J.S. Staedtler „Gladiator” 333S

23. Juni 2017

Heute nur ein schnelles Foto, und zwar vom blauen Farbstift J.S. Staedtler „Gladiator” 333S.

J.S. Staedtler „Gladiator” 333S

(zum Vergrößern anklicken)

Der „Gladiator” ist 11,7 mm dick und hat eine gut 4,5 mm starke Mine, die vergleichsweise hart, aber sehr sauber schreibt. Ich nehme an, dass er als sog. Magazinstift, also für das Markieren gedacht war. Sein Alter schätze ich auf 70 bis 80 Jahre.

Danke an Sean von Contrapuntalism für den „Gladiator”!

Abendstimmung

23. Juni 2017

Abendstimmung

Die Färbung des Himmels beim gestrigen Abendspaziergang mit Kisho war beeindruckend.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

22. Juni 2017

Zum 200. Geburtstag Lothar von Fabers am 12. Juni 2017 hat Faber-Castell eine limitierte Edition1 der „Polygrade”-Bleistifte von A.W. Faber herausgegeben2.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

Der „Polygrade” wurde 1837 in Paris vorgestellt3. Mit ihm kam zum ersten Mal ein Bleistift­sortiment auf den Markt, das mehrere Härtegrade in einem Set vereinte. Zudem wurde besonderen Wert auf die Gestaltung der Stifte und ihrer Verpackung gelegt, und an dieser hat man sich auch beim Jubiläumsset orientiert: Die zwölf Stifte in den Härten HHHHH bis BBBBB4 sind rund, schwarz lackiert, linksbündig goldfarben bedruckt und ungespitzt5. Den Deckel und die Innenseite der Schachtel zieren die Medaillen, die der „Polygrade” errungen hat6.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

Zum Jubiläumset gehört eine 52-seitige Broschüre, die in acht Sprachen über die Unter­nehmensgeschichte A.W. Fabers und den „Polygrade” informiert.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

Wie früher enthält die Innenseite des Deckels Details zu den Härtegraden und zur Verwen­dung der Bleistifte.

A.W. Faber „Polygrades”-Edition

Mir ist nicht so ganz klar, welches historische Original die Vorlage für dieses Jubiläumsset war. Mal abgesehen davon, dass es verschiedene Sets gab (siehe z. B. „A. W. Faber's Poly­grade Lead Pencils” bei pencil talk und „To Edith From Will” bei Contrapuntalism), kann das erste noch nicht mit den Medaillen geschmückt gewesen sein, mit denen es später ausge­zeichnet wurde.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

Die runden, ungespitzten Bleistifte haben einen Durchmesser von 7,3 mm und 2 mm dicke Minen (die der Grade 4B und 5B sind 3 mm dick). Der matte Lack ist glatt und regelmäßig und der goldfarbene Prägedruck7 sehr sauber; eine Blindprägung gibt es nicht. Ebenso wie die Stifte8 zeigen auch der Karton und die Broschüre eine sehr gute Verarbeitungsqualität. – Noch konnte ich mich nicht dazu durchringen, die Stifte anzuspitzen9 und zu testen; ich vermute allerdings, dass man die Minen des 9000 benutzt hat.

A.W. Faber „Polygrades” Jubiläums-Edition

Das „Polygrades”-Set kostet 25 Euro und kann bei Faber-Castell bestellt werden.

  1. Leider macht Faber-Castell keine Angaben dazu, auf wie viele Exemplare diese Edition limitiert ist.
  2. Die Pressemitteilung gibt es hier.
  3. 1905 hat der Castell 9000 den „Polygrade” abgelöst.
  4. Diese Angabe der Härtegrade war damals üblich; auch STAEDTLER hat sie genutzt.
  5. Aus fertigungstechnischen Gründen haben sie jedoch keine viereckige, sondern eine runde Mine.
  6. Auf der Rückseite heißt es:
    Limited Edition 2017
    In Honour of Lothar von Faber's 200th Birthday
    Faber-Castell AG ⋅ 90546 Stein ⋅ Germany
  7. Ich wüsste gerne, ob das Zeichen zwischen Härtegrad und „A.W. Faber” nur Dekoration ist oder eine Bedeutung hat.
  8. Angesichts der Maserung gehe ich davon aus, dass sie aus Weihrauch-Zeder gefertigt wurden (alles andere wäre diesen Bleistiften auch nicht würdig).
  9. Wollte ich das historisch korrekt machen, so müsste ich ein Messer nehmen, denn Spitzer, wie wir sie heute kennen, gab es zur Zeit der „Polygrades” noch nicht.

A.W. Faber 2540–2543

19. Juni 2017

A.W. Faber 2540–2543

Heute nur ein Foto der Minenhalter 2540 bis 2543 von A.W. Faber, zu denen ich lediglich sagen kann, dass sie 5,6-mm-Minen aufnehmen und bemerkenswert schwer sind; das Alter und weitere Details kenne ich leider nicht.

Nachtrag vom 20.6.17: Der 2540 im US-amerikanischen Katalog von A.W. Faber des Jah­res 1960:

Aus dem Katalog von A.W. Faber (USA 1960)

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Danke an Sean von Contrapuntalism für den Scan!

Sonntag

18. Juni 2017

Sonntag

Baldu, Kisho, Lucy und Filou haben Spaß am Wasser

Kurz notiert

18. Juni 2017
  • Eine schöne Idee sehr geschmackvoll umgesetzt: Tropical Bird Pencil Holder by BKID. – Danke an Michael Grote für den Hinweis!
  • Anfang 2017 vorgestellt und ab Juli für 49 Euro erhältlich: Der von Jasper Morrison ge­staltete Füllhalter LAMY aion. – Danke an Wowter für den Hinweis!

Blogbackwerk

17. Juni 2017

Mit Verspätung, aber dafür schlecht erkennbar: Ein Bleistiftstummel mit Radiertip (Mitte) und eine 10 (oben links) in Form eines Obstkuchens.

Blogbackwerk

Zum Glück verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit anderen Tätigkeiten.

Zehn Jahre

16. Juni 2017

Zehn Jahre

Dieses Durcheinander feiert heute sein zehnjähriges Bestehen. Vielen Dank an meine Leser für das anhaltende Interesse, die zahlreichen Anregungen und die rege Teilnahme per Kom­mentar und E-Mail!

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