Spitzfindigkeiten

Tag für Tag spitzt man den Blei­stift und trägt dabei auch immer eine gehö­rige Por­tion Gra­phit ab. Doch wie­viel genau? Oder anders herum gefragt: Wie­viel von der Mine lan­det tat­säch­lich auf dem Papier?

Spitzfindigkeiten

Von links: Stan­gen­ra­die­rer Tom­bow Mono zero, Notiz­buch „Kom­pa­gnon“ von Brun­nen, Radie­rer Tom­bow Mono, Pen­tel Graph­Gear 500, Bruyn­zeel 1605 (Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Für eine schnelle mathe­ma­ti­sche Betrach­tung ver­ein­fa­che ich wie folgt:

  • Der Blei­stift ist nicht werk­sei­tig angespitzt.
  • Der Stift wird immer senk­recht, also mit einem Win­kel von 90° aufgesetzt.
  • Die Spitze wird nicht verrundet.
  • Es gibt kei­nen Ver­lust der Mine durch Bruch.
  • Der Spitz­vor­gang ist sehr gut kontrollierbar.
  • Die Mine wird voll­stän­dig aus­ge­nutzt, d. h. es bleibt kein Blei­stift­stum­mel übrig.

Nicht alle die­ser Annah­men sind rea­lis­tisch, aber dazu spä­ter mehr.

Das Sze­na­rio: Ich spitze den Blei­stift (Minen­durch­mes­ser 2 mm) mit einem Standard-Spitzer (Spitz­win­kel 22°) bis zu einem Minen­durch­mes­ser von 0,2 mm, schreibe die Mine bis zu einem Durch­mes­ser von 1 mm her­un­ter und spitze den Blei­stift erneut. Da sich die­ser Vor­gang bis zum Ende des Blei­stifts unver­än­dert wie­der­holt, kann ich mich hier auf einen sol­chen Abschnitt beschrän­ken. Dann betrachte ich das Volu­men der kom­plet­ten Mine für die­sen Abschnitt sowie das des zum Schrei­ben genutz­ten Minen­an­teils, der die Form eines Kegel­stump­fes hat; der Quo­ti­ent die­ser Volu­mina lie­fert mir abschlie­ßend die Ausnutzung.

Die Daten in der Übersicht:

  • Minen­ra­dius: R0 = 1 mm
  • Spitz­win­kel: φ = 22°, d. h. Win­kel zwi­schen Kegelachse und Man­tel­li­nie α = 11°
  • Start­ra­dius: r = 0,1 mm
  • End­ra­dius: R = 0,5 mm
  • Länge des Abschnitts: h
  • Volu­men des zylin­dri­schen Minen­ab­schnitts: V0
  • Volu­men des genutz­ten Minen­an­teils V
  • Aus­nut­zung: V/V0

Es gilt:

Spitzfindigkeiten

Mit den For­meln für den Kegel­stumpf, den Zylin­der und den genann­ten Wer­ten ergibt sich eine Aus­nut­zung von V/V0 = 0,10 , d. h. nur 10 Pro­zent der Blei­stift­mine wer­den wirk­lich genutzt! (Zum Ver­gleich: Druck­blei­stifte brin­gen es übli­cher­weise auf etwa 80, spar­same Modelle sogar auf knapp 98 Pro­zent.) Die wei­tere Betrach­tung zeigt außer­dem, dass die­ser Wert vom Spitz­win­kel unab­hän­gig ist und man den Vor­teil des lan­gen Konus nicht prin­zi­pi­ell mit einem höhe­ren Mate­ri­al­ver­lust bezahlt.

Zurück zu den Annah­men vom Beginn: Drehe ich den Blei­stift beim Schrei­ben, so kann ich auch noch mit einem grö­ße­ren End­ra­dius dünne Linien zie­hen, doch der Ver­lust durch den übrig­blei­ben­den Stum­mel gleicht dies wohl wie­der mehr als aus. Hinzu kommt die recht geringe Kon­trolle über den Spitz­vor­gang mit einem Hand­spit­zer, der im Gegen­satz zur Kur­belspitzmaschine kei­nen Anschlag kennt (eine Aus­nahme ist der ver­stell­bare DX4322 von DUX). Bei teu­re­ren Blei­stif­ten emp­fiehlt sich daher der Griff zu spar­sam arbei­ten­den Model­len.

