Archiv des Stichworts „Eagle”

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Eagle Pencil Company.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Eagle Pencil Company.

Die Gestaltung und die Font-Vielfalt dieses Katalogtitels aus der Zeit um 1910 finde ich bemerkenswert, und Überschriften mit Punkt haben heute ohnehin Charme. – Danke an Herbert R. für den Scan!

Haste Töne?

Samstag, 5. November 2011

Eine ungewöhnliche Methode, die Qualität ihrer Bleistiftminen zu demonstrieren, zeigte die Eagle Pencil Company in einer Anzeige in der „Progressive Architecture” vom Oktober 1953.

Haste Töne?

Haste Töne?

Die Idee ist bemerkenswert, und so wie es aussieht, hat man sie tatsächlich umgesetzt.

Haste Töne?

Haste Töne?

Haste Töne?

Die Anzeige gefällt mir sehr gut, so dass ich gerne und wie schon so oft ein paar Details zeige.

Haste Töne?

Haste Töne?

Bewährt

Dienstag, 18. Oktober 2011

Nur selten erfährt der normale Bleischreiber etwas von der Qualitätskontrolle, doch im April 1954 bot die Eagle Pencil Company mit dieser ganzseitigen Anzeige in der „Progressive Architecture” einen Einblick.

Bewährt

Die Kontrolle begann mit der „Eagle Shading Machine”, die den Bleistift unter reproduzier­baren Bedingungen über das Papier führte. Auf letzteres schaute dann ein Reflektometer, das die Schwärzung bestimmte.

Bewährt

Bewährt

Der Testaufwand, der den 17 Härtegraden des Eagle Turquoise zuteil wurde, war offenbar erheblich, vorausgesetzt, man nutzte die Maschinen nicht nur für werbewirksame Auftritte.

Bewährt

Mich würde interessieren, welche anderen Geräte und Verfahren es damals gab und wie man heute prüft.

Bewährt

Unnötig zu sagen, dass ich die Gestaltung der Anzeige einfach klasse finde.

Bewährt

Nachtrag vom 18.10.11: Welche Gerätschaften die Eagle Pencil Company noch präsen­tierte, zeigt diese mit „100 Years of Basic Research” überschriebene Seite aus dem Katalog des Jahres 1956, für deren Scan ich Herbert R. sehr danke. – Bilder zum Vergrößern an­klicken.

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

Ein wenig bizarr mutet dieses Instrumentarium schon an, und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man es tatsächlich zielführend eingesetzt hat.

Eagle Pencil Company 1894/1909

Samstag, 15. Oktober 2011

Heute gibt es wieder zwei museale Kostbarkeiten, und zwar aus der Geschichte der Eagle Pencil Company.

Eagle Pencil Company 1894/1909

Titel des Katalogs aus dem Jahre 1894. – Die Rückseite gibt es hier.

Eagle Pencil Company 1894/1909

Titel des Katalogs aus dem Jahre 1909

Danke an Herbert R. für die Scans!

Lesezeichen

Samstag, 8. Oktober 2011

Einen ungewöhnlichen Bleistift bot die Eagle Pencil Company in den 1930er Jahren an.

Lesezeichen

Der 145 mm lange und knapp 12 mm breite, aber nur gut 3 mm flache Stift mit dem Na­men „Bookmark” hat eine 2 × 3 mm dicke Mine und eine dekorative Metallkappe, deren goldene Farbe mit dem Prägedruck korrespondiert.

Lesezeichen

Zum Größenvergleich: Ein sehr früher STAEDTLER Mars Lumograph 2886.

Lesezeichen

Ganz gleich, ob dieser Bleistift wirklich als Lesezeichen gedacht war oder nur aufgrund sei­ner Form so genannt wurde: Ich finde ihn sehr geschmackvoll.

Lesezeichen

Mikado und Maschine

Samstag, 25. Juni 2011

Einen Blick hinter die Kulissen bot die Eagle Pencil Company in „The Literary Digest” vom 11. April 1931.

