Monat: April 2013

Bilderbuch

Bilderbuch

Kürz­lich erschie­nen: Das Sta­tio­nery Maga­zine in sei­ner neun­ten Aus­gabe. Die Gestal­tung und die Fotos sind wie immer her­vor­ra­gend, und so lohnt die Anschaf­fung auch dann, wenn man kein Japa­nisch kann (so wie ich).

Zitat

A true reve­la­tion, it seems to me, will only emerge from stubborn con­cen­tra­tion on a soli­tary pro­blem. I am not in league with inven­tors or adven­tu­rers, nor with tra­vel­lers to exo­tic desti­na­ti­ons. The surest – also the qui­ckest – way to awake the sense of won­der in our­sel­ves is to look intently, unde­ter­red, at a sin­gle object. Sud­denly, mira­cu­lously, it will reveal its­elf as some­thing we have never seen before.

— Cesare Pavese, ital. Schrift­stel­ler (1908–1950)

Lob der Leere

Das Wich­tigste an einem Trink­ge­fäß ist bekannt­lich das Nichts im Innern, denn ohne die­sen Leer­raum könnte es das Getränk nicht auf­neh­men und seine Funk­tion nicht erfüllen.

Lob der Leere

Doch wie die­ses Tipp-Ex („Rapid”) zeigt, kann das Nichts noch mehr, näm­lich das Aufschüt­teln erleich­tern. Wäh­rend die­ses Vor­gangs ver­schwin­det es kurz, wird also zum Nicht-Nichts, und kommt danach wie­der1. Toll, oder? Und oben­drein finde ich den Hin­weis da­rauf und seine Gestal­tung mit der gestri­chel­ten Linie viel anspre­chen­der als das vorbeu­gend-entschuldigende „Füll­höhe tech­nisch bedingt“.

  1. Hier nur kurz erwähnt sei der bemer­kens­werte Umstand, dass das Nichts mit dem Gebrauch des Tipp-Ex grö­ßer wird und dann am größ­ten ist, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

Ein besonderer Baum

Eines unse­rer Aus­flugs­ziele am gest­ri­gen Früh­lings­tag: Die Sün­tel­bu­che im Pfungstäd­ter Wald.

Ein besonderer Baum

Das Alter des unge­wöhn­lich geform­ten und etwa zwölf Meter hohen Baums an der Straße nach See­heim wird auf 130 Jahre geschätzt. Sün­tel­bu­chen sind inzwi­schen sel­ten, und so ist auch die­ses Exem­plar ein Naturdenkmal.

Ein besonderer Baum

Danke an Mario für den Hin­weis auf die­sen präch­ti­gen Baum!

Oben und unten

Sogar die sich ablö­sende Beschich­tung eines Rad­wegs ist für eine Über­ra­schung gut.

Oben und unten

In die­sem Bild ist deut­lich zu sehen, wel­che die obere und wel­che die untere Schicht ist. Doch was pas­siert, wenn man es auf den Kopf stellt?

Oben und unten

Unser an von oben kom­men­des Licht gewohnte Gehirn lässt uns jetzt wahr­neh­men, die rote Schicht sei die untere und die graue werfe ihren Schat­ten auf diese. Ich muss mich anstren­gen, um es anders zu sehen!

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