Original und Kopie (6)
Tukan (Urheber: Marcel Burkhard, lizensiert unter CC-BY-SA-2.0)
Handstaubsauger
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Tukan (Urheber: Marcel Burkhard, lizensiert unter CC-BY-SA-2.0)
Handstaubsauger
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Aufstiegsmöglichkeiten bis hinauf zu Herrchens Körbchen Sofa sind nicht länger nur ein Traum kleiner und betagter Hunde dank dieser Haustier-Treppe, die ein sehr bekannter Versender all jenen offeriert, deren felliger Freund nicht an der kurzen Leine gehalten wird. Das dreistufige Kunststoffgestell mit abnehmbarem, bei 30°C waschbarem Plüschbezug verschafft Vierbeinern mit einem Gesamtgewicht von bis zu 32 kg zudem komfortablen Zugang zu Frauchens fahrbarem Untersatz, so dass beide gemeinsam Gassi fahren können. Ist auch der Zweibeiner schon etwas älter und kann nicht mehr so gut heben, so profitiert er ebenfalls von der um satte 33 Prozent preisreduzierten Tierstiege, die seinem treuen Gefährten hoch hinaus hilft und darüber sicher freudig wedeln lässt.
Aber: Wer in dieser Anzeige ist „Ein Kleiner, der groß macht“? Bei „Ein Kleiner, der Groß macht“ hätte ich auf den Hund getippt, von dem ich mir übrigens statt des „Darf ich wirklich?“-Blicks gerne etwas mehr Entschlossenheit gewünscht hätte, denn schließlich ist er ja jetzt in einer ganz anderen Position (oder vermisst er seine farblich abgestimmte Hundedecke auf dem Sofa?). Rätselhaft ist mir auch die Anleitung, auf die hier verwiesen wird. Ist sie für den Zwei- oder den Vierbeiner? Falls für letzteren: Was steht da drin? Etwa „Pfoten hoch!“? Aber ich bin weder Hund noch Halter eines solchen, und so wundert es mich nicht, dass mir das tiefere Verständnis dieser Thematik fehlt.
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Gorilla (Urheber: Kabir Bakie, lizensiert unter CC-BY-SA-2.5)
Abisolierzange
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Pottwal (Urheber: U.S. Fish and Wildlife Service, Lizenz: Public Domain)
Heftzange
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Eigentlich wollte ich ja wieder mal etwas über meinen Fetisch Interessensschwerpunkt schreiben. Themen gäbe es genug: Einen Langkonus-Gehäusespitzer von Tombow, um spitzer weiterzuspitzen, einen Bleistiftverlängerer von STAEDTLER Japan, das Maß aller Verlängerer-Dinge, einige über 50 Jahre alte Schraub-Klemmstifte, ein paar neue Details zu den Landkartenstiften von Eberhard Faber, drei historische, mit Rasierklingen arbeitende Spitzer, die zwar nicht mehr funktionieren, dafür aber bemerkenswert aussehen, diverse japanische Druckbleistifte mit hier gänzlich unüblichen 0,4-mm-Minen und einiges mehr.
Doch was mache ich? Ich suche mir einen Platz, an dem ich mich unbeobachtet fühle, blättere in dem Prospektstapel, mit dem mir gestern den Briefkasten verstopft wurde, und komme aus dem Staunen über die zwei ungewöhnlichen Haustiere, denen eine große Supermarktkette Auslauf verschafft, fast nicht mehr heraus.

Während mir fernbedienbare Fahr- und Flugzeuge nicht unbekannt sind, hatte ich bisher noch keinen näheren Kontakt mit einem ebenso zu steuernden Insekt und wollte daran eigentlich auch nichts ändern – bis jetzt: Bei der vielversprechenden Aussicht auf eine fernbedienbare Kakerlake werde ich schwach und kann mir nun sehr gut vorstellen, dieses Elektro-Ungeziefer einem gründlichen Praxistest zu unterziehen (erst recht angesichts der Tatsache, dass eine Küchenschabe eigentlich gar nicht fliegen kann).

Als Hundeliebhaber blicke ich gerne auf zahlreiche ungewöhnliche Erfahrungen mit den meist lustigen Vierbeinern zurück (auch wenn der lange zurückliegende Biss in die Wade eher unlustig war), und gegen Gesang habe ich im Allgemeinen nichts einzuwenden. Der Gedanke an eine Kombination hingegen – und erst recht der Blick auf die hier abgebildete – macht mich schon ein bisschen unsicher: Singt dieses Ungetüm etwa so falsch wie es schlimm aussieht? (Wenn ja, so wäre die Preisreduktion um gut 27 Prozent mehr als gerechtfertigt.) Warum heißt das übellaunig wirkende Ungeheuer nicht „Singender Hund“, sondern „Der singende Hund“? Sollte es gar mehrere Varianten geben und wir hier das Original, das noch dazu in verschiedenen Modellen angedroht wird erhältlich ist, vor uns haben? Und um welche Art Hundefell handelt es sich bei „Funktionsplüsch“? Im täglichen Einsatz stelle ich mir diesen von Anfang an stubenreinen Moppel jedoch recht praktisch vor – das Gassi-Gehen entfällt, statt Leckerlis gibt’s Batterien und beim Kommando „Gib Laut!“ schmettert er los (über sein Repertoire möchte ich hier indes nicht spekulieren).
Wann kommen der fernbedienbare Funktionsplüsch und die singende Kakerlake?
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Hin und wieder führt meine rudimentäre Blog-Statistik einen „Generic Gecko“ auf, und als großer Tierliebhaber (siehe z. B. hier, da und dort) freue ich mich natürlich sehr über die Besuche des kleinen, klebrigen Kriechtieres.
Ich habe mal gehört, dass der Gecko mit der Haftkraft seiner vier Klebefüße rund 140 Kilogramm halten könne, aber leider nicht will, und so empfinde ich es schon als etwas Besonderes, wenn ab und zu einer an meiner bunten Mischung haftet. Hoffentlich ist mein flinker Gast dabei an etwas Interessantem hängen geblieben!
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