Archiv des Stichworts „Bücher”

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Blau und Gold

Freitag, 8. März 2013

Blau und Gold

Prägung auf dem Titel der Schrift „275 Jahre Staedtler-Stifte” (J.S. Staedtler, Nürnberg 1937),
Jubiläums-Lumograph

Grün und Gold

Samstag, 19. Januar 2013

Grün und Gold

Prägung auf dem Titel der Firmenmonografie zur A.W. Faber Bleistiftfabrik AG Stein bei Nürnberg
(Internationale Industrie-Bibliothek, 56. Band, 10. Jahrgang 1934. Verlag Max Schröder, Berlin)

Im Zeichen des Stifts

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Vom Titel des Büchleins „Der STAEDTLER-Stift. Seine vielseitige Verwendung, Geschichte und Herstellung” (1928): Eine etwa 50 mm hohe und an ein Wappen erinnernde Illus­tration.

Im Zeichen des Stifts

Das Ensemble in der Mitte gefällt mir am besten.

Im Zeichen des Stifts

„The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil”

Samstag, 24. November 2012

Lesen und schreiben – zwei Kulturtechniken, mit deren vielfältigen Aspekten ich mich ger­ne beschäftige. Über die zufällige Entdeckung des Buches „Page Fright. Foibles and Fe­tishes of Famous Writers” von Harry Bruce (2009) habe ich mich daher sehr gefreut, und als mir dann das Kapitel mit der herrlich alliterierenden Überschrift „The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil” auffiel, war meine Freude noch größer, denn dieses befasst sich mit dem Bleistift in der Hand berühmter Schriftsteller. Fünf davon seien hier kurz erwähnt.

The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil

Nach einem sehr kurzen Abriss der Geschichte des Bleistifts mit Borrowdale, Conté und Thoreau geht es zunächst zu John Steinbeck. Der amerikanische Autor schrieb täglich bis zu sechs Stunden mit Bleistift, vorzugsweise mit runden, da diese seine Hand weniger strapazierten. Je nach Stimmung und Wetter – die Luftfeuchtigkeit beeinflusst Schreib­gerät und Beschreibmaterial – wählte er aus aus verschiedenen Härtegraden, und um keine Zeit zu verlieren, benutzte er eine elektrische Spitzmaschine.

The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil

Für Vladimir Nabokov war die Radierbarkeit sehr wichtig, überarbeitete er doch alles, was er schrieb. – Ernest Hemingway betrachtete das mit sieben HB-Bleistiften Geschriebene als ein gutes Tagespensum und das Verfassen des ersten Entwurfs mit Bleistift als Möglichkeit, die Qualität zu verbessern. Er schätzte den Bleistift auch, weil er leicht zu transportieren war, und erlebte oft, dass ihn bereits das Spitzen in Schreibstimmung brachte.

The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil

Seine schriftstellerischen Aktivitäten verbergen musste F. Scott Fitzgerald während seiner Zeit in der Army; Notizbuch und Bleistift versteckte er dazu in dem Buch „Small Problems for Infantry”. – Den Umstand, dass der Bleistift auf vielen Materialien schreibt, machte sich Marvis Gallant zunutze und hielt Teile ihrer Arbeit manchmal sogar auf Streichholzbriefchen fest.

Auf die Lektüre der anderen Kapitel bin ich gespannt!

Montag, 17. September 2012

⅜

Giachino, Joseph W.; Beukema, Henry J.: Engineering Technical Drafting and Graphics. Chi­cago: American Technical Society, 3. Auflage 1972.

So wird's gemacht

Mittwoch, 15. August 2012

Keinen Spitzer zur Hand? Diese Illustration aus einem nicht näher benannten Katalog des Jahres 1884, wiedergegeben in „Vom Faustkeil zum Bleistift”1, zeigt das Spitzen eines Blei­stifts mit dem Messer.

So wird's gemacht

  1. Sattmann, Erhard: Vom Faustkeil zum Bleistift. Aachen: Verlag Peter Basten 1949.

Handwerk

Freitag, 10. August 2012

Erst zwei Jahre nach der Lektüre des lesenswerten Titels „Handwerk” von Richard Sennett ist mir das schöne Umschlagbild der Penguin-Taschenbuchausgabe des Originals „The Crafts­man” aufgefallen.

Handwerk

Danke an Penguin Books UK für die Genehmigung zur Reproduktion!

Schönschreiben

Freitag, 10. August 2012

Schrift fasziniert mich, und auch Beschreibendes übt großen Reiz auf mich aus. In diesem 50 Jahre alten Übungsbuch für das Beschriften technischer Zeichnungen findet sich bei­des.

Schönschreiben

„Lessons in Lettering” von Thomas E. French1 und William D. Turnbull, erschienen 1952 bei McGraw-Hill, dient dem Selbststudium des Fonts „Vertical Single Stroke Commercial Gothic”.

Schönschreiben

Einer kurzen Einführung folgen die charakteristischen Details der Schrift und die Vorge­hensweise beim Erlernen. Auch der Bleistift kommt nicht zu kurz:

Sharpen an F drawing pencil to a long conical point, cutting the wood away with a pen knife and rubbing the lead on a sandpaper pad. For these large let­ters the pencil should have a rather blunt rounded point on the lead. Hold the pencil with the end of the forefinger about an inch from the point, keeping the muscles relaxed and comfortable.

Auf Feder und Tusche sowie Hilfsmittel zum Linieren wird ebenfalls eingegangen.

Schönschreiben

Knapp die Hälfte der 40 Seiten sind Übungsblätter; dazwischen gibt es typografische De­tails.

Schönschreiben

Etwas kniffliger wird es beim Beschriften isometrischer Darstellungen.

Schönschreiben

Komplette Zeichnungen, zu denen auch ein Liniendiagramm und eine Landkarte gehören, machen den Abschluss.

Schönschreiben

Schönschreiben

Die dritte Umschlagseite bietet eine Übersicht des Fonts.

Schönschreiben

Dass dieses Büchlein in mehrfacher Hinsicht überholt ist, macht es für mich noch anspre­chender. – Band 2 befasst sich mit dem Font „Inclined Single Stroke Commercial Gothic”.

  1. Thomas E. French ist der Autor des Standardwerks „A Manual of Engineering Drawing For Students and Draftsmen”, das erstmals 1911 erschien.

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