A.W. Faber Ingenieur-Stifte

19. Dezember 2014

Über dieses Set mit zwölf kurzen Farbstiften, die eine recht harte, 4 mm dicke Mine haben, weiß ich nichts, und so gibt es nur Fotos.

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

Eco-Essential Pencil

19. Dezember 2014

Der folgende ist ein Gastbeitrag meines Lesers Baktasch; die Fotos und die Spezifika­tion sind von mir.
The following is a guest review by my reader Baktasch; I took the photos and added the specification.

Eco-Essential Pencil

It has been a while since Gunther and I talked about reviewing this mechanical pencil. This pencil was a crowd-funded Kickstarter project by Team ISHUJA. I have missed the Kick­starter project but managed to get their Eco-Essential Pen from their store on their web­site. As this blog does not deal primarily with pens in general but with pencils, mechanical pencils and all things graphite related, I will elaborate on the Eco-Essential Pencil.

Eco-Essential Pencil

The body of this mechanical pencil is made of bamboo and aluminium. The pencil's mecha­nism is made in Japan according to ISHUJA. I personally find this pencil very light and unique for writing and sketching. Also the stylus cap is a nice design feature. The pencil comes in a box with four different colour rings and a flat tip. Hats off to the ISHUJA team for this superb design!

Eco-Essential Pencil

Specification:

  • Length: 150 mm (capped), 122 mm (uncapped)
  • Diameter: 11.6 mm (cylindrical)
  • Weight: 18 g (with cap), 13 g (without cap)
  • Lead feed: 6.5 mm per 10 clicks
  • Markings: none (except for the “U” on the spare tip)

Thank you, Baktasch!

Der doppelte Elefant

18. Dezember 2014

Nach siebeneinhalb Jahren und zum 1200. Beitrag ist es das erste Mal passiert: Ich habe einen Bleistift fotografiert, um ihn kurz zu zeigen, und erst sehr spät gemerkt, dass er schon einmal Thema war1.

Der doppelte Elefant

Da hier aber nichts weggeworfen wird und auf diesem Bild mehr zu sehen ist, darf der Ele­fant ein zweites Mal auftreten.

  1. Der damals fotografierte war jedoch ein anderes Exemplar.

Das Fabermännchen

16. Dezember 2014

Bei einer Recherche bin ich kürzlich auf die Marke „Fabermännchen” von A.W. Faber-Castell gestoßen. Bleistifte mit diesem Namen kannte ich bereits, doch dass es sogar eine Figur dieses Namens gab, war mir neu.

Das Fabermännchen

Titel eines Faltblatts (1955)

Diese Werbefigur stammt von dem Grafiker und Karikaturisten Gerhard Brinkmann (1913– 1990, „G.Bri”), der dazu den Bergmann aus dem Wappen der Familien Faber und Faber-Castell entlehnt und dieses „Bergmännchen” zum „Fabermännchen” umgestaltet hat. In den 1950er Jahren warb der kleine Herr mit der spitzen Bleistiftnase für Schulbedarfsartikel von Faber-Castell und war auf Stundenplänen, Lesezeichen, Verpackungen und Aufstellern zu sehen.

Ich mag das pfiffige Kerlchen, das mit seiner Körpergröße, der Glatze und dem Laborkittel eher das Gegenteil eines Superhelden ist, aber dafür mit Humor und Fachwissen zu über­zeugen weiß. – In der Unternehmens- und Familiengeschichte „Since 1761″ ist das Faber­männchen bedauerlicherweise nicht vertreten.

Hier nun einige Auftritte des Fabermännchens aus den Jahren 1951 bis 1953.

Das Fabermännchen

Aufsteller (1952)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Mein Favorit, auch wegen des Reims: Ein Lesezeichen aus dem Jahr 1951.

Das Fabermännchen

Vielen Dank an Faber-Castell für die Scans und die Details!

Spitzenmode

14. Dezember 2014

Als Befürworter der spitzeren Spitze habe ich mir ein T-Shirt bedrucken lassen.

Spitzenmode

Das Motiv stammt aus „Technisches Zeichnen” von Albert Bachmann und Ri­chard Forberg (1960). – Albern, aber muss.

„Auf gute Zusammenarbeit.”

14. Dezember 2014

Diese harmlos wirkende Illustration auf einem als kleine Zuwendung gedachten Briefmar­kenheftchen hat mich stutzig gemacht.

Auf gute Zusammenarbeit.

