Landgang

Schiffswrack in Zirndorf (Bayern)

Ein unge­wöhn­li­cher Anblick bot sich uns kurz vor dem „Playmobil-​Fun Park“ in Zirn­dorf (Bay­ern): Am Rande eines Fel­des lag ein Schiffs­wrack vor Anker.

Position des Schiffswracks

(Aufs Bild kli­cken, um eine kmz-​Datei mit der Geo­po­si­tion für Google Earth zu öff­nen oder zu speichern)

Ich weiß nicht, wel­chem Zweck die­ses Wrack dort dient oder noch die­nen soll. Wird viel­leicht ein Aben­teu­er­spiel­platz dar­aus? Wie auch immer – sowohl in der Morgen- als auch in der Abend­sonne machte es einen inter­es­san­ten Eindruck.

Schiffswrack in Zirndorf (Bayern)

Radier-​Tier

Indischer Elefant im Leipziger Zoo

Indi­scher Ele­fant im Leip­zi­ger Zoo

Nicht alle der intel­li­gen­ten und gedächt­nis­star­ken Dick­häu­ter kön­nen wie ihr indi­scher Art­ge­nosse im Leip­zi­ger Zoo den Gemüt­li­chen machen; so tra­gen man­che – gut getarnt und von der Öffent­lich­keit nahezu unbe­merkt – große Ver­ant­wor­tung (zum Bei­spiel beim Schutz vor der Som­mer­sonne) oder sind im Kul­tur­be­trieb tätig.

Der gut gelaunt wir­kende „Radi-​Fant“ aus dem Käfig Hause des Tra­di­ti­ons­her­stel­lers Läu­fer & Guten­berg hat sogar einen ziem­lich auf­rei­ben­den Pos­ten, besteht seine Auf­gabe doch im Ent­fer­nen von Graphit.

Läufer 'Radi-Fant' und STAEDTLER Mars plastic (zum Größenvergleich)

Läu­fer Radi-​Fant und STAEDTLER Mars pla­s­tic (zum Größenvergleich)

Das nur 90 × 70 × 40 Mil­li­me­ter kleine und 110 Gramm leichte Radier-​Tier aus grauem, ther­mo­plas­ti­schem Kau­tschuk trägt den Namens­zu­satz „Pascha“ und ist einem afri­ka­ni­schen Ele­fan­ten nach­emp­fun­den. Es kam 2005 unter der Arti­kel­num­mer 69456 für etwa fünf Euro in den Han­del und ist, soweit ich infor­miert bin, inzwi­schen nicht mehr erhältlich.

Wie gut der „Radi-​Fant“ seine wich­tige Auf­gabe, näm­lich das Radie­ren, meis­tert, weiß ich nicht, denn zum Benut­zen ist er mir viel zu schade.

Spritzwasserschutz

Hydrant in Rüsselsheim-Bauschheim

Die­ser außer­ge­wöhn­lich gut gekenn­zeich­nete und ebenso gesi­cherte Hydrant an der Rück­seite eines gro­ßen Super­mark­tes in Rüsselsheim-​Bauschheim (kmz-​Datei) hatte unter all’ den Last­wa­gen, die ihm täg­lich nahe kamen und immer noch kom­men, wohl frü­her kei­nen allzu leich­ten Stand.

Knaller

Impuls­plat­ziert an der Kasse mei­nes Lieblings-​Schreibwarenladens und nicht nur aus die­sem Grund sofort in mei­ner Tüte:

Knaller

Lus­tige Idee, finde ich.

Nach­trag: Es sieht so aus, als käme die­ser Blei­stift vom japa­ni­schen Her­stel­ler Eye­ball.

A. W. Faber 1915

Kopier­stif­ten habe ich bis­her recht wenig Beach­tung geschenkt, doch dann weck­ten ein paar zum Teil meh­rere Jahr­zehnte alte Zufalls­funde und einige sehr infor­ma­tive Bei­träge auf pen­cil talk mein Inter­esse (zuletzt „The hid­den life of copy­ing pen­cils“). So fiel mir auch kürz­lich eine Anzeige des Her­stel­lers A. W. Faber aus dem Jahr 1915 für die Stifte der Marke „CASTELL“ auf, in der neben der Minen­farbe der Kopier­stifte auch deren manch­mal abwei­chende Kopier­farbe auf­ge­führt ist.

Anzeige von A. W. Faber aus dem Jahr 1915

Aus: Illus­trirte Zei­tung Nr. 3780 (Weih­nachts­num­mer, Kriegs­num­mer 71),
145. Band, 9. Dezem­ber 1915. – Zum Ver­grö­ßern anklicken.

Inter­es­sant ist hier unter ande­rem, dass der rote, heute noch erhält­li­che Kopier­stift von Faber-​Castell die glei­che Num­mer wie damals trägt (näm­lich 9609), und die Bezeich­nung des schwar­zen ledig­lich um den Zusatz „½“ ergänzt wurde.

Wortwolken

Wordle ist ein net­tes und inter­es­san­tes Spiel­zeug zur gra­fi­schen Dar­stel­lung der Vertei­lungshäufigkeit von Wor­ten in einem Text oder einem Feed, wobei zahl­rei­che Gestaltungs­möglichkeiten zum Expe­ri­men­tie­ren ein­la­den und damit einen ganz ande­ren Blick auf den Inhalt bie­ten. Und so sieht’s gerade hier aus:

Lexikaliker-Wortwolke

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