Empfehlungen

Bleistiftfutter

Meine heu­tige Emp­feh­lung gilt dem Web­log Pen­cil Fod­der, das schon seit Januar 2020 online ist und sei­nen Schwer­punkt auf his­to­ri­schen, limi­tier­ten und weni­gen bekann­ten Stü­cken hat. So gab es kürz­lich einen reich bebil­der­ten Bei­trag über die Blei­stifte zum 275-jährigen Jubi­läum von STAEDTLER, und in „Royal Sov­er­eign “Druid” pen­cils“ sowie „Wil­liam Mitchell’s “Monk” pen­cils“ geht es um Blei­stifte für kal­li­gra­fi­sche Zwe­cke. Auf die wei­te­ren Bei­träge bin ich sehr gespannt!

Graphit-Tagebuch

Bereits gut ein Jahr online, aber für mich neu: Das Web­log gra­phite dia­ries1 aus Kanada. Mit gefällt die Aus­wahl der The­men, denn anstatt popu­läre Blei­stifte abzu­fei­ern, stellt der Autor weni­ger bekann­tes vor, z. B. Blei­stifte und Notiz­bü­cher aus Russ­land. Ich werde es gespannt ver­fol­gen! – Lei­der gibt es keine Kom­men­tar­funk­tion, aber viel­leicht kommt diese ja noch hinzu.

  1. Den Link zum RSS-Feed fin­det man auf der Seite nicht, aber man erhält ihn durch Anhän­gen von „/?format=rss“ an den URL.

Bleistifthölzer (5)

Unter dem Namen „Mod­S­harp“ betrei­ben Caran d’Ache und die Höhere Fach­schule für Holz in Biel (Schweiz) seit Anfang 2019 ein Pro­jekt mit dem Ziel, ein in der Schweiz hei­mi­sches Holz nebst Ver­ar­bei­tungs­pro­zess zu fin­den, das für Blei­stifte geeig­net ist. Das Pro­jekt soll im Juni die­ses Jah­res abge­schlos­sen sein. Wei­tere Details lie­fert der ver­linkte Arti­kel „Mod­S­harp bringt mehr Schweiz in den Blei­stift“, erschie­nen im Bie­ler Tag­blatt vom 27.11.20. – Laut „Die Caran d’Ache Saga – Von Genf in die Welt“ von Ralph Brüh­wi­ler will Caran d’Ache bis 2028 20% sei­ner Stifte aus Schwei­zer Holz herstellen.


Das Holz die­ses Wer­be­blei­stifts („Durch-die-Bank-gut.de RUNGE®“) kann ich nicht iden­ti­fi­zie­ren. Es ist ver­gleichs­weise hart, hat kein für mich erkenn­ba­res Aroma und lässt sich in der Gra­nate recht gut spitzen.

Bleistifthölzer (5)

Die Angabe „Zert.-Nr. SGS-COS-1579“ auf dem Stift hilft mir auch nicht wei­ter (gut mög­lich, dass hier ein Feh­ler vor­liegt, denn „COC“ – Chain of Cus­tody, Pro­dukt­kette – würde bes­ser pas­sen). Kann meine geschätzte Leser­schaft etwas zum Holz und der Kenn­zeich­nung sagen? – Danke an Jean für die­sen Bleistift!


Der Arti­kel „What Wood are Pen­cils Made of?“ bei Pen Vibe schaut auf 14 Höl­zer und deren Eig­nung für Bleistifte.

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The Bartleby

Schon über drei Jahre online, aber für mich neu: The Bart­leby, ein – so der Unter­ti­tel – Maga­zin für Papier- und Schreibkultur.

The Bartleby

Das zwei­spra­chige, sehr geschmack­voll gestal­tete Web­log befasst sich mit Künst­lern und ihren Wer­ken, Schreib­ma­te­ria­lien und Zube­hör sowie ver­wand­ten The­men. Die hohe inhalt­li­che Qua­li­tät und die große Viel­falt spre­chen mich sehr an.

Her­man Mel­ville ließ Bart­leby den Schrei­ber sagen, „Ich möchte lie­ber nicht“, doch ich sage: Ich möchte, und zwar noch viele Bei­träge in die­sem schö­nen Web­log lesen.

Danke an Mat­thias von Blei­stift für den Hin­weis auf The Bart­leby!

„Der Bleistift ist absolute Spitze“

Der moderne Blei­stift fei­ert heute sei­nen 225. Geburts­tag, denn am 3. Januar 1795 erhielt Nicolas-Jacques Conté das Patent auf seine noch heute genutzte Rezep­tur für die Mine aus Gra­phit und Ton. In der sehr lesens­wer­ten Hom­mage „Der Blei­stift ist abso­lute Spitze“ wid­met sich Clau­dia Mäder der von Krieg und Liebe gepräg­ten Geschichte des Blei­stifts. – Danke an Tho­mas für den Hin­weis auf die­sen Artikel!

Kurz notiert

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