Das prak­ti­sche Tabel­len­werk­zeug aus Red­mond ermög­licht mir, ganz flott die Aus­nut­zung für ver­schie­dene Start- und End­ra­dien zu ermit­teln. Hier einige gerun­dete Werte:

r (mm) R (mm) Anmer­kung Aus­nut­zung (%)
1 0,1 0,2 frü­her und damit häu­fi­ger spitzen 2
2 0,1 0,5 oben betrach­te­ter Fall 10
3 0,2 0,5 weni­ger spitz spitzen 13
4 0,1 1 bis zum Holz schreiben 37
5 0,2 1 3 und 4 kombiniert 41

Diese Zah­len gel­ten jedoch nur unter den ver­ein­fa­chen­den Bedin­gun­gen, also u. a. bei voll­stän­di­gem Auf­brau­chen der Mine und ohne Ver­lust durch Minen­bruch, so dass die tat­sächliche Aus­nut­zung in der Pra­xis noch nied­ri­ger ist. – Ich frage mich, ob es schon ein­mal Ansätze gab, die Dicke der Blei­stift­mine zu redu­zie­ren (und wenn ja, warum dies nicht in die Pra­xis umge­setzt wurde), denn bereits bei einem Durch­mes­ser von 1,5 mm und den erst­ge­nann­ten Radien steigt die Aus­nut­zung von 10 auf über 18 Prozent.

31 Kommentare zu „Spitzfindigkeiten“

  1. Hi,

    vie­len Dank für die­sen tol­len Arti­kel!! Kleine Anregung: 

    den Gedan­ken ein­fach wei­ter­zu­füh­ren und auch mal die „Minen­preise“ bei mecha­ni­schen und holz­ge­fass­ten Stif­ten mit ein­zu­be­rech­nen. So ließe sich eine Tabelle der öko­no­mischs­ten Blei­stifte erstellen.
    Mei­ner Mei­nung nach spa­ren mecha­ni­sche Stifte Geld, es geh jedoch nichts über die Hand­habe eines Holzstiftes.

    Viele Grüße,

    Alex

  2. WOW! Da hast du ja wie­der eine Diplom­ar­beit hin­ge­legt! Du könntest/solltest als Gra­phi­ker arbei­ten. Der Illus­tra­ti­ons­stil erin­nert mich auch an die Wer­be­an­zei­gen der 50er – wirk­lich schön.

    Dass die Gra­phit­aus­nut­zung bei unse­ren höl­zer­nen Freun­den so gering ist, bedrückt ein wenig.
    Aber man muss beden­ken, dass Blei­stifte bei uns immer­hin ein Leben in Respekt, Würde und lie­be­vol­ler Nut­zung ver­brin­gen dür­fen. Der Groß­teil der Mensch­heit ist eher weni­ger blei­stift­fi­xiert und geht ent­spre­chend nach­läs­sig und ver­schwen­de­risch mit ihnen um. Schlimm sind die Blei­stifte aus dem Bil­ligst­sor­ti­ment, die teil­weise nicht ein­mal rich­tig nutz­bar sind wegen ihrer schlech­ten Qua­li­tät. Das führt dann noch mehr und eher zum Wegwerfen. 

    Und dann wie­der Kin­der in bestimm­ten Gebie­ten Afri­kas, die mit Stei­nen und Erd­klum­pen malen und schrei­ben, und sich nichts mehr wün­schen als einen rich­ti­gen ech­ten Blei­stift. Diese Bil­der haben mich erschüt­tert und mir zu den­ken gege­ben. Eine Spende von teil schon benutz­ten Blei­stif­ten bedeu­tet für diese Kin­der eine mona­te­lange Freude. Aber Trä­nen bekommt man in die Augen, wenn man sieht wie dann jedes die­ser Kin­der sei­nen Blei­stift ehr­furchts­voll wie einen Schatz hütet und die Stum­mel auch teil­weise nach der Schule ein­ge­sam­melt wer­den, um sie am nächs­ten Tag wie­der aus­tei­len zu kön­nen. Einige die­ser Blei­stifte sind ledig­lich alte Wer­be­blei­stifte. Wie­viele von die­sen lan­den bei uns täg­lich im Müll ….

  3. Danke für eure sehr net­ten Kom­men­tare! – Mit einer Betrach­tung der Kos­ten hatte ich bereits begon­nen und dabei schnell gemerkt, dass mir das große Preis­spek­trum und die ver­ein­fa­chen­den Annah­men nur die Angabe eines sehr gro­ben Rah­mens erlauben.

