Monat: Januar 2009

Gummi für Gäste

Gummi für Gäste

(zum Ver­grö­ßern anklicken)

Zum Wochen­en­de gibt’s ein Mit­ma­ch­an­ge­bot! Der 500. Kom­men­tar in die­sem Web­log steht ins Haus, doch eini­ge weni­ge feh­len noch bis dahin. Wer in der nächs­ten Zeit einen inhalts­rei­chen Kom­men­tar nebst einer funk­tio­nie­ren­den E-Mail-Adresse hin­ter­lässt und mit die­sem die 500 voll­macht, bekommt den oben gezeig­ten und bis jetzt offi­zi­ell nur in Japan erhält­li­chen Radie­rer SEED KESUGOMU EP-MJ-K inklu­si­ve welt­wei­tem Ver­sand. – Mehr zu die­sem unge­wöhn­li­chen Stück gibt es hier.

Sammel-Laster

Wohl eher in die Kate­go­rie „Muss ich haben“ als zu den Blei­stif­ten gehört die­ses Modell des Klein­las­ters Mercedes-Benz MB L-319, das Schu­co vor zwei Jah­ren, also gut 50 Jah­re nach der Markt­ein­füh­rung des Vor­bilds, für Märk­lin/Trix her­ge­stellt hat.

Sammel-Laster

(zum Ver­grö­ßern anklicken)

Der mit „LYRA BLEISTIFT-FABRIK NURNBERG“ (sic!), einem gro­ßen Blei­stift sowie der Lyra, dem Mar­ken­zei­chen des Schreibgeräte-Herstellers, bedruck­te Kas­ten­wa­gen im Maß­stab 1:87 (H0) hat eine Metall­ka­ros­se­rie, ein Kunststoff-Fahrgestell, wiegt 32 g und ist 55 mm lang. – Es sieht so aus, als wäre die­ses in Chi­na gefer­tig­te Modell, das an der Unter­sei­te die Bezeich­nung „B24-4“ trägt, zudem ein Teil des in der Märklin-Erlebniswelt Göp­pin­gen erhält­li­chen Museumswagen-Sets Trix 15346. In die­sem fin­det sich neben dem H0-Modell eines gedeck­ten Güter­wa­gens der offen­bar auf die­sem Trans­por­ter abge­bil­de­te Blei­stift LYRATO 666 von LYRA; daher gibt es hier eben­falls einen sol­chen zu sehen (wenn auch in 3B statt in HB wie im Set).

Sammel-Laster

Mehr als die­se wohl nicht all­zu span­nen­den Fak­ten kann ich zu dem Modell nicht anbie­ten (aber immer­hin – vom gezeig­ten LYRATO 666 weiß ich gar nichts). Ich habe mir das klei­ne Ding nur gekauft, weil es mit Blei­stif­ten zu tun hat und so schön alt aussieht.

P.S.: Dies ist der 200. Bei­trag in die­sem Weblog.

Markiges Marketing (1)

Reklamemarke von LYRA

Wahr­schein­lich gut 90 Jah­re alt ist die­se etwa 55 × 44 mm gro­ße Rekla­me­mar­ke, mit der das tra­di­ti­ons­rei­che Unter­neh­men LYRA für sich gewor­ben hat. Laut Gün­ter Schwei­gers Vir­tu­el­lem Reklamemarken-Museum dien­ten die­se Mar­ken, deren Geschich­te sich bis in die ers­te Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts zurück­ver­fol­gen lässt, ursprüng­lich dem Ver­sie­geln von Brie­fen, spra­chen jedoch auch bald Samm­ler an und waren in ihrer Blü­te­zeit von 1900 bis 1914 ein belieb­tes Werbemittel.

nächs­te →

Schrift zu Stift

Schrift zu Stift

(zum Ver­grö­ßern anklicken)

Bei einem Besuch des klei­nen, sehr inter­es­san­ten Geschäfts, das dem Gutenberg-Museum in Mainz ange­schlos­sen ist, fie­len mir die­se unge­wöhn­li­chen Blei­stif­te auf. Eben­so wie die Stif­te von O’Bon wur­den auch die­se aus dem Papier alter Zei­tun­gen her­ge­stellt, laut Anbie­ter jedoch aus­schließ­lich aus chi­ne­si­schen. Da man auf eine ein­heit­li­che Umhül­lung ver­zich­tet und statt­des­sen den Blei­stift ledig­lich trans­pa­rent lackiert hat, gleicht kei­ner dem andern; zudem kann man noch zahl­rei­che Schrift­zei­chen erkennen.

