Wundersame Welt der Waren (23)
Wenn ich richtig informiert bin, stammt der „Serviervorschlag” aus der Frühzeit der Fertiggerichte. Damals zog ein Verbraucher vor Gericht, weil der erhitzte Inhalt einer Verpackung nicht ihrem appetitlichen Aufdruck entsprach. Wie das Urteil ausfiel, weiß ich nicht, doch in dessen Folge wurden die Hersteller verpflichtet, die anregende Darstellung ihrer Produkte als Serviervorschlag zu kennzeichnen; seitdem findet sich dieses schöne Wort auf zahllosen Lebensmitteln und bietet nicht selten gewissen Unterhaltungswert. Ein für mich besonders amüsanter Fall ist das Etikett des natürlichen Mineralwassers aus dem „Quality”-Sortiment des real.

Aber wer weiß – vielleicht käme ohne diesen Hinweis noch jemand auf die Idee, die abweichende Tropfenform oder das Fehlen des Glases zu bemängeln …

Danke an Sandra für den Hinweis!
« vorherige | Wundersame Welt der Waren


















22. Januar 2012, 16:50 Uhr
Soll bloß niemand auf die Idee gekommen Wasser aus DER FLASCHE ZU TRINKEN! (Barbaren! ;-)
22. Januar 2012, 17:39 Uhr
Das ist natürlich auch eine mögliche Interpretation des Hinweises! Sozusagen als Anleitung zum gepflegten Benehmen ;-)
22. Januar 2012, 18:53 Uhr
„classic“ verpflichtet
22. Januar 2012, 18:56 Uhr
Even with Google Translate, I can see that this is very funny. And I’m glad that I now know not to serve this water in liquid form. :)
22. Januar 2012, 20:48 Uhr
Uwe: Allerdings! Angesichts dieses Attributs müsste man gleich das Bleikristall-Wasserglas aus der Vitrine holen.
Michael Leddy: Indeed! Maybe this serving suggestion is actually a way to show what must not be done ;-)
23. Januar 2012, 20:13 Uhr
I can’t believe I mistyped. I meant to say „And I’m glad that I now know to serve this water in liquid form.” Never as a solid or a gas!
23. Januar 2012, 20:52 Uhr
Ah, now I see – I have to admit that I was a little puzzled ;-) I find that bottle label very helpful. Without that information I would feel tempted to serve this water sliced ;-)
17. Februar 2012, 6:17 Uhr
Ein weiterer Leckerbissen aus dem Sortiment der Serviervorschläge ist diese Verpackung der Schoko-Butterkekse (Bild zum Vergrößern anklicken):
Es könnte ja einer auf die Idee kommen, in der Schachtel nach den Schokoladenstücken zu suchen. Bemerkenswert ist auch dieses Detail:
Ich habe mich gefreut, dass es beim Vorschlag dieser Ecke blieb. – An dieser Stelle: Danke an meine Kollegen, die die Augen offen halten und mich oft (wie auch in diesem Fall) mit Bemerkenswertem versorgen!
18. Februar 2012, 9:28 Uhr
Das sind ja riesige Kekse, auf dem Serviervorschlag - oder winzige Schokoladenstückchen. Ohne GIMP oder Photoshop kann ich das meinen Gästen so wohl kaum servieren.
18. Februar 2012, 16:32 Uhr
Tatsächlich – die Proportionen stimmen nicht! Das ist keinem von uns aufgefallen. Ja, da muss dem Servieren ein Photojob vorausgehen ;-)
19. Februar 2012, 11:10 Uhr
Auch die Eigenmarke „ja!” von REWE kann mithalten – hier die Vollmilch, die schon einmal Thema war