Monat: Juni 2013

Und nun zu etwas ganz anderem (2)

Immer nur Blei­stifte und das ganze Drum­herum geht natür­lich nicht, und so gibt es getreu dem Motto „Und nun zu etwas ganz ande­rem“ nach dem Ingwer-Bananen-Kuchen heute einen Limo-Kuchen. (Na gut, ich geb’s zu: Es gibt hier nicht den Kuchen, son­dern nur das Rezept, doch das nach­zu­ba­cken lohnt sich.)

Und nun zu etwas ganz anderem (2)

Man nehme:

  • 5 Eier
  • 1 Päck­chen Vanillezucker
  • 1 Päck­chen Backpulver
  • 2 Tas­sen Mehl
  • 2 Tas­sen Zucker
  • 3 Tas­sen gemah­lene Haselnüsse
  • 1 Tasse Kaba
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Tasse gelbe Limonade

(1 Tasse ≈ 200 ml)

So wird’s gemacht: Alles zusam­men etwa fünf Minu­ten rüh­ren, in eine gefet­tete und be­mehlte Gugelhupf-Form fül­len und bei 160 °C (Umluft) bzw. 180° (Ober- und Unter­hitze) backen. Nach dem Erkal­ten mit Scho­ko­la­den­gla­sur überziehen.

Danke an Nils für das Rezept!

Technisches Zeichnen (2)

Geschichte und Ästhe­tik der tech­ni­schen Zeich­nung fas­zi­nie­ren mich, und alte Lehr­bü­cher die­ses The­mas üben einen beson­de­ren Reiz auf mich aus. Klar, dass ich bei die­sem Titel zu­greifen musste.

Technisches Zeichnen

Der Zir­kel des Schutz­um­schlags fin­det sich im Druck auf dem Lei­nen­ein­band wieder:

Technisches Zeichnen

Beson­ders span­nend finde ich die Abschnitte zu den Werk­zeu­gen, vor allem den Bleistif­ten. Hier ein Aus­schnitt des Kapi­tels „Zei­chen­blei­stifte“:

Technisches Zeichnen

Die For­mu­lie­rung „Nicht so, son­dern so!“ schreit natür­lich nach einer (leicht bear­bei­te­ten) Ausschnittsvergrößerung:

Technisches Zeichnen

(Spit­zen wie die zweite von rechts schnit­ten Spit­zer wie z. B. der Koh-I-Noor № 1000.) Albert Bach­mann, Richard For­berg: Tech­ni­sches Zeich­nen. Leip­zig: B.G. Teu­b­ner Verlags­gesellschaft, 13. Auf­lage 1960.

Und weil es gerade herumlag:

Technisches Zeichnen

Kurt Rabe, Hans Steinke: Das tech­ni­sche Zeich­nen. Leip­zig: Fach­buch­ver­lag Leip­zig, 9. Auf­lage 1956.

Siehe dazu auch:

Einzelstück

Bereits 2011 wid­mete der United Sta­tes Pos­tal Ser­vice den Pio­nie­ren des ame­ri­ka­ni­schen Indus­trie­de­signs ein Brief­mar­ken­set, das auch den Desi­gner Ray­mond Loewy ehrt und sei­nen im Jahr 1933 gestal­te­ten Kur­bel­spit­zer zeigt.

Einzelstück

Der strom­li­ni­en­för­mige, ver­chromte Spit­zer ging aller­dings nie in Pro­duk­tion, und so blieb es bei dem auf der Marke abge­bil­de­ten Pro­to­ty­pen, der 2001 bei Christie’s für 85.000 US-Dol­lar ver­stei­gert wurde (man hatte jedoch einen Preis von 100.000 bis 140.000 geschätzt). 

Einzelstück

Das Design Patent No. 91675 stellt den Spit­zer in ver­schie­de­nen Ansich­ten dar, doch da das US-amerikanische Design Patent – ebenso wie das deut­sche Geschmacks­mus­ter – nur dem Schutz der Gestal­tung dient, macht es keine Anga­ben zum Innen­le­ben und zu ande­ren tech­ni­schen Details.

Einzelstück

Um die­ses Gerät all­tags­taug­lich, d. h. für zwei Hände bedien­bar zu machen, müsste man es mit einem Saug­napf am Fuß oder einer Klemm­vor­rich­tung für den Blei­stift aus­stat­ten, und so bezweifle ich, dass der Pro­to­typ funk­ti­ons­fä­hig war. – Es wäre inter­es­sant zu wis­sen, warum die­ses bemer­kens­werte Stück nicht in Serie gefer­tigt wurde.

Einzelstück

Vie­len Dank an Sean von Con­trap­un­ta­lism für das Briefmarkenset!

Stille Beobachter (44)

Vierfach-Reibe

„Öffent­lich­keit ist die beste Tar­nung“, dachte sich die­ser stille Beob­ach­ter wohl und war jah­re­lang mit­ten­drin, wenn es in unse­rer Küche etwas zu rei­ben oder zu hobeln gab. Jetzt flog der rost­freie Kan­ten­kopf auf – aber nicht hin­aus, denn er hat schon oft bei der Zube­reitung lecke­rer Gerichte gehol­fen und sich so einen fes­ten Platz in unse­rem Haus­halt erobert.

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Relikt

Nütz­li­ches Zube­hör nicht nur für die­je­ni­gen, die (so wie ich) gern einen Blei­stift in der Hemd­ta­sche mit sich füh­ren: Der Spitzenschoner.

Relikt

Die­ses 55 mm lange Exem­plar ist aus Metall und gezo­gen, hat also weder ein Loch an der Spitze noch eine Naht. Ein Klemm­ring, ver­schieb­bar zwi­schen Bör­de­lung und Zier­ring, sorgt für siche­ren Halt auf dem Stift. Kenn­zeich­nun­gen gibt es keine, und so kann ich auch nicht sagen, wer das sehr gut ver­ar­bei­tete und inzwi­schen wohl meh­rere Jahr­zehnte alte Uten­sil gefer­tigt hat. Schade, dass so etwas heute nicht mehr her­ge­stellt wird!

Dienst am Kunden

Dienst am Kunden

Heute musste ich beim Dis­coun­ter Netto auf die Kun­den­kon­troll­waage und durfte danach keine Scho­ko­lade, son­dern nur Obst kaufen.

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