Nr. 8483

Im Schulstift-Prospekt P. 699 von J.S. STAEDTLER aus den 1930er Jah­ren wird unter der Ar­tikelnummer 8483 ein Blei­stift­spit­zer in „Gra­na­ten­form“ auf­ge­führt. Die­ser Spit­zer – oder zumin­dest ein sehr ähn­li­cher – wurde frü­her auch von Möl­ler und Breit­scheid (Köln) sowie Möbius+Ruppert (Erlan­gen) ange­bo­ten, und letz­tere haben ihn heute noch in ver­än­der­ter Form im Sor­ti­ment.

Nr. 8483

Zum Ver­grö­ßern ankli­cken. – Bei „Elek­tron­me­tall“ han­delt es sich um eine Magnesiumlegierung.

Doch von wem bezog J.S. STAEDTLER die­sen Spit­zer? Mei­nes Wis­sens hatte man keine ei­gene Spit­zer­pro­duk­tion, und dass er von Möbius+Ruppert gefer­tigt wurde, glaube ich nicht; mög­lich, dass er statt­des­sen von dem mir unbe­kann­ten und auch für die Vertriebs­firma Möl­ler & Breit­scheid täti­gen Her­stel­ler kam.

Nr. 8483

Das Waren­zei­chen „Gra­nate” (Nr. 507558) wurde erst im Jahr 1939 für Möl­ler und Breit­scheid regis­triert. War die Bezeich­nung „gra­na­ten­för­mig“ zu die­ser Zeit bereits üblich?

Nr. 8483

Und die­sen Schrift­zug zeige ich nur, weil mir die ff-Ligatur so gut gefällt.

4 Kommentare zu „Nr. 8483“

  1. Der vierte Spit­zer in der Reihe („8461 Wei­ßes Elek­tron­me­tall, groß, vier­eckig“) scheint mir dem KUM 400 sehr ähn­lich zu sein, und die Firma gibt es ja seit 1919. Zulie­fe­rer oder Inspirationsquelle?

  2. Aus­zu­schlie­ßen ist natür­lich bei­des nicht, doch das Mes­ser des 8461 wirkt auf mich kür­zer als das des KUM Long Point 400, und so ver­mute ich, dass dies kein Lang­ko­nus­spit­zer war. – Seine Form erin­nert ein wenig an die sog. Bett­statt­form des 400, doch diese ist alt und auch heute noch zu fin­den (z. B. beim M+R 202).

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