Monat: Februar 2013

STABILO Tone 20B

Ein ganz beson­de­rer Blei­stift wur­de 1979 auf der Frank­fur­ter Früh­jahrs­mes­se als Teil der STABILOtone-Reihe vorgestellt.

STABILO Tone 20B

(Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Der STA­BI­LO­to­ne war ein run­der, 110 mm lan­ger und 15,5 mm dicker Farb­stift mit einer 10 mm star­ken, was­ser­ver­mal­ba­ren Mine. Auf sei­nem Ende saß eine farb­lich abge­stimm­te Kunststoff-Endkappe, und sei­ne Spit­ze wur­de durch eine trans­pa­ren­te Kap­pe geschützt. Es gab ihn in 51 Far­ben, drei Metallic-Tönen und einer beson­ders wei­chen Graphit-Varian­te, die die Num­mer 47 und den Här­te­grad XXB trug. – Wie die­ses Falt­blatt aus dem Jahr der Markt­ein­füh­rung zeigt, war der zum „Art & Grafik“-Sortiment gehö­ren­de STA­BI­LO­to­ne ein­zeln und in ver­schie­de­nen Zusam­men­stel­lun­gen erhältlich.

STABILO Tone 20B

Bei den ers­ten Stif­ten war das „tone“ in der Euro­sti­le Bold Exten­ded #21 aus­ge­führt. 1989 stell­te STABILO auf die Fru­ti­ger als Fir­men­schrift um, was 1992 auch den Tone betraf. Ab die­sem Zeit­punkt tru­gen die Stif­te das „tone“ in der Fru­ti­ger 75, ande­re Farb­codes und der Gra­phit­stift den Här­te­grad 20B; zudem wur­den die Stif­te nun ohne Schutz­kap­pe aus­geliefert. Eine wei­te­re Umge­stal­tung folg­te 1998 mit der Umbe­nen­nung zu „Tone“ mit tren­nen­dem Leer­zei­chen und der Umstel­lung auf die Fru­ti­ger 65. 2003 nahm man den Tone aus dem Pro­gramm und fer­tig­te nur noch den woo­dy 3 in 1.

STABILO Tone 20B

Vor­ne: STA­BI­LO­to­ne 635 (1992–1998), hin­ten: STABILO Tone 20B (1998–2003)

Der hier gezeig­te STABILO Tone 47/20B stammt also aus der Zeit zwi­schen 1998 und 2003. Sein matt­schwar­zer Lack ist glatt und nahe­zu frei von Uneben­hei­ten (ich dach­te erst, es wäre eine Folie). Im Gegen­satz zu den meis­ten Blei- und Farb­stif­ten kam hier kein Foli­en­prä­ge­druck zum Ein­satz, doch die ver­wen­de­te Druck­tech­nik (Tam­pon­druck?) kann ich nicht zuver­läs­sig iden­ti­fi­zie­ren. Die in drei Grup­pen auf­ge­teil­te Beschrif­tung ist auf­geräumt und sau­ber. – Am Ran­de: Trug die vor­letz­te Vari­an­te des Tone noch den Namen „Schwan“, so fehlt die­ser bei der letzten.

STABILO Tone 20B

Kei­ne Erklä­rung habe ich für die Ster­ne links neben dem CE-Zeichen; ihre Anzahl beträgt bei mei­nen Farb-Tone 0 bis 5. Auch die Bedeu­tung der Zahl in der Klam­mer ist mir fremd, aber da man­che Stif­te die glei­che Zahl tra­gen, könn­te es ein Pro­duk­ti­ons­code2 sein und bei Alters­be­stim­mung hel­fen (die STA­BI­LO­to­ne aus den Jah­ren 1992 bis 1998, d. h. die vor der zwei­ten Umge­stal­tung, haben die­se Zahl übri­gens nicht). – Eine Blind­prä­gung gibt es bei kei­nem mei­ner Exemplare.

STABILO Tone 20B

Die 30 mm lan­ge Kap­pe, die das Stif­ten­de ver­schließt, ist mit einem Schwan geschmückt. Sie sitzt fest und ziem­lich bün­dig, was ver­mu­ten lässt, dass man vom Holz etwas abgetra­gen hat. Da man den Stift nur bis zu die­ser Kap­pe spit­zen kann, gehe ich davon aus, dass er eine Kurz­nut hat, d. h. die Mine kür­zer als der Stift ist. Beim Holz, das sich gut spit­zen lässt3, tip­pe ich auf Zeder, was mei­nen Ein­druck einer hohen Material- und Verarbeitungs­qualität bestärkt.

