Markiges Marketing (16) Bemusterung 

Joseph Dixon Crucible Co. 1902

Der offiziellen Geschichte der Dixon Ticonderoga Company zufolge hat der amerikanische Erfinder und Produzent Joseph Dixon (1799–1869) im Jahr 1829, also zwei Jahre nach der Gründung seines Unternehmens „The Joseph Dixon Crucible Company”, als erster in den USA den holzgefassten Bleistift ersonnen und später dessen automatische Herstellung entwickelt; 1872 stellte sein Werk 86.000 Bleistifte pro Tag her.

Anzeige der Joseph Dixon Crucible Co. 1902 aus dem Jahr 1902

„Wo die Werte von Dixons Bleistiften geprüft wurden”, warb diese 65 × 100 mm große Anzeige aus dem Jahr 1902, „werden keine anderen verwendet” und hob die höchste Qualität der verwendeten Rohstoffe sowie die konstanten Härtegrade hervor.

Der 1913 markteingeführte Bleistift „Ticonderoga”, benannt nach dem Fort Ticonderoga im Staat New York, lieferte 1982 den zweiten Namensteil für die „Dixon Ticonderoga Company”, die nach dem Zusammenschluss mit der Bryn Mawr Corporation entstand. 2004 wurde Dixon Ticonderoga vom italienischen Hersteller FILA übernommen, zu dem seit 2008 auch LYRA gehört; auf diesem Weg und als „Temagraph” kommt das inzwischen klassische „Ticonderoga”-Design mit gelbem Lack, hellrotem Radierer und grüner, ring-angepresster Zwinge nun auch nach Deutschland.

Stichwörter: Dixon, FILA, LYRA, Museum, Reklame

3 Kommentare zu „Joseph Dixon Crucible Co. 1902”

  1. Palimpsest

    „They give service”. I just love these vintage ads!

  2. Joseph Dixon Crucible Co. 1902 at LAMB & BYTE

    […] Lexikaliker – Joseph Dixon Crucible Co. 1902. Print Friendly […]

  3. Lexikaliker

    It is exciting to see how the advertising language has changed. I can’t speak about the ads from the UK or the USA, but in Germany the last decades have brought a remarkable shift away from emphasizing the product’s features and benefits in view of its suitability for a certain purpose towards underlining of the additional benefits like success, acknowledgment, social status etc. In retrospective, these vintage ads appear good, honest, upright and unobtrusive (I’d be happy if I could find especially the latter more often these days …).

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Ich versuche, auf alle Kommentare einzugehen, und sei es auch nur, um Danke zu sagen.


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