Pica Marker

Kurz notiert

  • Zum 50-jährigen Jubi­läum des Radie­rers „Mono“ gibt es vom japa­ni­schen Her­stel­ler Tom­bow ab dem 5. Juli ein Set, das vier unter­schied­li­che Designs die­ses Radie­rers und einen Anste­cker ver­eint; es soll 600 Yen (knapp 5 Euro) kosten.
  • Hin und wie­der ergänze oder kor­ri­giere ich ältere Bei­träge, so wie heute den zum Pica-Dry, bei dem es inter­es­sante Ände­run­gen beim Mate­rial, der Fer­ti­gung und dem Ver­trieb gab.
  • Im Video „Go Ahead – Threa­ten Me“, der drit­ten Epi­sode von „10 Years with Hayao Miya­zaki“, gibt es bei etwa 18:58 einen außer­ge­wöhn­lich lan­gen Blei­stift von Mitsu­bishi zu sehen. Ich ver­mute, dass die­ser eine Sonder­anfertigung für Miya­za­kis Stu­dio Ghi­bli ist. Wis­sen meine Leser mehr? – Danke an Mar­tin für den Hinweis!
  • Bereits seit 2018 im Sor­ti­ment des deut­schen Her­stel­lers Pica Mar­ker ist der holz­gefasste Schwarzweiß-Stift Pica Clas­sic 546 FOR ALL BLACK&WHITE mit einer Graphit­mine in 2B und einer wei­ßen Farb­mine für das Mar­kie­ren auf hel­len und dunk­len Flächen.

Nach­trag vom 22.6.19: Zum 50-jährigen Jubi­läum des Tom­bow Mono siehe auch „Japan’s Ico­nic MONO Era­ser Turns 50“ bei Spoon & Tamago.

Pica-Dry

Ein ganz beson­de­res Schreib­ge­rät ist der Tief­loch­mar­ker Pica-Dry von PICA-Marker aus dem frän­ki­schen Kirchehrenbach.

Pica-Dry

(Wie fast immer: Bil­der zum Ver­grö­ßen anklicken)

Der Spe­zi­al­stift im Polypropylen-Köcher mit sta­bi­lem Clip ist in schwarz und signal­grün gehal­ten und fällt so auch im größ­ten Durch­ein­an­der auf1.

Pica-Dry

Der eigent­li­che Schrei­ber hat einen knapp 13 mm dicken Schaft aus ABS und eine gut 40 mm lange Edelstahl-Minenführung mit einem Durch­mes­ser von 5,6 mm. Er sitzt sicher im Köcher und kann so nicht herausfallen.

Pica-Dry

Ein Druck auf die Kappe trans­por­tiert die 12,5 mm lange und 2,8 mm dicke Mine um 2 mm.

Pica-Dry

Zum Ver­gleich der STABILO GRE­EN­graph 6004

Die bruch­sta­bile Gra­phit­mine hat eine sau­bere, spar­same Abgabe und ist wirk­lich uni­ver­sell – ich konnte keine Flä­che fin­den, auf der sie nicht schrei­ben wollte2. Radie­ren lässt sie sich nur unvoll­stän­dig, doch dafür ist sie auf glat­ten Flä­chen rück­stands­frei abwischbar.

Pica-Dry

Der Pica-Dry wird wie ein her­kömm­li­cher Druck­blei­stift nach­ge­füllt, nimmt aber ledig­lich eine Mine auf.

Pica-Dry

Das Mes­ser des im Köcher inte­grier­ten Spit­zers ist mit einer Torx-Schraube (!) befes­tigt und bringt die Mine rasch in Form.

Pica-Dry

Spitze ab Werk …

Pica-Dry

… und mit dem inte­grier­ten Spit­zer gespitzt

Der Pica-Dry wird von LYRA ver­trie­ben und kos­tet mit einer Mine etwa 12 Euro. Neben der schwar­zen gibt es noch rote und gelbe Minen, die eben­falls was­ser­lös­lich sind, sowie was­ser­strahl­feste in Grün, Blau und Weiß3. Ein Set mit acht Minen kommt für unter 5 Euro in den Handel.

Pica-Dry

Ich habe den Pica-Dry erst seit weni­gen Tagen, doch in die­sen hat er mir bereits gute Dienste geleis­tet; Nach­teile sind mir bis jetzt nicht aufgefallen.

Vie­len Dank an Herrn Fischer für den Pica-Dry!

Nach­trag vom 18.6.19: Der grüne Köcher des Pica-Dry besteht seit etwa zwei Jah­ren nicht mehr aus Poly­pro­py­len, son­dern aus POM (Poly­oxy­me­thy­len). POM ist form­sta­bi­ler als PP und fast ermü­dungs­frei, wodurch der Clip sehr lange unter hoher Span­nung bleibt und auch nach Jah­ren sicher funk­tio­niert. Zudem hält die­ser Kunst­stoff das Mes­ser sehr lange an der rich­tigen Posi­tion, wodurch die Funk­tion des Spit­zers für viele Jahre gewähr­leis­tet ist. Zusätz­lich wurde die Spritz­guss­form modif­ziert und eine zusätz­li­che Posi­tio­nie­rungs­nase inte­griert, die ein Ver­rut­schen des Mes­sers nahezu unmög­lich macht. – Die Stifte von Pica wer­den seit 2014 nicht mehr über LYRA, son­dern direkt vertrieben.

  1. Eigen­hän­dig getes­tet.
  2. Nicht getes­tet habe ich Flä­chen, die man gene­rell nicht beschrif­tet, wie z. B. die von Spie­gel­eiern.
  3. Diese wur­den auf der letz­ten Paper­world vor­ge­stellt.
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