Archiv der Kategorie „Papier”

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Freistil

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ein ungewöhnlicher Vertreter seiner Gattung ist der Notizblock „TidbiT Free Cut Memo” von Kokuyo aus Japan.

Freistil

Die 80 Blatt des in den Formaten A7, B7 und A6 erhältlichen Blocks haben keine Lineatur, sondern sind mikroperforiert und lassen sich fein zerteilen.

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Eine Tasche im Deckkarton, den man dank der Falze komplett umschlagen kann, bietet Platz für die Schnipsel.

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Dieses Produkt mag wie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem aussehen, aber mir gefallen die Idee und die Umsetzung.

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Das „TidbiT Free Cut Memo” gibt es liniert und kariert – falls man das noch so nennen kann – und kostet zwischen 300 und 380 Yen (etwa 3,– bis 3,90 Euro).

Freistil

Ich bin immer wieder überrascht, auf welche Ideen man in Japan kommt!

Camouflage

Sonntag, 27. November 2011

Nicht mehr neu, aber immer noch sehens- und zeigenswert ist dieser – ja, was ist das eigentlich?

Camouflage

Der nähere Blick bestätigt den Eindruck eines Holzklotzes.

Camouflage

Doch mit den Fingern sieht man mehr – es ein Notizblock.

Camouflage

Dieser von Kenjiro Sano für MR_Design gestaltete und einem Stück Holz nachempfundene „Kakuzai Memo Block”1 ist knapp 15 cm hoch und hat 1200 Blätter der Größe 6 cm × 6 cm. Jedes Blatt hat eine bedruckte und eine Blanko-Rückseite, so dass die Illusion auch bei angebrochenem Block gewahrt bleibt.

Camouflage

Das pfiffige und dekorative Produkt wurde von Mercros/nico vertrieben und war leider nur kurz erhältlich.

  1. Das Online-Wörterbuch Denshi Jisho übersetzt „kakuzai” mit „Vierkantholz”.

L

Freitag, 23. September 2011

Dem versalen L bin ich aus diversen Gründen zugeneigt, und so konnte ich mir nicht ver­kneifen, bei der Bestellung von etwas ganz anderem noch um den Druck zweier Holz­lettern zu bitten.

L

In einem Rahmen von Max Aab werden diese beiden meine Arbeitsecke zieren.

Denke

Sonntag, 11. September 2011

Eine weitere Kostbarkeit aus dem Päckchen von Michael Leddy, das auch den historischen CASTELL 9000 enthielt, ist dieser Notizblock, den IBM Ende der 1980er Jahre ausgegeben hat.

Denke

Er ist 75 × 115 mm² groß und mit dem bereits in den 1920er Jahren eingeführten Slogan „THINK” bedruckt, was ihn zum „Think pad” und dieser Quelle1 zufolge zum Namensgeber der gleichnamigen Notebooks gemacht hat.

Denke

Vierzig Blanko-Seiten warten darauf, die durch das Denken gewonnenen Ideen aufzuneh­men. – Das Klappeninnere gibt die Unternehmenswerte wieder.

Denke

Ebenso schlicht wie die Vorderseite ist die Rückseite, die nur das Logo zeigt.

Denke

Für mich ein außergewöhnliches und wertvolles Stück.

Denke

Thank you again, Michael!

  1. Das dort gezeigte sieht etwas anders aus; vermutlich gab es verschiedene Auflagen.

Klebe-Kunst

Donnerstag, 1. September 2011

Grandios: Kunst mit den kleinen Klebrigen. – Danke an den zonebattler für den Hinweis!

DingsBums

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kaum zu glauben: Da findet man nach 36 Jahren einen Stempel wieder, den man als Junge bekommen hat1. Doch es gibt noch mehr Bemerkenswertes.

DingsBums

Kreuzer „DingsBums” (1. Serie, 1975)

1975 begann die Kreuzer Produktion & Vertrieb GmbH2 mit der Herstellung von Stempeln3, bei denen sich die Farbe im Stempelkörper befand. Die erste Zielgruppe waren Kinder, zu denen auch ich damals gehörte, und noch im selben Jahr war ich stolzer Besitzer des gezeigten Geräts, das unter dem treffenden Namen „DingsBums” angeboten wurde. Die Motive dienten der Verschönerung von allem, was nicht schnell genug in Sicherheit war, und so habe ich oft und gern Gebrauch von diesem Stempel gemacht (jedoch nicht im­mer zur uneingeschränkten Freude meiner Mitmenschen).

DingsBums

Im darauffolgenden Jahr brachte Kreuzer die zweite Serie dieses Utensils auf den Markt; hier eine Anzeige für den Verkaufskarton4:

DingsBums

Der Knüller ist, dass dieser Stempel auch nach über dreieinhalb Jahrzehnten noch funktio­niert – die Farbe ist nicht ausgetrocknet, der Gummi hat nur geringe Spuren und die Rück­stellfeder ist in Ordnung.