    Holz­blei­stift

    Preis pro Stück: 0,30 bis 1,20 Euro
    Minen­länge: 17,5 cm
    Durch­mes­ser: 0,2 cm
    Volu­men: 0,55 cm³

    Länge des Stum­mels: 2 bis 5 cm, d. h. es sind rund 70 bis 90 Pro­zent nutzbar
    Nutz­ba­res Volu­men: 0,38 bis 0,50 cm³

    Dar­aus ergibt sich der effek­tive Minenpreis:
    Mini­mum: 0,30 Euro pro 0,50 cm³ = 0,61 Euro/cm³
    Maxi­mum: 1,20 Euro pro 0,38 cm³ = 3,12 Euro/cm³

    Druck­blei­stift

    Preis pro Mine (zwei Beispiele):
    Pen­tel Ain HB, 40 Stück, 2,20 Euro – 5,5 Euro-Cent/Mine
    Faber-Castell Super-Polymer 9065 HB, 12 Stück, 0,50 Euro – 4,2 Euro-Cent/Mine
    Minen­länge: 6 cm
    Durch­mes­ser: 0,05 cm – Volu­men: 0,012 cm³
    Durch­mes­ser: 0,07 cm – Volu­men: 0,023 cm³

    Länge des Minen­stücks, das nicht mehr gehal­ten wer­den kann: 0,1 cm bis 1,2 cm, d. h. es sind rund 80 bis 98 Pro­zent nutzbar
    Nutz­ba­res Volu­men (0,5 mm): 0,0094 bis 0,0012 cm³
    Nutz­ba­res Volu­men (0,7 mm): 0,0185 bis 0,0226 cm³

    Dar­aus ergibt sich der effek­tive Minenpreis:
    Mini­mum (0,5 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0012 cm³ = 3,64 Euro/cm³
    Maxi­mum (0,5 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0094 cm³ = 5,84 Euro/cm³
    Mini­mum (0,7 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0226 cm³ = 1,86 Euro/cm³
    Maxi­mum (0,7 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0185 cm³ = 2,98 Euro/cm³

    Zusam­men­fas­sung

    Kos­ten pro effek­tiv genutz­tem Minen-cm³:
    Holz­blei­stift: 0,61 bis 3,12 Euro
    Druck­blei­stift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro
    Druck­blei­stift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro

    Hier ist zunächst der Holz­blei­stift der erheb­lich güns­ti­gere, doch wie oben beschrie­ben, wird seine Mine nur zu 10 bis 20 Pro­zent genutzt; dies muss berück­sich­tigt werden.

    Kos­ten pro effek­tiv genutz­tem Minen-cm³:
    Holz­blei­stift (10% Aus­nut­zung): 6,10 bis 31,20 Euro
    Holz­blei­stift (20% Aus­nut­zung): 3,05 bis 15,60 Euro
    Druck­blei­stift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro
    Druck­blei­stift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro

    Ver­gleich

    Ver­gleicht man die effek­tiv genutz­ten Minen eines Druck­blei­stifts mit einem Minen­durch­mes­ser von 0,5 mm (0,7 mm) und eines zu 10% aus­ge­nutz­ten Holz­blei­stifts, so zahlt der „nur-schreibende“ End­ver­brau­cher für die letz­tere etwa das 1,7- bis 5,5-fache (3,3- bis 10,5-fache); bei einer dop­pelt so hohen Aus­nut­zung von 20% sieht es mit den Fak­to­ren 0,8 bis 2,7 (1,6 bis 5,2) schon wesent­lich bes­ser aus.

    PencilPowerPoint

    Holz­blei­stift­mi­nen­kos­ten = Fak­tor × Druck­blei­stift­mi­nen­kos­ten (Pen­cil­Power­Point)

    Die effek­ti­ven Minen­kos­ten des Holz­blei­stifts sind also meist höher als die des Druck­blei­stifts, aber dies ist (wie gesagt) nur eine sehr grobe Abschät­zung und wird der Kom­ple­xi­tät des The­mas bei wei­tem nicht gerecht. Unbe­rück­sich­tigt ist hier u. a. auch das not­wen­dige Zube­hör, denn man kann die Mine des Holz­blei­stifts nicht ohne Spit­zer und die Fein­mine nicht ohne den sie hal­ten­den Druck­blei­stift nut­zen. – Für Künst­ler und andere, die die Minen ihrer holz­ge­fass­ten Blei­stifte voll aus­nut­zen, gilt diese Betrach­tung natür­lich ebenso wenig wie für Blei­stifte mit Kurz­nut wie den GRE­EN­graph von STABILO, des­sen Mine knapp 3 cm kür­zer ist.

    Fazit

    Ein Kos­ten­ver­hält­nis von etwa 1:1 bis 1:10, das noch dazu nur unter bestimm­ten Bedin­gun­gen gilt, und eine bereits vor­her bekannte Erkennt­nis – wer bei die­sem doch recht dürf­ti­gen Ergeb­nis den Sinn des gan­zen Auf­wands anzwei­felt, liegt ziem­lich richtig ;-)

    Pen­cil­Anna, ich denke, Dir nach­füh­len zu kön­nen – die Her­stel­lung min­der­wer­ti­ger Pro­dukte (nicht nur Blei­stifte) beküm­mert ebenso wie der zuwei­len miss­ach­tende Umgang mit den klei­nen Gegen­stän­den des Alltags.

