Stiftablage des Monats (2)

Die Stift­ab­lage des Monats August stammt aus dem West­deutsch­land der 1960er Jahre.

Stiftablage des Monats

Fül­lung fürs Foto: Norica-Büroklammern von HEICO, Lau­rel­Clips, Möbius+Ruppert Pol­lux, Umschlag-Klammern von MAUL, STAEDTLER Mars Lumo­graph 100 B.

Sie ist 255 × 120 mm groß, 18 mm hoch und aus einem har­ten, mir frem­den Kunst­stoff gefer­tigt; Kenn­zei­chen gibt es keine. Ich finde die­ses Teil furcht­bar lang­wei­lig, und so darf es auch nicht auf den Schreib­tisch, son­dern muss zurück in die Schub­lade und irgend­wann ganz weg.

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7 Kommentare zu „Stiftablage des Monats (2)“

  1. Das ist doch eine tolle Ablage (noch bes­ser wäre natür­lich Holz oder Bake­lit). Schade, dass es sol­che Abla­gen kaum noch gibt. Muji hat eine ähn­li­che, aber mit höhe­rem Rand, des­halb nicht so prak­tisch für Stifte.

  2. Es freut mich zu hören, dass sie Dir gefällt! Ja, aus Holz sähe sie wirk­lich bes­ser aus. Sie ist ja prin­zi­pi­ell nicht schlecht, doch wenn sie auf dem Schreib­tisch steht, wirkt sie auf mich schnar­chig. Da gibt’s Ansprechenderes!

  3. Diese Stift­ab­lage ist noch ganz aktu­ell, denn das ist die Standard-Stiftablage der Bun­des­wehr. Ver­mut­lich gibt es in irgend einem Depot noch 100.000 davon. Ich liebe sie. Ist defi­ni­tiv nur für die Schub­lade und nix ede­les, aber zweckmäßig.
    Liebe Grüße aus Preetz

  4. Danke für die­sen inter­es­san­ten Hin­weis! Sie ist wirk­lich nicht sehr deko­ra­tiv, dafür aber wirk­lich zweckmäßig.

  5. Die Stift­eschale ähnelt sehr der HAN 1710, die seit „ewi­gen“ Zei­ten mei­nen Schreib­tisch „ziert“. In ihrer Schlicht­heit finde ich die fast schon wie­der schön. Alle Jahre um Weih­nach­ten mit Spi­ri­tus geruchs­neu­tral von Klax von Schmutz und Schreib­pas­te­spu­ren gerei­nigt, strahlt sie mich im Januar wie­der in neuer Fri­sche an. Ich hab sie aller­dings in beige und die bei­den lin­ken Fächer sind ohne Tren­ner mit­ein­an­der verbunden.

  6. Das hier abge­bil­dete Exem­plar könnte sein der „Coleo Schub­la­den­ein­satz“ oder die Büro­schale 6 Fächer von Soen­ne­cken. Alles quasi Ein­heits­de­sign, prak­tisch und nur schön, wenn man unauf­dring­li­che Schlicht­heit als schön emp­fin­den kann. Das Exem­plar von Coleo heißt schon Schub­la­den­ein­satz, ent­hält also quasi im Namen die Auf­for­de­rung das gute Stück dem Auge des Besu­chers vor­zu­ent­hal­ten. Alles das ist nie­der­prei­sig und robust. Mein ers­tes sol­ches Teil hatte ich vor 40 Jah­ren, seit­her beglei­ten sie mich durch ver­schie­denste Büros in ver­schie­de­nen Städ­ten. Am liebs­ten ist mir das Teil von HAN.

  7. Danke für diese Details! Die HAN 1710 unter­schei­det sich jedoch von der gezeig­ten Ablage nicht nur durch die Auf­tei­lung, son­dern auch durch ihre Form (so sind z. B. die Sei­ten der HAN 1710 senk­recht und die der obi­gen aus­ge­stellt). Es sieht übri­gens so aus, als wäre die 1710 in den letz­ten Jah­ren geän­dert wor­den, denn der Kata­log von 2008 zeigt sie in einer ande­ren Gestal­tung. – Mich würde nicht über­ra­schen, wenn hin­ter die gezeigte, die Coleo und das Soennecken-Modell vom sel­ben Her­stel­ler kämen.

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