Monatsarchiv für Januar 2015

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Kurz notiert

Samstag, 31. Januar 2015

Noch ein Sluggo

Freitag, 30. Januar 2015

„Another Sluggo” bei Orange Crate Art hat mich heute auf die Sluggo-Serie bei this isn't happiness aufmerksam gemacht und zu etwas angeregt:

Noch ein Sluggo

Klar, dass Sluggo missmutig ist, sind doch zwei Steine einer zu wenig.

Pilot FriXion

Mittwoch, 28. Januar 2015

Zu den Tintenrollern und Textmarkern der erfolgreichen FriXion-Familie von Pilot kam Ende 2013 ein holzgefasster Farbstift, der offiziell nur in Japan erhältlich ist.

Pilot FriXion

Auch dieser Stift hat ein thermosensitives Pigment, das beim Erhitzen auf 60 °C transpa­rent1 und beim Abkühlen auf −10 °C wieder sichtbar wird. Seine Zwinge hält statt einem Radierer einen Hartgummi-Stopfen, mit dem das Papier aufgeheizt wird.

Pilot FriXion

Die Kunststoff-Klappbox enthält zwölf werkseitig gespitzte Stifte, die rund, 17,5 cm lang und 7,4 mm dick sind. Der bemerkenswert ausführliche Aufdruck umfasst u. a. den Pro­duktnamen, die Farbbezeichnung, ein Feld zum Beschriften, die GTIN und den Strichcode. Daneben gibt es die Blindprägung „1402″, die vermutlich für das Jahr und den Monat der Fertigung steht. Ein Beileger informiert über das Produkt.

Pilot FriXion

Ganz oben unter „FriXion” heißt es: フリクション (furikushon) – Reibung, いろ (iro) – Farbe
und えんぴつ (enpitsu) – Bleistift.

Die Stifte sind gut verarbeitet. Der Aufdruck ist sehr sauber und die Zwinge sitzt fest und bündig; lediglich einige Unregelmäßigkeiten im Lack und ein dunkler Längsstreifen auf je­dem Stift (offenbar fertigungsbedingt) trüben den Gesamteindruck.

Pilot FriXion

Beim Blick auf die Spitze fällt eine milchige Schicht zwischen Holz und Mine auf. Sie erinnert an die A·B·S-Technik von STAEDTLER, bei der ein weißer Mantel die Mine schützt und ihre Bruchfestigkeit erhöht2; gut möglich, dass man hier etwas ähnliches gemacht hat. – Die Mine ist mit milchiger Schicht 3,5 mm dick.

Pilot FriXion

Die Abgabe des Pilot FriXion ist sauber und leicht wachsig, aber nicht sehr satt; insgesamt sind die Farben etwas pastellig. Der „Radierer”, mit dem man bei geringem Andruck auf­hellen kann, arbeitet gründlich und ohne Verwischen. Er nutzt sich nicht ab und hinterlässt daher auch keine Krümel.

Pilot FriXion

Malt man sehr schnell mit kräftigem Andruck, ist die Reibungswärme der Mine auf dem Pa­pier so hoch, dass der Abstrich transparent wird. Die Farbe verschwindet daher beim Über­malen teilweise, wird aber gleich durch die neue Schicht überdeckt, was so aussieht, als würde der Übergang vom transparenten zum sichtbaren Zustand stattfinden.

Pilot FriXion

Für den Spitzstopp im Kurbelspitzer CARL Decade DE-100 ist die Mine zu weich, so dass man u. U. mehr wegspitzt als nötig; im Handspitzer (hier die Granate von Möbius+Ruppert) macht der Stift jedoch eine gute Figur. Die feine Spitze bricht natürlich sofort ab, doch an­sonsten ist die vergleichsweise feste Mine des Pilot FriXion sehr bruchstabil. – Beim Holz tip­pe ich auf Zeder.

Pilot FriXion

Die in Japan hergestellten Farbstifte sind in blauer und rosa3 Klappschachtel sowie einzeln erhältlich; ich habe für mein Set bei JetPens umgerechnet etwa 14,60 Euro be­zahlt.

Anm.: Der Stoff im Hintergrund ist ein sog. Tenugui, ein traditionelles japanisches Hand­tuch, das stilisierte Kraniche zeigt. In Japan gilt der Kranich als Symbol für Glück und ein langes Leben.

  1. Man kann den Abstrich also auch wegbügeln.
  2. Sehr wichtig für die Bruchfestigkeit der Mine ist die Qualität der Verleimung mit dem Holz. Da jede Farbe zu einer anderen Zusammensetzung der Mine führt, müsste man für jede Farbe einen eigenen Leim verwenden, um die optimale Verleimung zu erhalten. Umhüllt man aber alle Farbminen mit der gleichen Schicht, muss man den Leim nur auf das Schichtmaterial und das Holz abstimmen und kann so für alle Farben den gleichen nutzen.
  3. Diese Farben und die Gestaltung lassen vermuten, dass Pilot mit diesem Produkt junge Kunden anspricht.