STABILO Tone 20B

Im direk­ten Ver­gleich mit einem nor­ma­len Blei­stift (hier ein Tom­bow Mono J) wirkt die Mi­ne des Tone 20B noch beeindruckender.

STABILO Tone 20B

Sie ist gebrannt, aber nicht prä­pa­riert (d. h. nicht in Par­af­fin getaucht) und besteht zu über 80% aus Gra­phit und zum Rest aus Ton und Ölen.

STABILO Tone 20B

Es ist eine Freu­de, den STABILO Tone 20B zu benut­zen. Sei­ne Mine glei­tet leicht über das Papier und hat eine sehr sau­be­re Abga­be. Die Schwärzung ist her­vor­ra­gend, geht aber nie auf Kos­ten des Gra­phit­glan­zes4; sogar die Radier­bar­keit ist noch ordent­lich5. Sehr posi­tiv fällt zudem der spar­sa­me Ver­brauch auf – selbst durch die zahl­rei­chen Tests wur­de nur wenig von der Mine abgetragen.

STABILO Tone 20B

Über den Här­te­grad 20B kann man natür­lich strei­ten, und ich will nicht aus­schlie­ßen, dass sich hier das Mar­ke­ting durch­ge­setzt hat. Ein kur­zer Ver­gleich mit dem Mitsu­bi­shi 10B zeigt, dass die­ser eben­so gut schwärzt und viel­leicht sogar noch etwas bes­ser glei­tet6. Doch wie auch immer: Ich fin­de den wohl ein­zig­ar­ti­gen STABILO Tone 20B klas­se und bedau­re, dass es ihn nicht mehr gibt (und mei­nes Wis­sens nichts Ver­gleich­ba­res7 ange­bo­ten wird).

STABILO Tone 20B

Dan­ke an Her­bert R., von dem die Scans und vie­le Details zum STABILO Tone stammen.

Nach­trag vom 28.2.13: Die Ster­ne ste­hen für die Licht­be­stän­dig­keit der ver­wen­de­ten Pig­men­te, wobei ein Stern dem Wert 2–3 auf der von 1 bis 8 lau­fen­den Woll­ska­la ent­spricht (0 Ster­ne: 1–2, 1 Stern: 3, 2 Ster­ne: 4, 3 Ster­ne: 5–6, 4 Ster­ne: 7, 5 Ster­ne: 8). – Die drei­stel­li­ge Zahl in Klam­mern beim Tone ab 1998 ist tat­säch­lich der Pro­duk­ti­ons­code, doch die zwei­stel­li­ge Zahl beim tone von 1992–1998 (auch in Klam­mern) war die Farb­nummer (sie­he zwei­ten Scan). – Für die End­kap­pe wur­de das Holz abge­fräst, aber erst der woo­dy 3 in 1 hat­te eine Kurz­nut; die Mine des Tone war trotz­dem kür­zer als der Stift. – Ein Fach­händ­ler hat mir gesagt, dass der Tone damals für knapp 5 DM (etwa 2,60 Euro) pro Stift ver­kauft wurde.

