J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Aus einem Kon­vo­lut alter Stifte von J.S. STAEDTLER: Der Blei­stift LUNA 63151.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Das Beson­dere an die­sem Blei­stift ist sein wel­len­för­mi­ges Dekor aus drei brei­ten und drei schma­len Strei­fen. Es sieht nicht so aus, als wäre eine Scha­blone wie z. B. beim Bajazzo ver­wen­det wor­den; viel­mehr machen die Strei­fen den Ein­druck, als hät­te man sie mit einem Pin­sel aufgetragen.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Das genaue Alter des LUNA 6315 kenne ich nicht, aber auf einem Eti­kett neben die­sem Stift in der Ver­tre­ter­mappe, die das Kon­vo­lut beher­bergt, steht „1948“. – Die Wort-Bild­marke „LUNA“ wurde 1914 ein­ge­tra­gen; mei­nes Wis­sens wird sie nur noch von STAEDT­LER Japan für den Druck­blei­stift LUNA 7612 und von STAEDTLER Malay­sia genutzt.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Die Jahr­zehnte hat der LUNA 6315 gut über­stan­den. Der Lack und die Tauch­kappe sind bis auf kleine, wohl durch die Lage­rung bedingte Ober­flä­chen­schä­den in gutem Zustand und die Ver­lei­mung ist intakt. Die Mine ist sub­jek­tiv etwa so hart wie die des STAEDTLER Mars Lumo­graph F und schreibt glatt und sauber.

J.S. STAEDTLER LUNA 6315

Unnö­tig zu sagen, dass mir die­ser Blei­stift sehr gut gefällt. Das Dekor, der mit dem Ring kor­re­spon­die­rende gold­far­bene Prä­ge­druck, der Vier­tel­mond2, die geschmack­volle Typo­grafie (man beachte den unge­wöhn­li­chen Quer­strich des „A“), die lange Tauch­kappe – das alles finde ich sehr gelungen.

  1. Im Inter­esse der bes­se­ren Les­bar­keit lasse ich die Anfüh­rungs­zei­chen weg. – Ich wüsste zu gerne, warum man damals den Pro­dukt­na­men oft in Anfüh­rungs­zei­chen einge­schlossen hat.
  2. Soweit ich weiß, ist der Vier­tel­mond das älteste Waren­zei­chen von STAEDTLER, denn es wurde bereits 1887 ange­mel­det (genutzt hat man es bis in die 1950er Jahre hin­ein).

6 Kommentare zu „J.S. STAEDTLER LUNA 6315“

  1. I’ve never seen that before, thanks for showing us! Truly a beau­ti­ful pencil.

    Perhaps it is the paint, but I have the impres­sion that the bar­rel is a little wider.

  2. I’m happy to hear that you like this pen­cil too!

    The pencil’s dia­me­ter is 7.6 mm. Could it be pos­si­ble that the pen­cil appears wider because of the deco­ra­tion? Maybe there is an opti­cal illu­sion at work.

  3. Thank you for the link! I didn’t know this publi­ca­tion. Do I under­stand it cor­rectly that it is a kind of design patent which only descri­bes the pat­terns but not the methods to deco­rate pen­cils in these ways? And yes, figure 3 seems to show the pat­tern on the LUNA 6315. It’s ama­zing that this idea is almost 80 years old!

  4. Espa­ce­net offers a rather good machine-translation. If you click on the box ‚Beschreibing’/description you will find the ori­gi­nal OCR-ed text. You can then choose a pre­fer­red lan­guage to switch to.

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