Herausragendes Merkmal

Montag, 26. Januar 2015

Über ein im wahrsten Sinne des Wortes herausragendes Merkmal verfügt dieses Notizbuch von Hobonichi, dem Herausgeber des Hobonichi Techo, und Mizushima, einer Schreibwa­renmarke.

Herausragendes_Merkmal

Das Notizbuch1 im Format A5 hat 80 karierte Seiten; das Rastermaß beträgt 3,7 mm. Die erste Seite trägt einen Index.

Herausragendes_Merkmal

Jedes Blatt hat am Rand gegenüber der Bindung sechs halbkreisförmige Perforationen (hier mangels Kontrast nur sehr schwer zu erkennen).

Herausragendes_Merkmal

Trennt man diese Perforation auf, kann man das Papier herausklappen …

Herausragendes_Merkmal

… und erhält damit ein Griffregister.

Herausragendes_Merkmal

Der Umschlag des Notizbuchs ragt so weit über den Rand, dass das Griffregister geschützt ist.

Herausragendes_Merkmal

Das Notizbuch kostet 702 Yen (etwa 5,40 Euro) und ist auch als Blanko-Variante sowie in A6 verfügbar.

Anm.: Der Stoff im Hintergrund ist ein sog. Tenugui, ein traditionelles japanisches Hand­tuch, das stilisierte Piniennadeln zeigt. In Japan gilt die Pinie – ebenso wie der Bambus und die Ume – als Symbol für ein langes Leben.

  1. Die Zeichen auf der Banderole はみだし ノ–ト (hamidashi no-to) bedeuten hervortreten, herausstehen (hamidashi) und Notizbuch (no-to).

Tier und Tuch

Sonntag, 18. Januar 2015

Die erste Begegnung mit dem Tenugui, dem traditionellen japanischen Handtuch aus dün­ner und bunt gefärbter oder bedruckter Baumwolle, hatte ich vor knapp vier Jahren, als ich mir zwei geschmackvoll und thematisch passend bedruckte Exemplare zugelegt habe. Seitdem habe ich immer wieder mal nach schönen Stücken geschaut; dabei bin ich kürzlich auf eine Besonderheit gestoßen.

Tier und Tuch

Der Hersteller Hamamonyo hat sich 2005 die Idee des Tenugui-Buchs schützen lassen. Für dieses wird das etwa 30 × 90 cm große Tuch einmal längs und dann im Zickzack gefaltet und mit zwei Schlaufen zusammengehalten. Diese Bücher gibt es in zahlreichen Vari­anten, und als ich das Tenugui „Was Hunde denken”1 sah, war es um mich geschehen.

Tier und Tuch

Das in meinen Augen sehr schöne Tenugui stellt einige Hunde dar, darunter – wenn ich es richtig sehe – ein paar der traditionellen japanischen Rassen wie z. B. den Akita.

Tier und Tuch

Eines der schönen Details: Während die Vorderseite des Buchs einen Hund von vorne zeigt, ist auf der Rückseite einer von hinten zu sehen. – Wie gerne würde ich alle japani­schen Schriftzeichen dieses Tenuguis lesen können …

Tier und Tuch

Da noch ein zweites Exemplar unterwegs ist, das in der gebundenen Form bleiben wird, habe ich dieses geöffnet.

Tier und Tuch

Wunderschön, erst recht mit Kisho!

  1. Übersetzung des Anbieters.

Low-tech

Sonntag, 18. Januar 2015

Während mein Umfeld kommunikations- und unterhaltungselektronisch aufrüstet (und sich aus mir unerfindlichen Gründen nicht selten von zwei Bildschirmen gleichzeitig bespaßen lässt), gehe ich den entgegengesetzten Weg. Nachdem mein Einfachst-Mobiltelefon Sam­sung GT-E1230 – als Auslaufmodell für 19,75 Euro erworben – versehentlich mit der Hun­dehose in die Wäsche und aus beiden betriebsunfähig herauskam, musste Ersatz her. Und siehe da – das GT-E1200i vom selben Hersteller kann etwas weniger (aber immer noch mehr als ich brauche) und ist obendrein mit nur 15 Euro günstiger.

Low-tech

Den Gebrauchswert empfinde ich als sehr hoch: Lange Akkulaufzeit, gute Gesprächs- und Empfangsqualität und einfache Bedienung machen das GT-E1200i zu einem funktionellen und nützlichen Begleiter; zudem frisst es weder Zeit noch Aufmerksamkeit und versendet auch keine detallierten Informationen über sich und seinen Benutzer. Und sollte es beschä­digt werden, sind Verlust und Verdruss gering. Fazit: Genau mein Ding!

Wau‽

Dienstag, 13. Januar 2015

Von der Website der Messe Pharmapack: Ein rätselhaftes Symbol für tiermedizinische Ver­packungen.

Wau‽

Der Hund wird also verpackt und die Medikamente dürfen frei herumlaufen. Will man so das Tier vor den Medikamenten schützen? Den Veterinär vor dem Tier? Beides ginge bestimmt einfacher.

Danke an Sandra für den Hinweis auf diese bemerkenswerte Grafik!

Kleinstholz

Samstag, 10. Januar 2015

Kleinstholz

Der Rest eines Tombow Mono nach der Bearbeitung durch Kisho

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