Was passiert, wenn das rote Zahnrad am Getriebe teilnimmt? Nichts mehr, denn während die beiden hellen Zahnräder ineinandergreifen und sich drehen, würde das rote alles blo­ckieren. Zusammenarbeit? Wohl kaum – eher „Alle Räder stehen still, wenn dein rotes Rad es will”.

Resteverwertung

13. Dezember 2014

Nicht mehr neu, aber immer noch interessant ist die „Finger Joint”-Technik von Tombow, mit der Stücke von nicht komplett nutzbaren Brettchen verwendet werden können. So entsteht z. B. der Bleistift LA-KEA.

Resteverwertung

Aus dem Tombow-Katalog 2008

Besonders gut gefällt mir, dass man die typischen Merkmale dieses Verfahrens nicht unter einer Lackierung verbirgt, sondern sie zeigt; auch die zurückhaltende Dekoration passt gut dazu.

Oben der nicht mehr erhältliche Rot-Blau-Stift CV-REA VP

Resteverwertung

Resteverwertung

Vielen Dank an Sola von pencilsandotherthings für den LA-KEA B!

A.W. Faber Janus 7300

12. Dezember 2014

Unter der 1905 eingetragenen Wortmarke „Janus”1 führte A.W. Faber u. a. Blei- und Kopierstifte sowie Spitzer. Einer der Bleistifte war der 7300.

A.W. Faber Janus 7300

Die stabile Klappschachtel trägt den Namen des Herstellers, den Janus-Kopf, die Waage und die Wortmarke, die auch auf dem Bleistift in unkonventionellen Anführungszeichen eingeschlossen wurde.

A.W. Faber Janus 7300

A.W. Faber Janus 7300

Gestaltung und Ausführung der Klappschachtel sind recht aufwändig, wobei vor allem das Glänzen der goldenen Farbe auf dem Deckel und das Etikett im Innern auffallen.

A.W. Faber Janus 7300

Das Alter der Stifte und der Schachtel kenne ich noch nicht, doch ich schätze es auf 75 bis 80 Jahre.

A.W. Faber Janus 7300

Mit der Waage in zwei Varianten.

Die werkseitig ungespitzen Bleistifte mit offenem Ende und vergleichsweise scharfen Kan­ten sind gelborange lackiert und goldfarben gestempelt. Die Stempelung ist ordentlich, doch die Details des Janus-Kopfes gingen leider verloren2. Es fällt auf, dass der Janus 2B nicht nur heller, sondern auch ungleichmäßig lackiert und dünner bedruckt ist; zudem fehlt bei ihm die Waage.

A.W. Faber Janus 7300

Die Stifte lassen sich mit Hand- und Kurbelspitzer gut spitzen3, aber nicht im Janus 4048; in diesem brechen ihre Minen reproduzierbar ab. Die Schnittflächen des fein gemaserten Hol­zes (Zeder?) sind glatt und gleichmäßig. Bei den Minen zeigen sich weitere Unterschiede: Im Gegensatz zur Mine des HB ist die des 2B ziemlich grob und bruchempfindlicher; außer­dem gleitet sie nicht so gut und hat eine etwas unsaubere Abgabe. Erwartungsgemäß ist der Abstrich des 2B weniger wischfest, aber beide lassen sich gleichermaßen gut radieren4 und haben eine gute Schwärzung. – Ich halte es für möglich, dass die Bleistifte nicht gleich alt sind und nach unterschiedlichen Standards gefertigt wurden.

A.W. Faber Janus 7300

Hier der Janus 7300 HB mit dem Spitzer Janus 4046, der von 1935 bis Anfang der 1940er Jahre und nach dem Krieg bis 1965 erhältlich war; ihm folgte der Janus 40485.

Vielen Dank an Sola von pencilsandotherthings für die Bleistifte und die Schachtel!

  1. Genaugenommen „JANUS”, aber zur besseren Lesbarkeit wähle ich die gemischte Schreib­weise.
  2. Auch die Turnierritter auf dem aktuellen Faber-Castell 9000 finde ich für diese Drucktechnik zu komplex.
  3. Gestet mit dem Möbius+Ruppert 604 und dem CARL Decade DE-100.
  4. Getestet mit dem Hinodewashi Matomaru-kun und dem Pentel Ain Soft.
  5. Die Lücke zwischen den Artikelnummern des Janus 4046 und des 4048 füllte übrigens ein Set Ersatzmesser für den 4046 mit der Nummer 4047.
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