    P.S.: Für einen Gra­fi­ker reicht’s bei mir lei­der nicht.

  4. Groß­ar­tige Arbeit!
    Zur Frage der ver­wen­de­ten bzw. übli­chen Minen­durch­mes­ser bei Holz­stif­ten kommt mir in den Sinn, dass die kera­mi­schen Minen weni­ger fle­xi­bel sind und des­halb zur Bruch­si­che­rung bei Sturz und zu hohen Auf­setz­drü­cken die Mine dicker sein muss als zur eigent­li­chen Ver­wen­dung erfor­der­lich wäre. Ebenso ist viel­leicht zu erwä­gen, dass die Mine den Blei­stift­fer­ti­gungs­pro­zess aus­hal­ten muss. Also will ich daher ver­mu­ten, dass der Durch­mes­ser von 2mm ein Opti­mum für die Para­me­ter Bruchs­si­cher­heit, Fer­ti­gung, Viel­sei­tig­keit des Gebrauchs und Her­stel­lungs­kos­ten dar­stellt, dies dann ja wohl schon seit lan­ger Zeit.

  5. Als Ver­tei­di­ger des Alt­her­ge­brach­ten finde ich den Kos­ten­ver­gleich unter der Annahme, es gibt kei­nen Minen­bruch, natür­lich schwie­rig. Denn viel­leicht ist ja gerade der Minen­bruch der Grund, dass die bewährte 2 mm Minen­stärke im höl­zer­nen Stift (noch) nicht ver­rin­gert wurde. Denn zumin­dest für Links­hän­der gilt, dass die Mine des Druck­blei­stifts (0,5/0,7 mm) doch wesent­lich häu­fi­ger unter der Last der ihm gestell­ten Auf­ga­ben (zusammen-) bricht, woge­gen der aus rech­tem Holz geschnitzte Kol­lege deut­lich robus­ter ist. Und im rauem Gelände, jen­seits der Papiere und Zei­chen­fo­lien, auf Stock und Stein, wer will ihm da das Was­ser rei­chen? Vom Wohl­ge­ruch, der ihm, so gele­gent­lich in Form gebracht, ent­strömt, erst gar nicht zu sprechen.

  6. Noch­mal danke! :-)

    Klaus: Ganz klar – die im Ver­gleich zur Poly­mer­mine erheb­lich gerin­gere Fes­tig­keit der kera­mi­schen Mine und die dar­aus resul­tie­ren­den Anfor­de­run­gen machen eine Ver­rin­ge­rung des Durch­mes­sers sehr schwer oder gar unmög­lich. Im übri­gen gehe ich davon aus, dass (wenn es mach­bar wäre) ein Her­stel­ler damit bereits auf den Markt gekom­men wäre.

    Frank: Der Kos­ten­ver­gleich ist nicht nur schwie­rig, son­dern mit die­sen ver­ein­fa­chen­den und zum gro­ßen Teil unrea­lis­ti­schen Annah­men sicher hart an der Grenze des Sinn­vol­len, doch ich konnte ihn mir ein­fach nicht ver­knei­fen ;-) Kei­nes­falls wollte ich den holz­ge­fass­ten gegen den Druck­blei­stift aus­spie­len, erst recht nicht bei allei­ni­ger Betrach­tung der Kos­ten, denn ich benutze beide gern und möchte kei­nen missen.

    Der Gedanke, eine Poly­mer­mine in Holz zu fas­sen, liegt nicht nur hier nahe. Der Name des „Super Poly­mer 999“ vom japa­ni­schen Her­stel­ler Pen­tel lässt ver­mu­ten, dass dies bereits gesche­hen ist, und die Gebrauchs­ei­gen­schaf­ten die­ses sehr hoch­wer­ti­gen und in zwei Vari­an­ten erhält­li­chen Blei­stifts sprä­chen dafür. Lei­der bin ich jedoch des Japa­ni­schen nicht mäch­tig, und so bleibt mir der Inhalt des Ver­pa­ckungs­auf­drucks ver­schlos­sen; meine Ver­su­che, gesi­cherte Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, waren bis jetzt erfolglos.

