Archiv des Stichworts „Zubehör”

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Spitzenschützer

Montag, 22. Juni 2009

Schützende Kappen für die frischen Spitzen unserer Lieblings-Schreiber sind nicht selten schwer zu bekommen, halten meist nur auf Bleistiften mit einem bestimmten Durchmesser zuverlässig, haben gern ein unmögliches Design, beherbergen zuweilen sogar einen wenig überzeugenden Spitzer oder sind mitunter einfach nur zu teuer – das ist kein Zustand.

Rasche Abhilfe schafft da der Griff zum PVC-Schlauch, der in Baumärkten (ich schätze das Bauhaus sehr) als Meterware feilgeboten wird und mit einem Innendurchmesser von 8 Millimetern für unsere Anwendung geradezu prädestiniert ist. Bei dem günstigen Preis (im Bauhaus nur 85 Euro-Cent für einen Meter der transparenten Ausführung) kann man sich den Schlauch ruhig großzügig ablängen lassen und so einen ordentlichen Vorrat anlegen. Zuhause reicht dann ein scharfes Schneidwerkzeug, um das Material in einsatzfertige Stücke zu zerteilen; 50 mm pro Stift haben sich bei mir als praxistaugliche Länge erwiesen.

Spitzenschützer

Von oben: Caran d'Ache Technograph 777, Mitsubishi/uni 4563, California Republic Palomino

Die geringfügige Restkrümmung der duktilen, auf Rollen vorgehaltenen Schlauchware ist vielleicht optisch, nicht jedoch im Gebrauch von Nachteil, sorgt sie doch für einen etwas besseren Kraftschluss und damit für sicheren Halt auch auf solchen Blei- und Farbstiften, deren Durchmesser unter dem Standard liegt. – Während dieses preiswerte Zubehör ganz nebenbei auch noch die Hemdtasche schont, wäre ich mit der Lagerung im aufgesteckten Zustand indes sehr vorsichtig, da der Weichmacher im PVC mit dem Lack des Stifts eine schwer und nicht ohne Schäden lösbare Verbindung eingehen könnte.

Übrigens: Der äußerst günstige Preis von 4,25 Euro-Cent pro 50-mm-Schützer (exklusive der Fahrtkosten zum Baumarkt) erlaubt auch seinen Einsatz als Verpackungsmaterial, und der nächstdickere PVC-Schlauch mit 10 mm Innenmaß bietet ebenfalls Potential für kreative Tätigkeiten rund um das holzgefasste Graphit. – Wer mag, zieht einen Spaltring oder eine Schlaufe durch ein vorher gelochtes Ende des Spitzenschützers und bekommt so einen anhänglichen Bleistift.

Zeitreise

Donnerstag, 18. Juni 2009

Einen Rückblick der ganz besonderen Art bietet dieses japanische Blog: Einige prächtige Seiten eines Katalogs von A.W. Faber New York vom Ende des 19. Jahrhunderts zeigen Bleistifte, Minenhalter, Zeicheninstrumente, Stahlfedern und Tintengläser.

976 14

Sonntag, 17. Mai 2009

976 14

Eine, nein, gleich ganz viele gute Figuren macht dieser gelenkige Gehilfe, dessen scharf geschnittene Konturen unter den zahlreichen Zeichenschablonen von STAEDTLER Japan deutlich hervorstechen. Mit 13 Gliedern und einer Größe von 17,5 Zentimetern belebt seine wandlungsfähige Silhouette zu Papier und Folie gebrachte Welten im Maßstab 1:10 – ein ganz und gar nicht alltäglicher Auftritt unter der unscheinbaren PersonalArtikelnummer 976 14, hinter der man sicher nicht sofort ein solch professionelles Profil vermutet hätte.

Stiftschutz

Freitag, 15. Mai 2009

Spitzenschutz und Verlängerung zugleich ist „The Pencil Shield”, ein knapp 70 mm langes Zubehör aus halbtransparentem Kunststoff, das zudem mit einem kleinen Radierer bestückt ist und über einen hemdtaschenschonenden Clip verfügt.

Stiftschutz

„The Pencil Shield” (zum Vergrößern anklicken)

Gedacht für die Verwendung an Bleistiften mit einem Standard-Durchmesser von etwa 8 mm schließen seine innen liegenden und wie ein Gewinde geformten Verdickungen, die beim Halten des Stifts nur sehr wenig nachgeben, den Einsatz mit deutlich dünneren oder dickeren Bleistiften aus. Dank des Umstands, dass die Klemmung sehr nahe an der Öffnung liegt, können noch Bleistifte mit einer Schaftlänge von 15 mm sicher gehalten werden.