  1. Die für die Bedruckung des Tone genutz­ten Schrif­ten habe ich mit mei­nem fun­dier­ten Halb­wissen zu iden­ti­fi­zie­ren ver­sucht; ich bit­te daher, die­se Anga­ben mit Vor­sicht zu genie­ßen.
  2. Die Zah­len auf mei­nen Tone – 118, 030, 021 usw. bis 083 – könn­ten für Novem­ber 1998, März 2000, Febru­ar 2001 usw. bis August 2003 ste­hen, aber das ist nur eine Ver­mu­tung.
  3. Getes­tet habe ich das an einem Farb-Tone mit dem Kunst­stoff­spit­zer von KUM, der für den STABILO woo­dy 3 in 1 erhält­lich ist (und mit die­sem schö­ne Spitz­ab­fäl­le pro­du­ziert).
  4. Zusät­ze wie z. B. Ruß ver­stär­ken bei man­chen sehr wei­chen Blei­stif­ten die Schwärzung, machen aber den Abstrich stumpf und bewir­ken ein schlech­te­res Glei­ten bis hin zu einem leich­ten Haf­ten am Papier.
  5. Getes­tet mit einem Tree Air-in Soft.
  6. In die­sem Zusam­men­hang ist viel­leicht inter­es­sant, dass eine Zuta­ten­lis­te aus dem Jahr 1908 (die noch Tra­ganth auf­führt), dem Blei­stift mit 80% Gra­phit den Här­te­grad 4B gibt. – Mit wel­chem Här­te­grad wür­de man heu­te wohl die ers­ten Blei­stif­te mit rohem Gra­phit kennzeich­nen?
  7. Man­che Kos­me­tik­stif­te ähneln in ihrer Form sehr dem Tone und dem woo­dy 3 in 1 – kein Wun­der, stellt STABILO doch auch spitz­ba­re Holz­stif­te für Kos­me­ti­ka her. Auch Faber-Castell ist in die­sem Bereich tätig (das Unter­neh­men fer­tigt u. a. für Cha­nel und Hele­na Rubin­stein), und von Möbius+Ruppert gibt es pas­sen­de Kos­me­tik­spit­zer. Aber das ist schon wie­der ein ganz ande­res The­ma …

J.S. Staedtler 1919 (9)

Nicht nur Schwan hat­te Techniker-Etuis im Sor­ti­ment, son­dern auch J.S. Sta­edt­ler, wie die­ser Aus­schnitt aus dem Kata­log von 1919 zeigt.

J.S. Staedtler 1919 (9)

(Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Die Papp­schach­tel, deren Gestal­tung mich an das Krokier-Etui Nr. 3144 von Johann Faber erin­nert, ent­hielt zehn kur­ze, run­de Farb­stif­te, die wahl­wei­se unbe­han­delt oder poliert wa­ren. (Mit „poliert“ bezeich­ne­te damals lackier­te Stif­te, denn die­se wur­den oft noch von Hand mit einem Tuch poliert.)

J.S. Staedtler 1919 (9)

Wie man auf die Län­ge von 11 cm kam, ist mir unklar (auch die Her­kunft der Standard­länge von 17,5 mm ken­ne ich bis heu­te nicht).

J.S. Staedtler 1919 (9)

Die Gestal­tung sowohl des Etuis als auch des Kata­logs fin­de ich anspre­chend. Für den Men­gensatz kam die Beh­rens Anti­qua von Peter Beh­rens und für die Über­schrif­ten die Fet­te Bernhard-Antiqua von Prof. Luci­an Bern­hard zum Ein­satz; bei­de Schrift­ar­ten gefal­len mir. – Ich hal­te es für mög­lich, dass der Rah­menschmuck des Eti­ketts eben­falls von Peter Beh­rens stammt

J.S. Staedtler 1919 (9)

Die Lücken in der Num­me­rie­rung dürf­ten dar­auf zurück­zu­füh­ren sein, dass die Stif­te die­ses Etuis ein Teil des kom­plet­ten Sor­ti­ments waren.

J.S. Staedtler 1919 (9)

Wie bei den Land­kar­ten­stif­ten zeig­ten Abbil­dun­gen die Ver­wen­dung des Inhalts – für mich ein wei­te­res reiz­vol­les Detail.

J.S. Staedtler 1919 (9)

Der klei­ne Mond, dies­mal recht ernst, durf­te natür­lich nicht fehlen.

J.S. Staedtler 1919 (9)

← Kata­log­ti­tel | J.S. Sta­edt­ler 1919 | Zei­chen­stift „Vor­wärts“ →

Verlängern mit Stil (2)

Als ich von dem Ange­bot unter [Name und Web­site ent­fernt] erfuhr, wuss­te ich, dass es nicht bei einer Erwäh­nung bleibt, und so dau­er­te es nicht lan­ge, bis ich mich in ein Exem­plar ver­guckt hatte.

Verlängern mit Stil (2)

Vor­ges­tern traf das gute Stück wohl­be­hal­ten ein und erfreu­te mich bereits ver­packt, denn es war in einen infor­mie­ren­den Bei­le­ger gehüllt und mit einem Krei­sel aus Kirsch­holz geschmückt.

