Monat: März 2013

Sonderzeichen

„Rüs­sels­heim“ ist nicht – wie viele immer noch glau­ben – die umgangs­sprach­li­che Be­zeich­nung für das geräu­mige Vor­der­teil der Her­ren­un­ter­hose1, son­dern eine Stadt, die viel zu bie­ten hat. Zum Bei­spiel eine harm­los, bes­ten­falls unge­wöhn­lich wir­kende Leuchtschrift.

Sonderzeichen

„Oh, ein »et«”, mag der an Typo­gra­fie Inter­es­sierte beim Anblick die­ser Kon­struk­tion den­ken, bevor er ange­sichts der Ver­wen­dung die­ser Gly­phe erschau­dert. Nein, das Gebilde soll nicht „Etsch­ner“ bedeu­ten – auch nicht „Und­sch­ner“ –, son­dern „Esch­ner“. Ja, ohne „t“. Kein Witz.

Ich staune jedes­mal aufs Neue, wenn ich an die­sem Gefüge vorbeikomme.

  1. Ich weiß, dass ich die­sen Kalauer hier schon ein­mal gemacht habe, aber nach fast fünf Jah­ren kann ich ihn beden­ken­los wie­der­ho­len.

Donnerstagsding

„Merk­wür­dige Dinge“ steht im Pro­gramm die­ser Ver­an­stal­tung, und heute kommt mal wie­der eins.

Donnerstagsding

(Blei­stift zum Größenvergleich)

Die­ses gut zehn Zen­ti­me­ter lange Plas­tik­ding fiel mir beim Auf­räu­men in die Hände. Weiß jemand, was das ist? Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Wie meinen?

Merk­wür­dige Wer­bung gibt es zuhauf, doch diese ist von ganz beson­de­rer Qualität.

Wie meinen?

Was um alles in der Welt ist ein „Hauch leich­ter Koh­len­säure“? Und von wel­cher Denkfähig­keit des Publi­kums gehen die dafür ver­ant­wort­li­chen Wer­be­tex­ter eigent­lich aus?

Wie meinen?

Aber viel­leicht gehöre ich ja ein­fach nicht zur Ziel­gruppe des sanf­ten Rhön-Sprudels mit ei­nem … – nein, ich möchte es nicht wiederholen.

Wundersame Welt der Waren (24)

Auch wenn der Som­mer und das dazu­ge­hö­rige Frei­bad noch in wei­ter Ferne lie­gen, so lag bereits ges­tern ein für die heiße Zeit des Jah­res nütz­li­ches Uten­sil im Ein­kaufs­korb – bei die­ser Einweg-Unterwasserkamera, gefüllt mit einem Klein­bild­film (wie frü­her!), wurde ich schwach.

Vor Feuchtigkeit zu schützende Unterwasserkamera

Ein Hin­weis auf der Ver­pa­ckung bremste jedoch meine Begeisterung.

Vor Feuchtigkeit zu schützende Unterwasserkamera

Unter­was­ser­ka­mera … vor Feuch­tig­keit schüt­zen? Ich muss geste­hen, dass dies mein Ver­trauen in das Pro­dukt etwas schmälert.

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Kalligraphit

Kalligraphit

Der Graf­cube von Caran d’Ache …

Kalligraphit

… hat prak­ti­sche Kanten.

Kalligraphit

„Na, was hast du denn am Wochen­ende so gemacht?“ – „Ich habe das große B geübt.“ – „Ah ja.“

Johann Faber No. 5837

Heute ein kur­zer Blick auf ein beson­de­res Dut­zend1.

Johann Faber No. 5837

Diese fla­chen und nur 62 mm kur­zen Blei­stifte von Johann Faber nutzte man mit einem Umsteck­scho­ner (ähn­lich die­sem), der gleich­zei­tig als Ver­län­ge­rer diente. Gedacht waren sie laut „Der Blei­stift“ von Henry Petroski für die Westentasche.

Johann Faber No. 5837

Johann Faber No. 5837

Sie haben einen 4 × 9 mm gro­ßen, abge­run­de­ten Quer­schnitt und eine runde 2-mm-Mine etwa des Här­te­grads H. Gespitzt hat man sie wohl mit dem Messer.

Johann Faber No. 5837

Links ein Mitsu­bi­shi Hi-uni HB.

Außer dem unge­wöhn­li­chen und (westen-)taschenfreundlichen For­mat die­ser Blei­stifte ge­fällt mir die Kom­bi­na­tion aus Mase­rung, Klar­lack und Silberstempel.

Johann Faber No. 5837

Johann Faber No. 5837

  1. Ich weiß, dass es nur elf sind, aber ich sehe das jetzt mal nicht so streng.
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