  7. Her­vor­ra­gend! Großartig!
    Ich glaube, dass Dave von der „Dave’s Mecha­ni­cal Pen­cils“ ein­mal ein Pries für Pioneer Arbeit die­ser art gab aus: Der „James Cook Award“ – du hast dich durch diese eigen­stän­dige gra­phi­sche und mathe­ma­ti­sche Arbeit ganz bestimmt qualifiziert. :-).
    MvG.
    Henrik

  8. Und wie­der: Danke! :-) Daves „James Cook Award“ kenne ich lei­der nicht, aber dass Du meine Akti­vi­tä­ten trotz ihres doch recht frag­wür­di­gen Nut­zens ;-) für aus­zeich­nungs­wür­dig hälst, freut und ehrt mich sehr :-)

  9. „… I had ambi­tion not only to go far­t­her than any one had been before, but as far as it was pos­si­ble for man to go …“ – Capt. James Cook, R.N.
    Also of course Capt. James Kirk, Starfleet.
    Lexi­ca­li­ker seems to following…

  10. Her­vor­ra­gen­der Arti­kel, Danke für die Anre­gung! Ich bin lei­der erst heute durch einen Zufall auf diese Spitz­fin­dig­keit gesto­ßen. Diese Frage hat und beschäf­tigt mich auch immer wie­der. Vor eini­gen Jah­ren (2006) hatte ich ein­mal die bei­den gro­ßen Her­stel­ler aus Nürn­berg ange­schrie­ben, mit der Frage: Was ist das öko­lo­gi­schere Schreib­ge­rät (Ener­gie­bi­lanz, CO2 bzw. Öko­bi­lanz): Holz­blei­stift, Fall­mi­nen­stift oder Druck­blei­stift? Die Ant­wort lau­tete: Fall­mi­nen­stift und Druck­blei­stift. Aus­sage von Bei­den war auch, dass von der Mine bei einem Holz­blei­stift nur ein sehr gerin­ger Pro­zent­satz genutzt wird, vor allem, wenn man dann noch den Stum­mel berück­sich­tigt der zwangs­läu­fig übrig bleibt. Das Holz ist zwar ein nach­wach­sen­der Roh­stoff, aber für die Ver­ar­bei­tung wird wohl viel Ener­gie ver­braucht: Fäl­len, Ver­ar­bei­tung, Trans­port, Lackie­rung. Im Netz hatte ich ein­mal vor nicht allzu lan­ger recher­chiert bezüg­lich der Öko­bi­lanz von Holz­blei­stift und Druck­blei­stift. Der Druck­blei­stift hatte auch da in ver­schie­de­nen Dar­stel­lun­gen die Nase vorn. Letzt­end­lich ist der Holz­blei­stift ein Ein­weg­pro­dukt, wenn auch ein sehr schönes.

  11. Danke für die net­ten Worte und die Details aus Fach­krei­sen – inter­es­sant, dass man dort zu qua­litativ ähn­li­chen Ergeb­nis­sen gekom­men ist. Es wäre sehr span­nend, die voll­stän­dige Öko­bi­lanz zu sehen, allein schon wegen der betrach­te­ten Aspekte. – Ja, der Holz­blei­stift ist ein Ein­weg­pro­dukt, doch allzu große Belas­tung für die Umwelt wird er sicher nicht darstellen.

  12. Lei­der habe ich die Mail nicht mehr und kann nur noch aus dem Gedächst­nis die Ant­wort wiedergeben.
    Die bei­den deut­schen Blei­stift­her­stel­ler haben zum Blei­stift (in all sei­nen For­men) keine Öko­bi­lanz erstellt – zumin­dest damals nicht – da es keine ein­heit­li­chen Kri­te­rien dazu gab. Somit liegt es immer auch daran, was berück­sich­tigt wird und was nicht, das hat­ten sie auch gesagt. Wird das eine oder andere Kri­te­rium wie z. B. Nut­zungs­dauer des Druck­blei­stif­tes ver­än­dert (er wird nur solange benutzt, bis die beim Kauf ent­hal­te­nen Minen auf­ge­braucht sind), oder die Tat­sa­che, dass das Holz aus bewirt­schaf­te­ten Wäl­dern mit Wie­der­auf­fors­tung und Was­ser­lack, schlägt die Bilanz wie­der ein­deu­tig um zuguns­ten des Holzbleistiftes.
    Inter­es­san­ter­weise hat man sich wohl (zumin­dest ansatz­weise) beim Low-tech maganzine auch ein­mal Gedan­ken zu dem Thema gemacht. Dort meinte der Initia­tor, dass es for­mal schon so sein könne, dass ein Druck­blei­stift aus Kunst­toff umwelt­freund­li­cher sein kann. Dies aber sehr stark von den Fak­to­ren Nut­zungs­dauer und Ent­sor­gung abhänge bei gleich­zei­ti­ger nicht Berück­sich­ti­gung der Tat­sa­che, dass Erdöl eine begrenzte Res­source ist. Denn deren rein prak­ti­sche und nicht empi­ri­sche Erfah­rung: Ein Groß­teil der Druck­blei­stifte wie auch Holz­blei­stifte wer­den nicht so lange wie mög­lich genutzt, heisst, viel Kunst­stoff wan­dert in den Müll oder in die Land­schaft. Und was es mit dem Plas­tik­müll auf sich hat weiss man spä­tes­tens seit „Plas­tik­pla­net“.
    Und ein ebenso wich­ti­ger Fak­tor bleibt unbe­rück­sich­tigt: Hap­tik und Ausstrahlung.