Verlängern mit Stil (2)

Mein Ver­län­ge­rer ist aus dem Laub­holz Ara­ri­ba Ama­rel­lo (regio­nal „Putu­mu­ju“), das in Mittel- und Süd­ame­ri­ka wächst und mir auf­grund sei­ner Fär­bung sehr gefällt.

Verlängern mit Stil (2)

Das Uten­sil ist 125 mm lang, hat einen Durch­mes­ser von 11 mm an der Griff­zo­ne bis knapp 13 mm am Ende und wiegt mit Klemm­ring gut 10 g. Die Öff­nung für den Stift misst etwa 7,5 mm und ist 102 mm tief; gera­de letz­te­res ist sehr prak­tisch, kann man doch so auch Stif­te ver­län­gern, die für die her­kömm­li­chen Ver­län­ge­rer noch nicht kurz genug sind. – Der 4,5 mm brei­te Klemm­ring hat einen Außen­durch­mes­ser von 12,5 mm.

Verlängern mit Stil (2)

Die Tech­nik ist ein­fach und zuver­läs­sig und hat eine eige­ne Ästhe­tik. Durch den leicht koni­schen und gut sit­zen­den Ring wer­den sogar Stif­te mit nur 10 mm Län­ge (exklu­si­ve Spit­ze) sicher gehal­ten, was am mit­ge­lie­fer­ten Stum­mel gezeigt wird.

Verlängern mit Stil (2)

Auch die stren­ge, fast zylin­dri­sche Form und die Ein­dre­hung am abge­run­de­ten Ende hal­te ich für gelungen.

Verlängern mit Stil (2)

Die Ver­ar­bei­tung des Ver­län­ge­rers ist sehr gut, und es macht Freu­de, ihn zu benut­zen. Nicht uner­wähnt las­sen möch­te ich jedoch, dass sein Innen­durch­mes­ser die Aus­wahl der ver­län­ger­ba­ren Stif­te etwas ein­schränkt, doch die hier­zu­lan­de erhält­li­chen Blei­stif­te von STAEDTLER, Schwan-STABILO und Faber-Castell pas­sen per­fekt1. Nut­zer von Blei­stif­ten mit abwei­chen­den Durch­mes­sern haben aber die Mög­lich­keit, sich einen Ver­län­ge­rer nach Wunsch anfer­ti­gen zu las­sen. – Der Ring stört mich beim Grei­fen nicht.

Verlängern mit Stil (2)

Der Ver­län­ge­rer hat 9,95 Euro gekos­tet und für den Ver­sand fie­len 2,95 Euro an – ein fai­rer Preis, wie ich fin­de. Man­che Stü­cke sind etwas teu­rer, doch der Blick auf das [Name und Web­site ent­fernt] lohnt, nicht zuletzt des­halb, weil die­ses Ange­bot in Deutsch­land mei­nes Wis­sens ein­ma­lig ist.

  1. Die aktu­el­len Blei­stif­te der erwähn­ten Her­stel­ler haben einen Durch­mes­ser von etwa 7,3 bis 7,4 mm (Schlüs­sel­wei­te 6,8–7,0 mm); der Pen­tel Black Poly­mer 999 und der Mitsu­bi­shi uni (bei­de 7,8 mm und Schlüs­sel­wei­te 7,0 mm) pas­sen nicht mehr.

Tonware

Neu in der Rubrik „Brauch' ich zwar nicht, muss ich aber haben“: Ein alter Aschen­be­cher von STAEDTLER.

Tonware

Das 150 mm brei­te, 38 mm hohe und gut 400 g schwe­re Stück ist ver­mut­lich aus glasier­tem Stein­gut und trägt kei­ne Kenn­zeich­nun­gen. Ich den­ke, dass es 80 bis 90 Jah­re alt ist, wer­de aber ver­su­chen, mehr herauszufinden.

Tonware

Natür­lich wird es bei mir nie mit Asche in Berüh­rung kom­men1, son­dern mich ander­wei­tig erfreu­en. So könn­te es z. B. als deko­ra­ti­ve Abla­ge für Blei­stift­stum­meln dienen.

Tonware

Außer der in mei­nen Augen sehr schö­nen Gestal­tung gefällt mir, dass der Aschen­be­cher und der Blei­stift den Ton gemein­sam haben.

