Archiv des Stichworts „Rhodia”

Zettelzwerg

Donnerstag, 28. Mai 2009

Jetzt gibt's wirklich keine Ausrede mehr, nichts zum Schreiben dabeizuhaben, denn dieser winzige Notizblock passt selbst in die kleinste Tasche: Nur 74 mm kurz, 52 mm schmal und knapp 9 mm dünn ist der „Bloc № 10″ des französischen Herstellers Rhodia.

Zettelzwerg

Rhodia Bloc № 10 mit Tombow Mono J HB (Bilder zum Vergrößern anklicken)

Das im Rhodia-typischen, inzwischen 75 Jahre alten orange-schwarzen Design gehaltene „Nanopad” verfügt – ebenso wie seine großen Brüder – über die praktischen Falze im beschichteten Deckkarton, die dessen Umschlagen erleichtern, sowie die Mikroperforation zum einfachen und zuverlässigen Abtrennen der 80 Blätter.

Zettelzwerg

Der aus hellviolett kariertem 80 g/m²-Papier hergestellte „Bloc № 10″ ist mit orange und schwarzem Karton erhältlich und kostet knapp 1,30 Euro.

LYRA Gärtnerstift

Samstag, 27. September 2008

Auch wenn ich mit der Tätigkeit des Gärtnerns nichts am Strohhut (und noch nicht einmal letzteren) habe, so hat es mir doch der „Garden Pen” aus dem traditionsreichen Hause LYRA mit seiner schlichten und für mich ansprechenden Gestaltung sehr angetan.

LYRA Gärtnerstift (Garden Pen 1695)

Der runde, grün lackierte Gärtnerstift mit der Nummer 1695 und Bleistift-Standardmaßen, aber einer 3,7 mm dicken Mine trägt neben dem Namen des Herstellers und dessen Markenzeichen (die Lyra) den Schriftzug „GERMANY”; ein Strichcode ist nicht aufgedruckt. Laut Eisenwarenkatalog des Herstellers ist der Schreiber, der unter der Artikelnummer 1950104 in der Rubrik „Spezialstifte” geführt wird, für die „wetterfeste Markierung auf glatten und porösen Flächen im Gartenbereich” geeignet.

LYRA Garden Pen 1695 mit Radierer STAEDTLER Mars Plastic Soft und Notizblock Rhodia No. 11

LYRA Garden Pen 1695 mit Radierer STAEDTLER Mars Plastic Soft und Notizblock Rhodia No. 11

Mein erster Eindruck war der eines normalen Bleistifts etwa der Härte 2B, wobei jedoch der Gärtnerstift etwas wachsiger wirkt als z. B. der STAEDTLER Mars Lumograph 2B. Er lässt sich gut radieren, was mich an der Wetterfestigkeit zweifeln lässt und für mich eine dem Kopierstift ähnliche Zusammensetzung ausschließt. Wie schon beim Wirtestift von Herlitz konnte ich auch für den LYRA Garden Pen keine glatte Oberfläche finden, auf der er haftet; auf rauhen jedoch schreibt er einwandfrei.

Lexikaliker-Blumentopf, beschriftet mit dem LYRA Garden Pen 1695

Ein schneller Test zeigte, dass die auf einem Blumentopf angebrachte Beschriftung mit dem Gärtnerstift zwar einer kräftigen Dusche mit der Gießkanne standhält, nicht aber ei­nem anschließend leicht reibenden Zeigefinger.

Beschriftung mit dem LYRA Garden Pen 1695

Auch wenn er – wie alle Bleistifte – gegenüber wasserfesten Filzstiften den Vorteil der Lichtbeständigkeit hat, so kann ich nichts erkennen, was ihn für den Einsatz im Grünen prädestiniert, sondern sehe eher einen Nachteil: Verlegt man ihn, so ist er aufgrund seiner grünen Lackierung gut getarnt und damit schwerer zu finden.

Die Qualität von Holz und Mine ist gut, doch die des Lacks enttäuscht mich etwas. Alle meine Gärtnerstifte haben Risse im Lack, wofür aber auch eine fehlerhafte Lagerung die­ser Exemplare verantwortlich sein könnte (ähnliche Schäden sind mir bereits beim ansonsten hervorragenden Super FERBY DUO vom gleichen Hersteller aufgefallen).

LYRA Gärtnerstift (Garden Pen 1695)

Trotz der Nachteile gefällt mir der LYRA Garden Pen sehr, denn sein einfaches, durch den Prägedruck und die verwendeten Schriften etwas altmodisch wirkendes Äußeres machen ihn zu einem nicht alltäglichen Bleistift, der sich auch außerhalb des Gartens gut verwen­den lässt.

Anm.: Der italienische Schreibwaren-Hersteller FILA hat kürzlich LYRA übernommmen.


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