Empfehlungen

Zeitreise

Anzeige der J.S. STAEDTLER Inc. in „Civil Engineering” (April 1960)

Vor gut 50 Jah­ren war­ben diese Anzei­gen der J.S. STAEDTLER Inc. für die Qua­li­tä­ten des Mars Dura­lar, dem Vor­gän­ger des Dyna­graph, beim Zeich­nen auf Mylar und heute sol­len sie auf­merk­sam machen auf den her­vor­ra­gen­den Bei­trag „Staedt­ler Mars Dyna­graph pen­cils and leads“ bei pen­cil talk, in dem uns der sehr kun­dige Autor auf einen Aus­flug in die Ver­gan­gen­heit des tech­ni­schen Zeich­nens mit­nimmt. Hin­ge­hen und staunen!

Anzeige der J.S. STAEDTLER Inc. in „Civil Engineering” (April 1960)

Buntes Treiben

Hier beherr­schen der graue Gra­phit und des­sen Drum­herum das Gesche­hen, doch unter „Farb­stifte: Tests, Infos und ein paar Bil­der …“ geht es pra­xis­be­zo­gen, gekonnt und meist far­big zur Sache. Anja Fuhr­bach, die Künst­le­rin hin­ter dem Blog, betreibt außer­dem den Online-​Shop „farbstifte.net – fine art mate­ria­lien & mehr“, der zahl­rei­che zum Teil hier nur schwer erhält­li­che Arti­kel führt und den ich als zufrie­de­ner Kunde sehr gerne emp­fehle. Auf die Updates von Blog und Shop bin ich gespannt!

Traditionspflege

STAEDTLER tradition 110

Der rot-​schwarze Bleistift-​Klassiker STAEDTLER tra­di­tion 110, ver­tre­ten durch Exem­plare aus Deutsch­land, Groß­bri­tan­nien und Aus­tra­lien, erfährt eine ein­ge­hende Betrach­tung mit ver­dien­ter Wür­di­gung im Web­log „Blei­stift“ – hervorragend!

Kleine his­to­ri­sche Notiz am Rande: Der Blei­stift „Tra­di­tion“ kam im August 1930 mit der Arti­kel­num­mer 200-​x auf den Markt; 1967 wurde letz­tere zu 110-​x geän­dert (x = Härtegrad).

Fotokopie

Heute mach‘ ich mal den Mul­ti­pli­ka­tor und ver­weise auf einen Bei­trag bei „The Leaky Pen“, in dem auf Anlei­tun­gen für das Foto­gra­fie­ren von Schreib­ge­rä­ten ver­wie­sen wird, denn die dort zusam­men­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen halte ich (soweit ich sie bis jetzt gele­sen habe) für wissens- und umset­zens­wert. Wer – so wie ich – beim Foto­gra­fie­ren klei­ner Gegen­stände mit läs­ti­gen Schat­ten, uner­wünsch­ten Refle­xio­nen und ande­ren Wid­rig­kei­ten kämpft oder ein­fach nur ein paar Anre­gun­gen sucht, fin­det in den unter „Pen Pho­to­gra­phy“ ver­link­ten Quel­len sicher einige nütz­li­che Tipps.

Palimpsest

Online seit über einem Jahr, doch für mich eine Neu­ent­de­ckung: Das äußerst inter­es­sante Web­log „Palim­psest – On Wri­ting Instru­ments“ der Schrift­stel­le­rin und His­to­ri­ke­rin Lito Apos­to­la­kou aus Eng­land. Ihre The­men sind so viel­fäl­tig wie span­nend: Anton Tschechow und der zen­sie­rende Rot­stift, die Umbe­nen­nung des „Mikado“ nach „Mirado“, ein Blei­stift mit ver­steck­ter Land­karte für Kriegs­ge­fan­gene, der gelbe Lack des Koh-​I-​Noor und mehr – eine leben­dige und berei­chernde Mischung! Gefun­den habe ich das Blog übri­gens bei der Suche nach Infor­ma­tio­nen über die im Jahr 1885 durch den Fran­zo­sen Jean-​Pierre Ali­bert ent­deck­ten und von Johann Faber erwor­be­nen Gra­phit­mine im Berg Batu­gol bei Irkutsk im Süden Sibiriens.

Sehr sym­pa­thisch sind auch die Worte von Charles Dickens, die das Web­log zieren:

There is some­thing very com­for­ta­ble in having ple­nty of stationery.

Recht hatte er!

Bleistifte und Musik

Das noch recht neue Web­log mit dem Titel „pen­cils and music“ ver­wöhnt seine Besu­cher mit exzel­len­ten Fotos und gehalt­vol­len Tex­ten in einem stil­vol­len Lay­out. Für mich eine wahre Freude und unein­ge­schränkt empfehlenswert!

Nach­trag vom 18.9.10: Lei­der hat der Autor das Web­log inzwi­schen ent­fernt, doch ich hoffe sehr, dass es irgend­wann ein­mal wiederkommt.

Kurz notiert

Unter dem schlich­ten Titel „Blei­stift“ ist vor weni­gen Tagen ein neues Web­log über Blei- und andere Stifte ange­tre­ten, die an Schreib­ge­rä­ten Inter­es­sier­ten in der vir­tu­el­len Welt mit Infor­ma­tio­nen und Erfah­run­gen zu ver­sor­gen. Der erste Bei­trag beschäf­tigt sich mit dem unge­wöhn­li­chen Druck­blei­stift Kuru Toga von Mitsubishi/​uni und geht dabei nicht nur detail­liert auf den Stift selbst ein, son­dern auch auf seine Ver­pa­ckung und – beson­ders inter­es­sant – des­sen Gebrauch mit dem west­li­chen Schrift­sys­tem. Ein bemer­kens­wer­ter Auf­takt, und ich bin sehr gespannt auf das, was noch kommt!

Kurz notiert

Notizbuch „Kompagnon” von Brunnen

Das Ange­bot eng­lisch­spra­chi­ger Blogs zu Notiz­bü­chern ist umfang­reich, doch das deut­sche immer noch recht über­schau­bar. Ein kürz­lich ent­deck­tes und (wie ich finde) lesens- und beob­ach­tens­wer­tes Web­log zu die­sem Thema ist das Notiz­buch­blog, das sich seit einem knap­pen hal­ben Jahr auf viel­fäl­tige und inter­es­sante Weise mit den klei­nen, nicht immer schwar­zen Din­gern sowie deren Drum­herum beschäf­tigt. Mir gefällt dabei auch, dass sich der Autor nicht auf die reine Dar­stel­lung des Ange­bots beschränkt, son­dern wie z. B. in „Schrift­lich­keit hilft“ auch mal über den Notiz­buch­rand hin­aus­schaut. Empfehlenswert!

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