Stiftschutz

Die Spitze eines STAEDTLER Noris 120 HB schützend …

Der 12 mm lange und 7 mm dicke Radierer erinnert an den berüchtigten bekannten „Pink Pearl”, arbeitet jedoch wesentlich besser als dieser. Seine Halterung indes hat etwas zuviel Spiel und ist daher nicht ideal. Pointless Products, der Hersteller des „Pencil Shield”, bietet außer einer weißen Variante des „Pencil Shield” und verschiedenen Kombi-Packungen auch Ersatzradierer in der gezeigten Farbe sowie vier Neontönen an. – Dachte ich zunächst, die Nachfüll-Radierer für den Druckbleistift STAEDTLER graphite 771 und den Stangenradierer Tombow MONO one würden ebenfalls passen, so musste ich leider feststellen, dass beide einen knappen halben Millimeter zu dünn sind.

Stiftschutz

… und einen 38 mm kurzen STAEDTLER Mars Lumograph 100 B verlängernd

Fazit: Ein kleines, pfiffiges Utensil mit dreifachem Nutzen zu einem sehr günstigen Preis. – Der transparente „Pencil Shield” ist bei Pencil Things erhältlich und kostet 0,40 USD pro Stück (zurzeit ca. 30 Euro-Cent); eine direkte Bestellung bei Pointless Products ist dank internationalen Versands ebenfalls möglich.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Donnerstag, 26. Februar 2009

Kräftig punkten in Sachen Zeichenzubehör können bei mir die beiden nordamerikanischen Niederlassungen von STAEDTLER mit ihren „MARS Drafting Dots”: Diese kreisrunden, attraktiven Klebepunkte halten, was sie versprechen, nämlich Entwürfe, Zeichnungen und anderes fest am Platz.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Die in den USA hergestellten und etwa 0,12 mm dünnen Positionierpunkte mit einem Durchmesser von 22,5 mm tragen den STAEDTLER-Schriftzug sowie das inzwischen seit über einem Jahrhundert genutzte und mehrfach umgestaltete Logo des Unternehmens, den stilisierten Kopf des römischen Gottes Mars1, und zieren damit jeden Schreibtisch.

Die Gebrauchseigenschaften sind hervorragend, denn im Gegensatz zu herkömmlichem Kle­beband lassen sich die Punktkleber ohne Beschädigung des Beschreibmaterials ablösen und sogar einige Male wiederverwenden – meine Tests mit Standard-Druckerpapier, Zeichen­transparent, Aquarellpapier und farbigem Karton verliefen sehr zufriedenstellend. Zudem ist dank der praktischen und dreisprachig im Font Eras beschrifteten Papp-Box, die 500 Stück enthält, die Handhabung denkbar einfach.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Vorne: Mars Lumograph B und graphite 925 25 05

Die sehr nützlichen Papierpunkte haben die Artikelnummer 999172D, kosten umgerechnet etwa 7,20 Euro (entspricht gut 36 Euro/m2) und sind nicht nur für STAEDTLER-Fans ein lohnender Kauf.

Vielen Dank an Stephen von pencil talk für seine Hilfe bei der Beschaffung der „Drafting Dots”!

  1. 1908 erschien der erste Kopf mit Helm. 1912 folgte ein römischer Kriegerkopf und 1925 ein weiterer, der fast wie eine Kombination aus den ersten beiden wirkte. Dieser erfuhr 1952 die erste, 1958 die zweite und 1963 die dritte Überarbeitung; letztere Variante wurde dann auch aktiv als Markenzeichen beworben. 1973 und 2001 gab es erneute Bearbeitungen.

In letzter Sekunde

Mittwoch, 3. Dezember 2008

In letzter Sekunde

Gestern nachmittag kam ich gerade noch rechtzeitig vom Kaffeeautomaten an meinen Schreibtisch zurück, um zu verhindern, dass der grobe Haftnotiz-Klotz drei wichtige Büro­utensilien verspeist.

Bürot

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Bürot

Demnächst in diesem Theater

Montag, 13. Oktober 2008

Ein veredelter Klassiker

Ein veredelter Klassiker

Die Pentatonik des Spitzens

Die Pentatonik des Spitzens

Verlängerung de Luxe

Verlängerung de Luxe


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