  13. Danke für diese Details. Ich denke, dass die Zusam­men­stel­lung ein­heit­li­cher Kri­te­rien nahezu un­möglich ist und man bei vie­len Aspek­ten nicht umhin kommt, Annah­men zu machen (wie z. B. bei der erwähn­ten Nut­zungs­dauer). Der Was­ser­lack ist aller­dings mei­nes Wis­sens nicht so unbedenk­lich wie ange­nom­men und bewor­ben wird. Zum einen kann auch die­ser bis zu 10% Lösungs­mit­tel ent­hal­ten, und zum ande­ren ist er bei sei­ner Ver­ar­bei­tung und der Ent­sor­gung von Res­ten stär­ker belas­tend als der lösungs­mit­tel­hal­tige Lack. – Danke auch für den Hin­weis auf das Low-tech Maga­zine (einen Arti­kel zum Thema konnte ich lei­der noch nicht fin­den). Die Argu­men­ta­tion klingt plau­si­bel, und den Hin­weis auf „nicht so lange wie mög­lich genutzt“ kann ich bestä­ti­gen: Bei Les­tari in Indo­ne­sien wer­den Blei­stifte mit Zwinge und Radie­rer für 1 Cent pro Stück (!) gefer­tigt. Diese Blei­stifte, vor­wie­gend für den US-amerikanischen Markt her­ge­stellt, ste­hen bün­del­weise an The­ken usw. und wer­den nur ein ein­zi­ges Mal benutzt, d. h. noch nicht ein­mal ange­spitzt, und wan­dern anschlie­ßend in den Müll. – Hap­tik und Aus­strah­lung sind natür­lich wich­tige Kri­te­rien, und zum Glück gibt es sowohl bei mecha­ni­schen als auch holz­ge­fass­ten Blei­stif­ten einige Her­stel­ler, die dar­auf achten.

  14. Dazu gab es beim Low-tech Maga­zine auch kei­nen Artikel.
    Nun ja mit dem Was­ser­lack ist das so eine Sache: Glaub­haf­tige Fach­leute sagen, dass die Was­ser­la­cke eigent­lich umwelt- und vor allem Erb­gut­schä­di­gen­der sei her­kömm­li­che Lacke mit Lösungsmitteln.
    Und zu Ihrer Anmer­kung der Bil­ligstifte: Vor­pro­du­zier­ter Müll, wie so vie­les. Unglaub­li­che Ver­schwen­dung. Mir feh­len die Worte.
    Darf ich fra­gen, wel­ches ihren „hap­ti­schen“ Favo­ri­ten sind?

  15. Ach so – ich hatte ver­stan­den, das Low-tech Maga­zine hatte mal dar­über etwas geschrieben.

    Was die Gefah­ren durch den Lack angeht, so gibt es ja immer noch die Mög­lich­keit, unla­ckierte Blei­stifte zu kau­fen (z. B. den STAEDTLER 123 60).

    Ja, diese Bil­ligstifte sind wirk­lich eine unglaub­li­che Ver­schwen­dung. Was ich ver­ges­sen habe zu erwäh­nen: Diese Stifte sind nicht etwa so kurz wie die gefürch­te­ten Din­ger aus dem schwe­di­schen Möbel­haus, son­dern haben die volle Länge.

    Da ich glat­ten Lack sehr mag, sind meine hap­ti­schen Favo­ri­ten bei den holz­ge­fass­ten Blei­stif­ten der STAEDTLER Mars Lumo­graph 2886 aus den 1960er Jah­ren und der Mitsu­bi­shi Hi-uni (auch der uni). Bei den Druck­blei­stif­ten komme ich immer wie­der auf den Pen­tel Graph­Gear 500 (PG525) zurück, des­sen Rän­de­lung am metal­le­nen Griff­stück genau das für mich ideale Maß hat; auch seine Ge­wichtsverteilung emp­finde ich als sehr ange­nehm. Und wel­che sind Ihre Favoriten?

  16. Ja schon ver­stan­den, Klot­zen beim Wegwerfen….
    Optisch und hap­tisch sehr schön: http://www.busproshop.ch/shop/reiner/Artikel/231133/detail.htm?gruppe=11480&page= Gibt es in Deutsch­land nicht. Nur in der Schweiz.
    Optisch und hap­tisch schön: ja der Staedtler 2886, Mitsu­bi­shi Hi-uni eben­falls nicht ver­kehrt (aber warum diese Kunst­stoff­kappe am Stif­tende???), Tom­bow Mono Pro­fes­sio­nal. Die aktu­el­len Stadt­lers Lumo­gra­phen und Steno­fixe sind in Ord­nung. Cas­tell 9000 war frü­her mal schön (hel­les grün) aber mitt­ler­weile völ­lig ver­un­stal­tet mit Bar­code und ande­ren Auf­dru­cken, ebenso die Grip 2001, etwas dicker und keine schwar­zen Punkte wäre chi­cker. Wenn lan­ges Schrei­ben ansteht hat sich bei mir der Cas­tell TK 9400/9500 bewährt. Den Pen­tel Graph­Gear 500 kenne ich lei­der nicht. Mein Favo­rit: Lamy 2000 (auch als Kugel­schrei­ber) ein­fach hervorragend :-).