Mikado und Maschine

Im Mittelpunkt der 58 × 275 mm großen Anzeige stand ein von Eagle erfundenes Gerät, mit dem der beim Schreiben mit einem Bleistift benötigte Druck aufgezeichnet und jede Charge des beworbenen „Mikado” endgeprüft wurde.

Mikado und Maschine Mikado und Maschine

(Miniaturen anklicken, um die Ausschnitte vergrößert anzuzeigen)

Der „Mikado 174″, dessen gelben Lack und roten Ring man in der Schwarzweiß-Anzeige betonte, trug die Bezeichnung des göttlichen Kaisers von Japan, und der gepinselt wirken­de Namenszug unterstrich das fernöstliche Image, das man z. B. auch bei L. & C. Hardt­muth mit dem „Koh-I-Noor” pflegte. Nach dem Angriff der japanischen Streitkräfte auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 wollte man jedoch bei Eagle weg von dieser nun nicht mehr werbewirksamen Konnotation und benannte den Bleistift zu „Mirado” um. Die neue Marke wurde 1947 angemeldet und ist bis heute in Gebrauch.

Mikado und Maschine Mikado und Maschine
Mikado und Maschine Mikado und Maschine

Um Eagles Jubiläumsjahr herum gab es in der Welt der Bleistifte noch mindestens zwei wei­tere wichtige Ereignisse: 1929 erhielten die Stifte von Schwan die typischen Kantenstrei­fen und am 1. August 1930 kam der STAEDTLER Mars Lumograph 2886 auf den Markt.

Formsache

Montag, 30. Mai 2011

Heute ein rascher Blick auf alte Stifte mit ungewöhnlichen Formen.

Formsache

Farbstift von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.)

Formsache

Bleistifte von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.)

Formsache

Bleistifte von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.) – Der Bleistift rechts hieß „Spiral”.

Formsache

Bleistift von Johann Faber (Anf. 20. Jahrh.)

Formsache

Polygrades-Bleistift von Großberger & Kurz (1880; im Katalog als viereckig aufgeführt)

Formsache

Bleistift von Großberger & Kurz (Anf. 20. Jahrh.)

Formsache

Bleistift von Großberger & Kurz (Anf. 20. Jahrh.)

Formsache

Bleistift der Eagle Pencil Company (1894; zum Vergrößern anlicken)

Formsache

Bleistift der Eagle Pencil Company (1894; zum Vergrößern anlicken)

Fünfflächige Bleistifte aus aktueller japanischer Produktion gibt es hier zu sehen. – Danke an Herbert R. für die Scans!

Nachtrag vom 28.8.11: Einen zwölfflächigen Bleistift gibt es hier.

Nachtrag vom 1.10.11: Die große Formenvielfalt als geschmackvolles, zierendes Element genutzt hat L. & C. Hardtmuth auf dem Titel dieses Katalogs aus dem Jahr 1910.

Nachtrag vom 7.8.12: 1898 ging es auch bei Johann Faber hexagonal-konisch zu, wie der Katalog von Richard Best, New York, zeigt.

Formsache

Danke an Faber-Castell für diesen Scan!

Gut geplant

Samstag, 28. Mai 2011

Allen Bleistiftliebhabern vertraut sein dürfte der „Turquoise”-Bleistift, für den sein Herstel­ler, die Eagle Pencil Company, in der Zeitschrift „Progressive Architecture” vom April 1952 grafisch reizvoll warb.

Gut geplant

An Superlativen fehlte es nicht, doch was sich hinter „Electronic” verbarg, ließ man offen. Kann meine geschätzte Leserschaft vielleicht etwas dazu sagen?

Gut geplant

Gut geplant

Die Idee, die Buchstaben als Ausschnitte von Blaupausen zu zeigen und dann noch einen Bleistift durchzustecken, finde ich großartig.

Gut geplant

Als bekennender Typoholiker freue ich mich über die gelungene Auswahl der Fonts in die­ser Anzeige.

Gut geplant

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