Archiv des Stichworts „Bücher”

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Spitzen

Dienstag, 7. August 2012

Spitzen

French, Thomas E.; Vierck, Charles J.: Fundamentals of Engineering Drawing. New York: McGraw-Hill, 2. Auflage 1966.

Zeichnung und Zierde

Mittwoch, 18. Juli 2012

Alte Literatur zum technischen Zeichnen finde ich faszinierend. Vor allem ihre Ästhetik und die Details zu den Werkzeugen begeistern mich, aber auch die – im Fall von Lehrbüchern – instruktive Sprache mit ihrer nüchternen Sorgfalt übt großen Reiz auf mich aus.

Zeichnung und Zierde

Manchmal lohnt bereits die Umschlaggestaltung den (oft sehr günstigen) Kauf, so auch beim Titel „Technisches Zeichnen” von Arthur Gruber1. Dieses Design hat etwas, beson­ders die Illustration! – Dazu Verwandtes gibt es unter „Kunst und Konstruktion”.

  1. Gruber, Dipl.-Ing. Arthur: Technisches Zeichnen. Ravensburg: Otto Maier Verlag, 3. Auflage, vermutl. 1940er Jahre.

Wochenend-Lektüre

Samstag, 7. Juli 2012

Wochenend-Lektüre

Wochenend-Lektüre

Wochenend-Lektüre

Nelms, Henning: Thinking with a Pencil. New York: Gramery Publishing Company, 1985. ISBN 0517476789. 347 Seiten mit 692 Illustrationen, Gr. 8°.

Handreichung

Dienstag, 3. Juli 2012

Handreichung

Handreichung

French, Thomas E.: A Manual of Engineering Drawing For Students and Draftsmen. New York und London: McGraw-Hill, 6. Auflage 1941.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Sonntag, 24. Juni 2012

Ich mag kleine Nachschlagewerke, besonders dann, wenn sie alt sind und „Kleines a-b-c …” heißen. Heute daher ein Blick auf und in Hermann Palmers „Kleines a-b-c der Druckerei” aus dem Thebal-Verlag in Stuttgart. – Bilder zum Vergrößern anklicken.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Augenpulver, Bezeichnung für besonders kleine, enggesetzte u. deshalb schwer lesbare Schriftarten.

Charakterzeile ist die Zeile einer Besuchs- (Visiten-) Karte, die Beruf, Stellung od. Rang angibt. Wortkürzungen sollen bei ihr tunlichst vermieden werden.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Eierkuchen, scherzhafte Bezeichnung für einen in- oder durcheinander­geschobenen Satz.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Englische Höhe der Lettern beträgt 62,03 Punkte gegen 62⅔ der deutschen Normalhöhe.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Faktor (lat. Faktor = der Besorgende) nennt man den technischen Leiter einer Druckerei und in Großbetrieben die Vorsteher der einzelnen Zweige im Buch­gewerbe, z. B. Setzerei, Buchdruckerei, Buchbinderei, gleichsam Meister, der auch im allgemeinen die Meisterprüfung abgelegt haben muß.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Hering, beim Buchdrucker die Bezeichnung für Verweis, Rüge, Rüffel.

Kustos, die am Schluß einer rechten Seite meist allein auf dem Ende einer Zeile stehenden Anfangssilben oder Wörter der nächstfolgenden Seite, die den Leser hinüberleiten sollten. Heute nicht mehr üblich.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Landkartenpapier, zum Druck von Landkarten aus besten Faserstoffen her­gestelltes, gut geleimtes Spezialpapier, an das besondere Anforderungen in Bezug auf Dehnbarkeit gestellt werden, da es sich beim Übereinanderdrucken verschiedener Farben, das meist im Steindruck unter starkem Feuchten erfolgt, nicht verziehen darf.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Lay-out, eine aus dem Amerikanischen übernommene Bezeichnung für eine → Anordnungsskizze für einen Druckauftrag.

Lexikon, ein früher übliches Papierformat von 50×65 cm Seitenlänge. Heute ersetzt durch DIN → Papierformate.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Melotypie, Bezeichnung für die satztechnische Herstellung von Musiknoten.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Pachulke, Bezeichnung für den Setzer, der nicht vollständige Satzarbeit liefert, sondern nur Teilsatz herstellt.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Signatur. 1. eine runde oder eckige Einkerbung an der Vorderseite jeder Drucktype. Sie dient zur leichteren Unterscheidung von ähnlichen Schriften gleichen Kegels und ermöglicht dem Setzer, die Typen durch bloßes Abfühlen mit dem Finger in die richtige Stellung im Winkelhaken zu bringen. 2. Signatur des Druckbogens → Norm.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Speck, scherzhafte, aber oft gebräuchliche Bezeichnung für irgendeinen Vorteil (Specksatz, Speckzeile, Speckschiebung für günstiges Manuskript usw.).

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Zeug nennt der Setzer alle Buchstaben, die am Schriftbild oder sonst beschä­digt und zum Druck nicht mehr geeignet sind. Sie werden in der Zeugkiste gesammelt und später eingeschmolzen.

Von Abbreviatur bis Zwischenschlag

Heinrich Palmer: Kleines a-b-c der Druckerei. Mit vier Farbtafeln, Leineneinband. Theba-Ver­lag, Stuttgart, 2. erweiterte Auflage, ohne Jahresangabe (vermutl. 1950er Jahre). 11 × 15 cm, 120 Seiten. – Der Bleistift im ersten Bild ist ein A.W. Faber Goldfaber 1221 HB; die Bleilettern halten das Büchlein offen.

