Zubehör

Let's talk about pencils

Leadholder

Den meis­ten Lieb­ha­bern mecha­ni­scher Blei­stifte dürfte Den­nis B. Smith ein Begriff sein, ist doch sein äußerst attrak­ti­ves Online-Museum Lead­hol­der mit unzäh­li­gen Fotos und Scans eine der reich­hal­tigs­ten Quel­len zu Kul­tur und Geschichte beson­ders der Fallminen-, aber auch der Druckbleistifte.

Leadholder Forum

Seit eini­ger Zeit bie­tet er nun mit dem Lead­hol­der Forum allen eng­lisch­spre­chen­den Gleich­gesinnten unter dem Motto „Let's talk about pen­cils“ eine viel­sei­tige Platt­form zum Gedanken- und Infor­ma­ti­ons­aus­tausch. Ob die Prä­sen­ta­tion der eige­nen Schätze, der Hil­fe­ruf bei Repa­ra­tu­ren oder die Suche nach einem raren Stück – bereits jetzt fin­det man im Forum ein zwar noch klei­nes, aber sehr auf­ge­schlos­se­nes Publi­kum. Ich hoffe, dass sich dort in Kürze zahl­rei­che Inter­es­sierte, Lieb­ha­ber und Fach­kun­dige ein­fin­den und sich das Forum rasch zu einer wei­te­ren beleb­ten Anlauf­stelle für Dinge rund um den Gra­phit entwickelt.

Dave's Mechanical Pencils

Wenn es um Blei­stifte geht, dür­fen zwei Web­logs von ganz außer­or­dent­li­cher Qua­li­tät und sehr hoher Akti­vi­tät kei­nes­falls uner­wähnt blei­ben, und zwar Dave's Mecha­ni­cal Pen­cils und pen­cil talk: In ers­tem ste­hen mecha­ni­sche Blei­stifte im Vor­der­grund und im zwei­ten ihre höl­zer­nen Pendants.

pencil talk

In die­sen Web­logs, die beide seit meh­re­ren Jah­ren sorg­sam gepflegt wer­den, fin­det über die Kom­men­tare und Gäs­te­bü­cher ein sehr leben­di­ger Aus­tausch statt, und nicht nur aus die­sem Grund gehö­ren auch sie zu den ers­ten Adres­sen, die häu­fig zu besu­chen sich für alle des Eng­li­schen mäch­ti­gen Bleistift-Interessierten sehr lohnt.

Klein aber fein

Wie ein Relikt aus alten Tagen mutet der kleine Prä­zi­si­ons­maß­stab 6½ 10 des in Stutt­gart ansäs­si­gen Her­stel­lers RUMOLD an, denn im Gegen­satz zu den heute übli­chen Linea­len und Maß­stä­ben aus Metall oder Kunst­stoff ist er aus dem Holz des Birn­baums gefertigt.

Klein aber fein

Die Ska­len wur­den in die Zel­lu­loid­fa­cet­ten geritzt und anschlie­ßend mit schwar­zem Hart­wachs ein­ge­färbt. Durch den hohen Kon­trast ist die Ables­bar­keit sehr gut, und außer­dem ent­fällt die bei Kunststoff-Linealen für das Ein­brin­gen der Skala not­wen­dige Erwär­mung des Mate­ri­als, die die Genau­ig­keit beein­träch­ti­gen kann. (Zei­chen­hil­fen mit direkt in das Holz geritz­ter Skala bestan­den frü­her oft aus Buchs­baum­holz, das wegen sei­ner Härte und der kur­zen Fasern beim Rit­zen nicht abriss.)

Klein aber fein

Der 9 g leichte und in der Mitte 5 mm dicke Maß­stab ver­fügt über eine Millimeter- und eine Halbmillimeter-Teilung, wodurch er auch kniff­li­ge­ren Auf­ga­ben gewach­sen ist. Die mit 10 Zen­ti­me­tern recht kur­zen Ska­len set­zen den Ein­satz­mög­lich­kei­ten zwar gewisse Gren­zen, doch dafür passt das hoch­wer­tige Stück mit einer Gesamt­länge von 13 Zen­ti­me­tern nicht nur in das kleinste Mäpp­chen, son­dern auch in die Hemdtasche.

Der polierte Prä­zi­si­ons­maß­stab wird in einer trans­pa­ren­ten Schutz­hülle aus­ge­lie­fert und ist im Fach­han­del für etwa 12 Euro erhältlich.

Nach­trag vom 6.2.12: Die­ses Lineal wurde inzwi­schen – ebenso wie die ande­ren Modelle mit Celluloid-Facetten – wegen zu hoher Fer­ti­gungs­kos­ten aus dem Sor­ti­ment genom­men. Es gibt jedoch noch Rest­be­stände die­ses sowie der 20 und 40 cm lan­gen Lineale, die der Fach­han­del bei Rumold bestel­len kann.

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