Schrift zu Stift

Der run­de Zei­tungs­stift hat mit der Län­ge von 17,3 cm lang und dem Durch­mes­ser von 7 mm Stan­dard­ma­ße. Die 2 mm dicke Mine ist recht hart, schreibt gut und kratzt nicht.

Schrift zu Stift

Die Ver­ar­bei­tung ist sehr ordent­lich, und so lässt sich der Blei­stift auch gut spit­zen. Sowohl die „Gra­na­te“ von Möbius+Ruppert als auch der Tisch­spit­zer Carl Deca­de DE-100 sor­gen für eine sau­be­re Spit­ze und hin­ter­las­sen eine glat­te Oberfläche.

Schrift zu Stift

Da wur­den Zei­tungs­ar­ti­kel zu Büro­ar­ti­keln, etwas Geschrie­be­nes zu einem Schreib­ge­rät – eine Wie­der­ver­wer­tung der beson­de­ren Art, die zu einem sehr unge­wöhn­li­chen und attrak­ti­ven Blei­stift geführt hat.

LYRA 2801

Der ers­te hier gezeig­te Blei­stift im neu­en Jahr ist ein sehr alter, und zwar der LYRA 2801, mit dem mich mei­ne bes­se­re Hälf­te kürz­lich über­rascht hat.

LYRA 2801

(zum Ver­grö­ßern anklicken)

Der gold­far­ben mit „2801 LYRA BLEISTIFTFABRIK NÜRNBERG“ beschrif­te­te Blei­stift ist schlan­ke 6,5 mm dünn und inzwi­schen 16 cm lang. Außer der Lyra, dem Sinn­bild des Her­stel­lers, trägt er noch ein Andre­as­kreuz mit vier Punk­ten, des­sen Bedeu­tung in die­sem Zusam­men­hang ich nicht kenne.

LYRA 2801

Die Mine des zuletzt mit einem Mes­ser gespitz­ten 2801 ist gut 2 mm dick und recht hart; sie schreibt ziem­lich grau und lässt sich gut radieren.

LYRA 2801

Das auf­fäl­ligs­te Merk­mal die­ses unge­wöhn­li­chen und sehr geschmack­voll gestal­te­ten Stifts ist jedoch die knapp 20 mm lan­ge, mes­sing­far­be­ne End­kap­pe, die aus­ge­stellt ist und im gut 9,5 mm dicken Abschluss ein geschlif­fe­nes Stück grü­nen Gla­ses hält (zunächst habe ich es für einen Stein gehal­ten, doch die Schlie­ren las­sen mich dar­an zweifeln).

LYRA 2801

LYRA 2801

Lei­der weiß ich nicht genau, von wann die­ser Blei­stift stammt (ich schät­ze sein Alter auf etwa 80 Jah­re) und wel­che Absicht hin­ter der Gestal­tung steckt. Kann mei­ne geschätz­te Leser­schaft viel­leicht etwas dazu sagen?

Nach­trag vom 8.1.09: Wie ich gera­de von LYRA erfah­ren habe, führ­te der Kata­log des Jah­res 1911 die­sen Stift auf.

Volltrefflich

Viel zu schön, um – tief ver­steckt in einer dicken Auf­bau­an­lei­tung – aus­schließ­lich der Ziel­grup­pe der 8- bis 12-jährigen vor­be­hal­ten zu sein: Ein gra­fisch anspre­chen­der Hin­weis, der über den Umgang mit den in dem „Star Wars V-19 Tor­rent“-Raum­schiff von LEGO inte­grier­ten Schuss­vor­rich­tun­gen informiert.

LEGO-Hinweis

Die­ser Hin­weis wäre in einer Anlei­tung für so man­ches Staats­ober­haupt sicher auch nicht ganz fehl am Plat­ze (aber das nur nebenbei).

Gutes neues Jahr!

Ges­tern vom Mun­de Feu­er­werk abge­spart und schon heu­te als Mit­ma­ch­an­ge­bot für mei­ne geschätz­te Leser­schaft im Pro­gramm: Ein klas­si­scher Knall­frosch nebst gebrauchs­fer­ti­gem Zünd­holz zum Aus­dru­cken und Ausschneiden.

Knallfrosch und Streichholz

Wie bereits der Weih­nachts­baum wür­de auch die­ses Feu­er­werk, wenn gezün­det, den Rah­men die­ses Blogs spren­gen, aller­dings auf ganz ande­re Art und Wei­se. Ich bit­te daher, Zünd­schnur und Flam­me nur im Frei­en zusam­men­zu­brin­gen und dabei den not­wen­di­gen Sicher­heits­ab­stand zu beachten.

Mei­nen Lesern alles Gute für das neue Jahr!

Scroll to Top