Bleistifte und Nichtigkeiten

Samstag, 16. Juni 2012

Das Magazin „The New Yorker” hat eine sehr lesenswerte Besprechung1 des Buchs „How To Sharpen Pencils” von David Rees: „Pencils and Nothingness”.

Danke an Max für den Hinweis!

  1. Der Autor Mark O’Connell hat auch schon mit David Rees gesprochen: „On Point: David Rees, The Proust of Pencil Sharpeners”.

(low) tech writer

Samstag, 26. Mai 2012

Es ist schon einige Zeit her, dass ich auf den Artikel „General's Semi-Hex 498 2 2/4 … Rea­sons Why #1″ gestoßen bin, doch ich weiß noch, dass er mir gut gefallen hat – so gut, dass ich das Weblog „(low) tech writer” von David Maddalena im Auge behalten habe.

Wie ich später erfuhr, gehört der Artikel über den Bleistift von General zu 50 Essays, in de­nen sich der im Silicon Valley lebende Autor zwischen Januar 2009 und Dezember 2010 mit altmodischen, einfachen und schönen Dingen und Orten auseinandergesetzt hat. Aus die­sen zunächst als Weblog veröffentlichen Texten wurde danach eine Website und im April dieses Jahres ein Buch.

(low) tech writer

In „(low) tech writer” betrachtet David Maddalena u. a. einfache Werkzeuge, Landkarten, Wörterbücher und Selbstgemachtes und spricht mich damit gleich in mehrfacher Hinsicht an. Doch er ist kein Maschinenstürmer – ganz im Gegenteil: Er tritt ein für ein sinnvolles, über­legtes Nebeneinander von alter und neuer Technik und so für eine bewusstere Wahl der Mittel. Seiner Wertschätzung schlichter, dem High-Tech zuweilen überlegener Dinge verleiht er klug und humorvoll Ausdruck und regt zum Nachdenken an.

„(low) tech writer – low tech principles in a high tech world” hat etwa A5-Format, 158 Seiten und enthält zahlreiche Schwarzweiß-Abbildungen sowie einige zuvor nicht veröf­fentlichte Texte. Es ist bei Lulu als Print-on-Demand erschienen und kostet 11,39 Euro.

Danke an Kai für den Hinweis auf das Buch!

Im Bild: Becher von Wächtersbach (alt), Notizbuch „Agenda” (heute „Pocket”) von Leuchtturm1917, Blei­stift STAEDTLER Noris 120 B, Spitzer Faber-Castell Janus 4048 und Radierer Mitsubishi Boxy.

Von A.C. bis Zinco

Samstag, 26. Mai 2012

Von A.C. bis Zinco

Albert.—A popular small size of private note paper, 6 by 3⅞ in. when folded to fly sheet, principally preferred for ladies’ uses despite its masculine description.

Elephant.—A size of paper, 23 in. by 28 in., used occasionally in cartridge paper and paper hangings. It is supposed to derive its name from the fact that it origi­nally contained a watermark of an elephant, but there is not much evidence to support this theory.

Von A.C. bis Zinco

H., H.B., H.H. etc.—Abbreviated descriptions applied to blacklead pencils. H. signifies hard, and the exact degree of hardness is further specified by the num­ber of H’s., thus one H. would represent a merely hard pencil while 6H would correspond to about the maximum degree of hardness. H.B. denotes hard and black, while further degrees of softness and blackness are specified by the num­ber of B.’s. Thus, while B. represents a soft black pencil, B.B. would indicate a further degree of softness.

Von A.C. bis Zinco

Music Paper.—A class of high quality printing paper of standard size made with special consideration to thickness, surface, flatness and flexibility. The correct way of grain for opening easily and not curling is important.

Propelling Pencils.—The type of pocket pencil which carries a slender lead in a tube and which has a screw of similar mechanism for the purpose of propelling the lead point up for writing or down into the case for safety.

Von A.C. bis Zinco

Style.—From “stylus”, the implement with which the early Egyptians incised their historical records or beeswax tablets, the incisions being afterwards filled in with earthy colour for distinction, effect and endurance. The modern “style” is a short blunt pencil with a bone or agate point, and is used for writing on mani­fold duplicates where two-sided carbon between the leaves produces a double copy. The leaf on which the style is used is thin manifold, the transparency of which permits the carbon impression to show through clearly from the back.

Von A.C. bis Zinco

Waterline Ruling.—A method of ruling employed when the lines are required to be barely visible, as in occasional note paper and foreign bankpost orders. The ruling ink is thinned down for the purpose of a mere tint. Waterlining is also accomplished by the papermaker in the manufacture of brief foolscaps and other legal forms by embodying the pattern as a watermark. Mainly this method is employed in the production of hand-made papers, in which case the wire­mould in which the sheets are formed contains the waterline pattern in relief. The impression of the raised wires on the moist pulp creates the necessary watermark.

Von A.C. bis Zinco

Harry A. Maddox: A Dictionary of Stationery. J. Whitaker and Sons, Ltd, London. 2. überar­beitete Auflage 1942, Nachdruck 1946. Gedruckt in England von Unwin Brothers Limited, London and Woking. 10,5 × 16,5 cm, 124 Seiten. Ehemaliges Bibliotheks-Exemplar. – Der Bleistift im ersten Bild ist ein Wolff's Royal Sovereign 5151 HB, hergestellt in Pontyclun, Gla­morgan (Wales).


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