  1. Stamm­le­ser wis­sen von mei­ner Gewohn­heit des Nicht­rau­chens.

Blick in die Zukunft

Wie der Blei­stift der Zukunft aus­se­hen wird, weiß natür­lich nie­mand, doch einen Ein­druck des­sen, was kom­men könn­te, geben Paten­te und Gebrauchs­mus­ter. Die für mich span­nendste Quel­le ist das Espa­ce­net des Euro­päi­schen Patent­amts, denn die­ses bie­tet frei­en Zugriff auf über 80 Mil­lio­nen Patent­do­ku­men­te aus aller Welt1.

Blick in die Zukunft

Start­sei­te des Espa­ce­net beim EPA

Doch wie in einer sol­chen Fül­le suchen und fin­den? Dazu gibt es ver­schie­de­ne Möglich­keiten, von denen hier eine beschrie­ben sei2). Um sich einen Über­blick über die veröffent­lichten Patent­schrif­ten eines bestimm­ten Gebiets zu ver­schaf­fen, ist die Kennt­nis der IPC (Inter­na­tio­nal Patent Clas­si­fi­ca­ti­on3) oder der CPC (Coope­ra­ti­ve Patent Clas­si­fi­ca­ti­on) hilf­reich. So sind z. B. „Gerä­te zum Schrei­ben oder Zeich­nen“ unter der IPC B43K und „Arti­kel zum Beschrei­ben oder zum dar­auf Zeich­nen; Zube­hör zum Schrei­ben oder Zeich­nen“ unter der IPC B43L zu fin­den. Geht man mit der B43K in die Klas­si­fi­ka­ti­ons­su­che, erhält man eine Über­sicht der B43K und wei­te­re Auswahlmöglichkeiten.

Blick in die Zukunft

Klas­si­fi­ka­ti­ons­su­che

Blick in die Zukunft

Über­sicht der B43K

Über die B43K 19/00 (Schreib­stif­te ohne Schreib­mi­nen­vor­schub, Grif­fel, Farb­stif­te und Schreib­krei­den) geht es zur B43K 19/02 (Blei­stif­te und Farbstifte).

Blick in die Zukunft

Klas­si­fi­ka­ti­ons­su­che für die B43K 19/00

Blick in die Zukunft

B43K 19/02 aus­ge­wählt und die in Suche übernommen

Ein Klick in das Käst­chen links vom Ein­trag über­nimmt die IPC in die Aus­wahl unter „Ausge­wählte Klas­si­fi­ka­tio­nen“ in der lin­ken Sei­ten­leis­te, und ein Klick auf „Paten­te fin­den“ darun­ter lie­fert schließ­lich die Tref­fer­lis­te mit dem zuletzt ver­öf­fent­lich­ten Doku­ment an ers­ter Stel­le. – Sehr nütz­lich ist die Mög­lich­keit, den RSS-Feed die­ser Suche zu abon­nie­ren; dazu klickt man auf das oran­ge­far­be­ne Sym­bol rechts neben der Über­schrift „TREFFERLISTE“.

Blick in die Zukunft

Tref­fer­lis­te für die B43K 19/02

Die Anwahl eines Ein­trags führt zu des­sen Ein­zel­an­sicht. Hier z. B. das Patent für ein koni­sches Schreib­ge­rät von Herlitz:

Blick in die Zukunft

Ein­zel­an­sicht des Patents DE102011004072

Von den in die­ser Ansicht ver­füg­ba­ren Funk­tio­nen sei nur eine genannt, und zwar die An­zeige des Ori­gi­nal­do­ku­ments, aus­wähl­bar in der lin­ken Seitenleiste:

Blick in die Zukunft

Anzei­ge des Ori­gi­nal­do­ku­ments DE102011004072

(Das paten­tier­te Schreib­ge­rät von Her­litz erin­nert mich ein wenig an die koni­schen Blei­stifte von Eagle vom Ende des 19. Jahr­hun­derts, aber es setzt mit den asym­me­tri­schen Griff­nu­ten noch eins drauf.)

