Kurz notiert 

Granate 1900

Ein weiteres Detail aus der Geschichte des Spitzerklassikers: Das „Waarenzeichenblatt”, he­rausgegeben vom Kaiserlichen Patentamt, gab in der Ausgabe vom März 1901 die Anmel­dung und die Eintragung des Warenzeichens „Granate” für die Schreibwaren-Großhandlung Möller & Breitscheid in Köln bekannt.

Granate 1900

Möller & Breitscheid hatte bereits am 27. Januar 1900 den Namen „Granate” angemeldet, musste aber zunächst eine Ablehnung hinnehmen, da „das Wort mithin eine Angabe über die Beschaffenheit der Waare enthalte und daher dem Verkehr freigehalten werden müs­se”1. Erst die Aufhebung dieser Entscheidung am 13. November 1900 machte die Eintra­gung möglich, die dann am 4. Februar 1901 unter der Nummer 47683 vorgenommen wur­de. – Eine weitere (erneute?) Eintragung des Warenzeichens „Granate” fand am 14. Feb­ruar 1939 statt.

Granate 1900

Geht man davon aus, dass sich die damalige Granate nicht wesentlich von der des Jahres 1913 unterscheidet, so hat der heute von Möbius+Ruppert unter der Artikelnummer 604 angebotene Spitzer eine mindestens 115-jährige Geschichte.

Danke an das DPMA für die Scans!

  1. Quelle: Chemiker-Zeitung vom 18. Mai 1901.

Stichwörter: Granate, Möbius+Ruppert, Möller & Breitscheid, Museum, Spitzer

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