  17. Der Caran d’Ache Natura sieht gut aus!

    Hoppla – an die Kunst­stoff­kappe habe ich beim Schrei­ben des Kom­men­tars gar nicht gedacht, und zu die­ser fällt mir auch ein, dass sie sich nicht schön anfasst, wenn sie nicht ganz bün­dig sitzt; es blei­ben also der 2886 und der uni. – Der 9000 hat durch die Ände­run­gen auch in mei­nen Augen nicht gewon­nen; schade ist zudem, dass das Gold des Prä­ge­drucks ein ande­res als das den Rin­ges ist. Für mich ungleich schö­ner waren das hel­lere Grün mit kor­re­spon­die­ren­den Gold­tö­nen und der Waage statt der kämp­fen­den Rei­ter. – Der Fall­mi­nen­stift von Faber-Castell ist natür­lich ein Klas­siker, aller­dings gibt es einige Modelle mit der Bezeich­nung „9400“, die sich zum Teil deut­lich un­terscheiden. – Der LAMY 2000 ist natür­lich ein geschmack­vol­les Stück!

  18. Pingback: The BIC Matic Classic 0.7mm » Bleistift

  19. Wow! Beau­ti­ful tech­ni­cal draf­ting and geo­me­try drawing! It has so math that my brain hurts!
    That’s why this is my favo­rite blog, because no one have done such deep ana­ly­sis on this sub­ject (it’s not only a super­fi­cial „review“ ana­ly­sis, but how things work and are made). Maybe I could find simi­lar ana­ly­sis in a Japa­nese blog, but I couldn’t read using trans­la­tor anyway…
    It is near 1 year that I dis­co­ve­red this blog, and each time I read I find more and more info, like a tor­rent of data for years to come.

  20. Hi,

    hat jemand mal Nach­for­schun­gen gemacht, wel­cher kom­er­zi­ell erha­elt­li­che Druck­blei­stift den gerings­ten Minen­ver­lust hat?

    Wuerde mich sehr interessieren.

  21. Irre, was nicht alles berech­net wird. Chapeau! :)

    Ich mache es anders und füge das mal hinzu, weil die­ser Fall bei Dir in Dei­ner Tabelle nicht vor­kommt: Ich lege bei mei­nen Holz­blei­stif­ten die Mine ledig­lich auf ca. 5 mm Länge frei und lasse die Gra­phit­mine so wie ist, also zylin­der­för­mig. Dadurch habe ich einen gleich­mä­ßig dicken Strich und der Blei­stift hält ewig, weil von Brü­chen der Mine abge­se­hen fast alles Gra­phit auf dem Papier und fast nichts im Müll­ei­mer lan­det. Nach­spit­zen ist bei die­ser Ver­wen­dung erst nach vie­len vie­len Sei­ten notwendig.

  22. Das freut mich! :-)

    Danke für diese Details – ein sol­ches Vor­ge­hen ist natür­lich sehr wirt­schaft­lich. Nur dünne Stri­che darf man dann nicht machen wollen ;-)

  23. Es gibt da noch eine Vari­ante, wie man, Minen zu 100% gebrau­chen kann. Und das sind die sich sel­ber schär­fen­den „Kuru Toga“ Stifte. Das sind mecha­ni­che Druck­blei­stifte, bei denen die Mine, jedes­mal wenn sie frich aufs Papier gesetzt wird, ein klei­nes Stück rou­tiert und so stets von einer etwas ande­ren Seite sich abnützt.Feine Sache, ich habe sel­ber zzwei sol­che Stifte, sie schrei­ben fan­tas­tisch und die Mine kommt zu 100% aufs Papier. Habe sie lei­der erst in 0,5 und 0,7mm, doch sobald ich mal einen mit nor­mal dicker Blei­stift­mine (2mm) finde, werde ich mir auch sofort einen sol­chen kaufen.
    Beste Grüsse,
    Lutz

  24. Danke für den Hin­weis! Mei­nes Wis­sens dient die Tech­nik des Kuru Toga jedoch eher dem gleich­mäßigen Abschrei­ben der Spitze als dem maxi­ma­len Ver­brauch der Mine, und wie bei den meis­ten ande­ren Druck­blei­stif­ten bleibt auch beim Kuru Toga ein nicht nutz­ba­rer Minen­rest (viel­leicht er­wähnenswert in die­sem Zusam­men­hang sind die bei­den unter „Spar­schrei­ber“ vor­ge­stell­ten Druck­bleistifte). – Eine 2-mm-Variante des Kuru Toga wäre sehr interessant!