Zum Abschluss und als Anre­gung zum Stö­bern ein paar Paten­te zu Stif­ten und Spit­zern, die mir auf­ge­fal­len sind und die ich sehr inter­es­sant finde:

  • A method of manu­fac­tu­ring a pen­cil, and a pen­cil (PA8612901, Faber-Castell)
  • Holz­stift (EP2532530, Faber-Castell)
  • Schreib-, Zeichen-, Mal- oder Kos­me­tik­ge­rät umfas­send einen Waben­kör­per sowie Ver­fah­ren zur Her­stel­lung des Waben­kör­pers oder des Gerä­tes umfas­send einen Waben­kör­per (DE102012000269, STAEDTLER)
  • Far­bi­ges Schreib- und Zei­chen­me­di­um und eine Gar­ni­tur sol­cher Medi­en (DE202012002750, Koh-I-Noor)
  • Pen­cil shar­pe­ner with dual bla­des (WO2012045271, Tong Guanghui)
  • Spit­zer mit kon­tur­ge­schlif­fe­nem Schäl­mes­ser (DE202011103556, KUM)

Als Laie auf dem wei­ten Gebiet der Paten­te kann ich nur an der Ober­flä­che krat­zen, doch allein das hat schon für mich span­nen­de Ergeb­nis­se gelie­fert. Allen an der aktu­el­len Ent­wicklung Inter­es­sier­ten sei daher die Recher­che bei Espa­ce­net empfohlen!

  1. Für die Suche nach alten Paten­ten, Mar­ken und Gebrauchs­mus­tern aus Deutsch­land zie­he ich jedoch die Regis­ter­aus­kunft des Deut­schen Patent- und Mar­ken­amts vor.
  2. Eine all­ge­mei­ne Hil­fe zur Suche auf Espa­ce­net gibt es hier, und Grund­le­gen­des erfährt man in der „Patent Infor­ma­ti­on Tour“.
  3. Mehr dazu unter „Inter­na­tio­na­le Patent­klas­si­fi­ka­ti­on“ beim DPMA.

Bunt beringt

Aus einem Falt­blatt für den Tin­ten­stift STABILO Cel­lomin: Die attrak­ti­ven Kenn­rin­ge eini­ger Tinten- und Kopier­stif­te der Schwan-Bleistift-Fabrik.

Bunt beringt

Die paten­tier­te Mine des Ende der 1930er Jah­re ein­ge­führ­ten Cel­lomin ent­hielt Farb­zel­len, die durch ein Gerüst che­mi­scher Stof­fe umge­ben und so vor Feuch­tig­keit geschützt wa­ren; ledig­lich die äuße­ren und die an der Spit­ze abge­schrie­be­nen Farb­zel­len lagen frei. So wur­de das Auf­wei­chen der Mine und das Ver­bie­gen des Stifts bei feuch­ter Luft vermie­den, was den Cel­lomin kli­ma­fest machte.

Bunt beringt

Das aus dem Jahr 1940 stam­men­de Falt­blatt mit zahl­rei­chen Anwen­dungs­bei­spie­len beant­wortet auch eine häu­fig gestell­te Frage:

Wie unter­schei­den sich Kopier- von Tintenstiften?
Kopier­stif­te schrei­ben schwarz, kopie­ren aber violettfarbig.
Bei Tin­ten­stif­ten ist Schrift und Kopie gleichfarbig.
Tin­ten­stif­te sind auch als Farb­ko­pier­stif­te all­ge­mein bekannt.

(Aller­dings passt der zwei­te Satz nicht zu allen auf­ge­führ­ten Tintenstiften.)

Übri­gens: Der STABILO Cel­lomin war 1939 der ers­te Stift, der das im April 1938 als Patent ein­ge­tra­ge­ne Schwan-Auge trug. – Eine wei­te­re Rekla­me für den Cel­lomin gibt es unter „STABILO im Büro“.

Verlängern mit Stil

Hand­ge­fer­tig­te Blei­stift­ver­län­ge­rer aus ein­hei­mi­schen und exo­ti­schen Höl­zern bie­tet [Name und Web­site ent­fernt] an. Neben Vari­an­ten aus gefärb­tem Holz und meh­re­ren Holz­ar­ten gibt es Aus­füh­run­gen mit Ein­la­gen und Ver­zie­run­gen; dar­über hin­aus wird auch nach Wunsch gefer­tigt. Die Uni­ka­te neh­men 10 cm des Blei­stifts auf, hal­ten noch Stum­mel mit einer Schaft­län­ge von 1 cm und kos­ten 9,95 bis 13,95 Euro zzgl. Versandkosten.

Dan­ke an Kai für den Hinweis!

Scroll to Top