Glocken

ELECTRIC

Heute ein kur­zer Blick auf die Marke „ELECTRIC“ der Glocken-Bleistift-Fabrik.

ELECTRIC

Das 18,2 × 17,7 cm große Blatt diente ver­mut­lich als Ein­lage einer Schau­ver­pa­ckung, ähn­lich dem, das für den Kopier­stift „Repor­ter“ aus dem glei­chen Hause warb. – Die Schreib­weise des Ü im „Nürnberg“-Schriftzug gefällt mir beson­ders gut.

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Doch es gab unter dem Namen „ELECTRIC“ nicht nur Blei-, son­dern auch Farb­stifte. Die­ser blaue mit der Num­mer 4920 ist 11 mm dick und hat eine 4,5 mm starke Mine.

Electric

Die Unter­schiede in der Gestal­tung des Mar­ken­na­mens las­sen ver­mu­ten, dass der Farb­stift älte­ren und der Ein­le­ger neue­ren Datums ist. – Mög­lich, dass „ELECTRIC“ auf die Verwen­dung von Elek­tro­gra­phit, also syn­the­ti­schem Gra­phit (z. B. von Johann Faber für die „Apol­lo“-Bleistifte) zurückgeht.

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Das war's auch schon.

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Die rasante Fort­be­we­gung des frü­hen 20. Jahr­hun­derts in gra­fisch reiz­vol­ler Form illus­triert die­ses 18 × 18 cm große Blatt, mit dem die Glocken-Bleistiftfabrik die Schau­ver­pa­ckung ihres Kopier­stifts „Repor­ter № 5961“ schmückte.

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Der für die Prä­sen­ta­tion im Laden gedachte Ver­kaufs­kas­ten mit Klapp­de­ckel ent­hielt einige Dut­zend Stifte und sah ver­mut­lich so aus:

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(Ich weiß, dass die Pro­por­tio­nen nicht ganz stim­men, aber als Nicht-Grafiker muss ich mit sol­chen und ande­ren Unzu­läng­lich­kei­ten beim Frei­hand­zeich­nen leben.) – Ein kur­zes und beherz­tes Wüh­len im Waren­la­ger brachte den Kopier­stift „Repor­ter 5958“ vom sel­ben Her­stel­ler ans Kunst­licht und vor die Linse.

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Der runde, dun­kel­grün lackierte und gold­far­ben bedruckte Stift beher­bergt eine metal­lisch glän­zende Mine, die schwarz schreibt und vio­lett kopiert.

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Notiz am Rande: Heute ist der dritte Jah­res­tag die­ses bun­ten Durcheinanders.

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