Rüsselsheim

Zweihunderttausendkilometerfresser

Zweihunderttausend Kilometer

„Rüs­sels­heim“ ist nicht – wie ja viele immer noch glau­ben – die umgangs­sprach­li­che Be­zeichnung für das geräu­mige Vor­der­teil der Her­ren­un­ter­hose, son­dern eine Stadt, deren Geschichte bis in das sechste Jahr­hun­dert zurück­reicht. Nicht ganz so alt ist der dort ansäs­sige und weit über die Stadt­gren­zen hin­aus bekannte Auto­mo­bil­her­stel­ler, aus des­sen Werk­hal­len auch des Lexi­ka­li­kers fahr­ba­rer Unter­satz stammt. Beide, Unter­satz und Lexika­liker, haben heute früh gemein­sam und geschmei­dig die eigent­lich gar nicht so magi­sche Grenze sowohl zum Oden­wald als auch ins dritte Kilometer-Hunderttausend, dabei aber keine Fuß­gän­ger über­fah­ren – und das sogar am ganz beson­ders von Paraskavedekatria­phoben gefürch­te­ten Tag.

Stille Beobachter (1)

Schienenplatte auf einer als Zaunpfahl umfunktionierten Bahnschwelle

Um wei­te­ren (Offline-)Fragen vor­zu­beu­gen: Das obige Bild zeigt eine Schie­nen­platte auf einer als Zaun­pfahl umfunk­tio­nier­ten Bahn­schwelle. Das Metall­stück wirkt in mei­nen Augen wie ein Gesicht, was durch die Schat­ten an der Unter­seite der Vier­kant­schrau­ben noch ver­stärkt wird.

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