Monat: April 2013

Zitat

A true reve­la­ti­on, it seems to me, will only emer­ge from stubborn con­cen­tra­ti­on on a soli­ta­ry pro­blem. I am not in league with inven­tors or adven­tu­rers, nor with tra­vel­lers to exo­tic desti­na­ti­ons. The surest – also the qui­ckest – way to awa­ke the sen­se of won­der in our­sel­ves is to look intent­ly, unde­ter­red, at a sin­gle object. Sud­den­ly, mira­cu­lous­ly, it will reve­al its­elf as some­thing we have never seen before.

— Cesa­re Pave­se, ital. Schrift­stel­ler (1908–1950)

Lob der Leere

Das Wich­tigs­te an einem Trink­ge­fäß ist bekannt­lich das Nichts im Innern, denn ohne die­sen Leer­raum könn­te es das Getränk nicht auf­neh­men und sei­ne Funk­ti­on nicht erfüllen.

Lob der Leere

Doch wie die­ses Tipp-Ex („Rapid”) zeigt, kann das Nichts noch mehr, näm­lich das Aufschüt­teln erleich­tern. Wäh­rend die­ses Vor­gangs ver­schwin­det es kurz, wird also zum Nicht-Nichts, und kommt danach wie­der1. Toll, oder? Und oben­drein fin­de ich den Hin­weis da­rauf und sei­ne Gestal­tung mit der gestri­chel­ten Linie viel anspre­chen­der als das vorbeu­gend-entschuldigende „Füll­hö­he tech­nisch bedingt“.

  1. Hier nur kurz erwähnt sei der bemer­kens­wer­te Umstand, dass das Nichts mit dem Gebrauch des Tipp-Ex grö­ßer wird und dann am größ­ten ist, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

Ein besonderer Baum

Eines unse­rer Aus­flugs­zie­le am gest­ri­gen Früh­lings­tag: Die Sün­tel­bu­che im Pfungstäd­ter Wald.

Ein besonderer Baum

Das Alter des unge­wöhn­lich geform­ten und etwa zwölf Meter hohen Baums an der Stra­ße nach See­heim wird auf 130 Jah­re geschätzt. Sün­tel­bu­chen sind inzwi­schen sel­ten, und so ist auch die­ses Exem­plar ein Naturdenkmal.

Ein besonderer Baum

Dan­ke an Mario für den Hin­weis auf die­sen präch­ti­gen Baum!

Oben und unten

Sogar die sich ablö­sen­de Beschich­tung eines Rad­wegs ist für eine Über­ra­schung gut.

Oben und unten

In die­sem Bild ist deut­lich zu sehen, wel­che die obe­re und wel­che die unte­re Schicht ist. Doch was pas­siert, wenn man es auf den Kopf stellt?

Oben und unten

Unser an von oben kom­men­des Licht gewohn­te Gehirn lässt uns jetzt wahr­neh­men, die rote Schicht sei die unte­re und die graue wer­fe ihren Schat­ten auf die­se. Ich muss mich anstren­gen, um es anders zu sehen!

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