  25. Ja natürlch, die Kuru Togas sind nicht als Spar­schrei­ber kon­zi­piert, son­dern als Stifte, die sich durch die stän­die Rota­tion sel­ber anspit­zen, ohne dass dabei aber „Spit­zer­ab­fall“ ent­steht. Da man aber 0,5-, oder auch 0,7mm- Minen mei­nes Wis­sens gar nicht anspitzt (anspit­zen kann), hat das Sys­tem nicht wirk­lich eine Sparfunktion.
    Bei einem Kuru Toga-Stift mit einer 2mm-Mine wäre dann aber eine Spar­funk­tion durch­aus vor­han­den, abge­se­hen von dem letz­ten Minenrest.

    Die Spar­schrei­ber sind hoch­in­ter­es­sant! Diese Stifte waren mir bisan nicht bekannt. Ich werde mir jetzt aber unbe­dingt den einen oder ande­ren zule­gen. Bes­ten Dank für’s dar­auf auf­merk­sam machen!

  26. Die Moti­va­tion hin­ter dem Kuru Toga ist der Wunsch, immer mit der glei­chen Strich­stärke zu schrei­ben. Hier eine Abbil­dung aus einer Bro­schüre von uni/Mitsubishi (2008):

    Kuru Toga

    An das Anspit­zen der Mine oder gar even­tu­el­len Spitz­ab­fall hat man bei die­sem Minen­durch­mes­ser wohl kaum gedacht.

    Bei einer 2-mm-Mine hätte man sicher weni­ger Spitz­ab­fall, würde aber die meiste Zeit mit einer ver­gleichs­weise stump­fen Spitze schrei­ben (aber das ist sicher Geschmackssache).

    Was die „Spar­schrei­ber“ angeht, so fürchte ich, dass beide nur noch anti­qua­risch erhält­lich sind.

  27. Kuru Toga- Stifte sind wohl nur in den Mine­n­en­stär­ken 0.5 und 0.7mm erhält­lich. Da funk­tio­nie­ren sie sehr gut, ich habe beide von Jet­Pens. Doch bei disen rela­tiv dün­nen Minen wäre die selbst­schär­fende Funk­tion eigent­lich gar nicht nötig – es käme wohl auch nie­man­dem in den Sinn, sol­che Minen sonst anzu­spit­zen. Warum also hier eine selbst­schär­fende Funk­tion? Bei einer 2 mm Mine sähe das schon anders aus, die wer­den ja auch gespitzt. Doch ich denke, da würde, wie Lexi­ka­li­ker schon rich­tig sagt, das Sys­tem der stän­dig rotie­ren­den Mine gar nicht viel brin­gen. Die dadurch erreichte Strich­stärke käme nie an die Fein­heit einer gut gespitz­ten Mine heran, Der Strich würde immer rela­tiv stumpf/dick blei­ben. Darum gibt es in die­ser Minen­stärke wohl auch keine Kuru Togas.

    Spar­schrei­ber gibt es aktu­ell übri­gens z.Bsp. bei Jet­Pens als Pla­ti­num Zero­Shin für unter 10 Dol­lar (exklu­sive Vers­ad­kos­ten :-)). Bei Muji habe ich auch schon ein ande­res Modell in unge­fähr glei­cher Preis­lage gesehen.

  28. Den Kuru Toga gibt es in 0.3, 0.5 und 0.7 mm (wenn auch nicht in allen Ausführungen).

    Noch­mal: Es geht hier nicht um eine „selbst­schär­fende“ Funk­tion, son­dern um die gleich­blei­bende Strich­stärke, die bei den kom­ple­xen japa­ni­schen Schrift­zei­chen und der oft klei­nen Schrift durch­aus sinn­voll sein kann (und sei es auch nur aus ästhe­ti­schen Grün­den). Übri­gens: Nur bei den Schrift­sys­te­men, bei denen man den Stift oft vom Papier abhebt und wie­der auf­setzt, ist die Tech­nik des Kuru Toga sinn­voll; bei unse­rer Schreib­schrift bleibt der Stift zu lange auf dem Papier, als dass sich der Nut­zen zei­gen würde.

    Danke für den Hin­weis auf den Pla­ti­num Zero­Shin! Der ist dem STAEDTLER 9505 Inte­grity ja zum Ver­wech­seln ähn­lich (wahr­schein­lich kom­men beide vom sel­ben OEM).

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