Zusatznutzen

21. Oktober 2014

„Wozu brauchst du denn einen so spitzen Bleistift?” – „Zur Durchsetzung meiner Inter­essen.”

Mars Nr. 1225

14. Oktober 2014

Mars Nr. 1225

Der in dieser Anzeige aus dem Jahr 1925 beworbene Mars 1225 kam 1908 auf den Markt und wurde am 1. August 1930 vom Mars Lumograph abgelöst.

Nebenrolle: Noris

13. Oktober 2014

Anne-Marie Deschodt als Blanche in „Sorcerer” (1977) mit einem STAEDTLER Noris 122:

Nebenrolle: Noris

Benno Fürmann als Ulrich Chaussy in „Der blinde Fleck” (2013) mit einem STAEDTLER Noris 120:

Nebenrolle: Noris

In der zweiten Szene stimmt jedoch etwas nicht. Wo ist der Fehler?

Top Two (3)

13. Oktober 2014

Nach meinen Top Two der Bleistifte und der Handspitzer hier nun meine beiden Radierer-Favoriten. Es gibt einige sehr gute Radierer1: Faber-Castell Dust-Free, Kokuyo Campus Stu­dent, Mitsubishi Mark Sheet, Pentel Ain Matomaru, Plus Air-In Soft, Sakura Foam, Seed Ra­dar, Staedtler Mars plastic und diverse Varianten des Tombow Mono; auch die leider nicht mehr erhältlichen Pilot Foam und Staedtler Mars plastic Soft habe ich gerne benutzt. Be­schränke ich mich jedoch auf zwei, so sind dies der Hinodewashi Matomaru-kun und der Tombow Mono Zero.

Top Two (3)

Hinodewashi Matomaru-kun, Tombow Mono Zero

Der Hinodewashi Matomaru-kun bietet alles, was ich mir von einem Radierer wünsche: Er radiert gründlich, arbeitet papierschonend, ist krümelarm, kommt mit wenig Anpressdruck aus, hat eine geringe Eigenverschmutzung und ist sparsam. Man sollte ihn aufgrund seiner geringeren Festigkeit aber nur mit Manschette benutzen und weit vorne anfassen, um ein Abbrechen zu verhindern, doch das stellt für mich keinen Nachteil dar. – Dem Hinodewashi Matomaru-kun nicht nur im Namen verblüffend ähnlich ist der Pentel Ain Matomaru, doch der neigt bei weicheren Härtegraden zum Schmieren.

Der Tombow Mono Zero kann mit dem Matomaru-kun nicht ganz mithalten, hat aber dafür ein einzigartiges Merkmal, und zwar seine schmale Spitze2. Mit dieser lässt es sich präzise radieren, ohne das Benachbartes in Mitleidenschaft gezogen wird, was ich als ungemein praktisch empfinde.

Top Two (3)

Tombow Mono One, Stangen-Variante des Hinodewashi Matomaru-kun

Wie, noch einen dritten? Nein, aber ich habe zufällig festgestellt, dass die Stangen-Varian­te des Matomaru-kun in das Gehäuse des Tombow Mono One passt, was eine großartige Kombination ergibt3. – Die Stange ist etwas härter als der Block4, was vermutlich der Halt­barkeit dienen soll, aber der Leistung keinen Abbruch tut.

Diese Auswahl kann allerdings nur eine subjektive sein, denn die Wahl des geeigneten Ra­dierers ist abhängig vom Härtegrad des Bleistifts, der Beschaffenheit des Beschreibmaterials und dem Schreibdruck. So greife auch ich immer wieder mal zu anderen, und sei es auch nur, um mich an der Vielfalt zu erfreuen.

Welche Radierer bevorzugen meine Leser?

  1. In alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge.
  2. Ich habe zurzeit die Ausführung mit der rechteckigen Spitze, finde aber die runde ebenso gut.
  3. Der Tombow Mono One ist auch so sehr gut, doch an den Matomaru-kun kommt er nicht ganz heran.
  4. Ich denke, dass man dazu nicht die Bestandteile, sondern nur ihr Mischungsverhältnis geän­dert hat.

Contrapuntaliker

12. Oktober 2014

Gestern abend hatte ich das große Glück, mit Sean von Contrapuntalism einige Zeit ver­bringen zu dürfen.

Contrapuntaliker

Seans Weblogs The Blackwing Pages und Contrapuntalism haben mich mit ihrer Sorgfalt, der Liebe zum Detail, der gründlichen Recherche und den hervorragenden Fotos von An­fang an begeistert, und so war die Begegnung mit ihm eine große Freude und auch eine gro­ße Ehre. Wir haben uns über etliche Details aus der Welt des Bleistifts ausgetauscht, was sehr spannend und bereichernd für mich war, und ich hoffe, dass meine Erinnerung an diesen großartigen Abend noch lange erhalten bleibt.

Thank you so much for such a wonderful evening, Sean!

Anm.: Mit dem Titel dieses Beitrags habe ich mich natürlich an Seans unter „Frankfurt (2): Lexipuntalism” angelehnt. – Das Foto hat er gemacht.

Doppelter Schutz für die Feinmine

9. Oktober 2014

Der japanische Hersteller Zebra hat für November einen neuen Druckbleistift angekündigt, in dem die Mine gleich doppelt vor Bruch geschützt ist. Die erste Feder im „Delguard” gibt bei starkem axialen Druck nach, damit die Mine in den Stift zurückgleiten kann, und die zweite fährt einen die Mine umschließenden Schutz heraus, wenn eine starke Kraft schräg auf die Mine wirkt (mehr unter „New Automatic Pencil Prevents Lead From Breaking” und in diesem Clip). Den „Delguard” wird es nur für 0,5-mm-Minen geben, doch für dünnere Minen dürfte seine Technik noch sinnvoller sein. – Danke an Andreas Weinberger für den Hinweis!

„Why are most erasers awful at erasing?”

9. Oktober 2014

Mit der Frage, warum viele Radierer ihre einzige Aufgabe nicht erfüllen, sowie der Chemie und der Geschichte des für Bleistiftnutzer unverzichtbaren Helfers beschäftigt sich Heather Schwedel unter „Why Do Erasers Suck at Erasing?” in The Atlantic.

„Bleistift gegen Computer”

8. Oktober 2014

Unter der Überschrift „Die Feder setzt sich zur Wehr” fragte die Frankfurter Allgemeine be­reits gestern: „Griffel, Füller, Tastatur: Welchen Einfluss übt unser Schreibwerkzeug auf un­sere Texte aus? Und wie können wir es überlisten?” – Danke an Michael für den Hinweis!

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