Nachtrag vom 29.6.11: Die Stempel hießen nur während der ersten Jahre „DingsBums”, danach „Bilderstempel”, was für den Export besser war (dieser Artikel ging auch nach Eng­land). Die Rückstellfeder diente der leichteren Handhabung, denn damit konnte der Stem­pel erst positioniert und dann der Abdruck gemacht werden. Bei der zweiten Mini-Version des Stempels hat man aus Kostengründen auf die Feder verzichtet. – Wie der US-amerika­nische Vorgänger hatte die erste Variante eine 2–3 mm dicke Stempelmasse, auf der das etwa 1 mm hohe Motiv saß. Diese Stempelmasse wurde mit Farbe getränkt und in das Ge­häuse eingeklebt (dieses Prinzip nutzen auch viele aktuelle Stempel). Für die zweite Vari­ante kam eine Mischung aus Kunststoff und Farbe zum Einsatz, die in Formen gegossen und polymerisiert wurde. Diese sog. Mikroverkapselung käme angesichts der heute für die Sicherheit von Spielzeug geltenden Voschriften (wie z. B. die EN 71) bei Kinderstempeln nicht mehr in Frage, wird aber noch bei Stempeln für Erwachsene und nachfüllbaren Stem­pelkissen genutzt. – Vielen Dank an Herrn Oborski für diese Details!

  1. Es ist beruhigend, dass die wichtigsten Dinge nicht verloren gehen.
  2. Bekannt durch den „Blift” und als OEM für Geha.
  3. 1983 erweiterte man das Sortiment um Adress- und Bürostempel.
  4. Mir gefällt der Slogan „Mehr Technik als Preis”.

Schreiben statt lesen

Dienstag, 14. Juni 2011

Manche haben Glück und die gelben Hefte aus ihrer Schulzeit in so guter Erinnerung, dass sie nun selber eines füllen möchten. Gelegenheit dazu bietet Reclam schon seit 2009 mit sei­nem „Universal-Notizbuch”.

Es ist mit 148 × 98 mm² so groß wie die kartonierten Paperbacks der Universal-Bibliothek und steckt zusammen mit einem schwarz lackierten Bleistift in einem pfiffig gestalteten Kar­tonschuber.

Sowohl Buch als auch Schuber sind sauber verarbeitet, und der sechsflächige Bleistift ist eine Überraschung: Leicht geschärfelt, mit sehr glattem Lack und hochwertiger Mine etwa der Härte HB ist er ungleich besser als die meisten anderen Dreingabe-Stifte. Leider trägt er keine Kennzeichnung, die Aufschluss über seinen Hersteller geben könnte.

Die 128 Seiten „originales Reclam-Papier” sind vergleichsweise rauh, eignen sich dadurch aber besonders gut für den Gebrauch mit einem Bleistift (dieser sollte jedoch nicht härter sein als der mitgelieferte). Wie sich die Bindung des Notizbuchs macht, muss sich erst noch zeigen, doch ich bezweifle, dass ihre Qualität an die der Fadenheftung z. B. meines „Agen­da” (jetzt: „Pocket”) von Leuchtturm 1917 herankommt.

Verschlussgummi, Lesebändchen, Seitenzahlen, Einstecktasche und heraustrennbare Sei­ten fehlen, doch bis auf die Seitenzahlen gibt es diese Extras beim Original ja ebenfalls nicht.

Das Notizbuch, dessen gelungenes Design von blumprodukt stammt, gibt es mit karierten Seiten und in Blanko. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 5 Euro pro Stück.

„Dummdeutsch” von Eckhard Henscheid gehört in jede erstzunehmende Hausbibliothek.

Auch wenn sich das „Universal-Notizbuch” wegen seines empfindlicheren Einbands weniger für einen rauhen Einsatz eignet als z. B. die schwarzgewandeten Pendants, so ist es doch ein nützlicher und sehr geschmackvoller Gebrauchsgegenstand. – Wer das kleine Gelbe als Kalender für das kommende Jahr möchte, wird hier fündig, und all jene, die sich gerne an die Umschlag-Kritzeleien erinnern, freuen sich vielleicht über „Kaba und Liebe”.

Dateisystem 1954

Samstag, 7. Mai 2011

Dateisystem 1954

Anzeige für Formularsichtmöbel der Firma F. Soennecken aus dem Jahr 1954. – Nein, ich möchte heute nicht mehr so arbeiten.

Heute mach ich blau

Montag, 22. März 2010

Heute mach ich blau

Von oben im Uhrzeigersinn: Radierer SEED Kesugomu, Foldback-Klammer ALCO 781-26, Bleistift-Verlängerer Rosetta mit STAEDTLER Mars Lumograph 100 B, Rollmäppchen Enveloop, Farbstift Mitsubishi Arterase Color, Notizbuch X17 und Rundkopfnadeln Durable „Eisbär” 4/15 mm

Buntes Treiben

Sonntag, 21. März 2010

Hier beherrschen der graue Graphit und dessen Drumherum das Geschehen, doch unter „Farbstifte: Tests, Infos und ein paar Bilder …” geht es praxisbezogen, gekonnt und meist farbig zur Sache. Anja Fuhrbach, die Künstlerin hinter dem Blog, betreibt außerdem den Online-Shop „farbstifte.net – fine art materialien & mehr”, der zahlreiche zum Teil hier nur schwer erhältliche Artikel führt und den ich als zufriedener Kunde sehr gerne empfehle. Auf die Updates von Blog und Shop bin ich gespannt!

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