Monat: Juli 2018

Fundstück

Beim Sich­ten noch unsor­tier­ter Din­ge fiel mir kürz­lich die­ses Etui in die Hände.

Fundstück

Es ist 12 × 17 cm groß aus Kunst­le­der gefertigt.

Fundstück

Neben dem Taschen­re­chen­stab Aris­to Rietz 89 mit vier­sei­ti­ger Anlei­tung und Hin­wei­sen zu Rei­ni­gung und Auf­be­wah­rung ent­hält es ein Bün­del läng­li­cher Notiz­zet­tel mit Ban­de­ro­le so­wie den Fall­mi­nen­stift Faber-Castell TK 9500.

Fundstück

Das Etui trägt kei­ne Kenn­zeich­nun­gen, doch dem Inhalt nach könn­te es von Aris­to und aus den spä­ten 1970er Jah­ren stam­men. Gut mög­lich, dass der Fall­mi­nen­stift ursprüng­lich nicht dabei war und vom Vor­be­sit­zer stammt.

Fundstück

Ich ver­mu­te, dass man die­ses Etui Tech­ni­kern und Inge­nieu­ren ange­dient hat.

Nach­trag vom 9.8.18: Aris­to hat die Pro­duk­ti­on der Rechen­schie­ber 1979 ein­ge­stellt (Quel­le: Rech­ner­le­xi­kon: Aris­to). Das Etui dürf­te damit knapp 40 Jah­re oder älter sein.

Stabilograph 8-5C

Da ich Bedie­nungs­an­lei­tun­gen und tech­ni­sche Illus­tra­tio­nen mag, heu­te ein rascher Blick auf den Druck­blei­stift Sta­bi­lo­graph 8-5C1 von Schwan-STABILO aus den 1970er Jah­ren und des­sen Faltblatt.

Stabilograph 8-5C

Stabilograph 8-5C

Unnö­tig zu sagen, dass mir das Falt­blatt sehr gut gefällt.

Stabilograph 8-5C

Stabilograph 8-5C

Stabilograph 8-5C

Das war's auch schon.

  1. genau­er: STABILOGRAPH  8-5C.

Pentel Mechanica Graph

Pentel Mechanica Graph

Der Druck­blei­stift Mecha­ni­ca Graph des japa­ni­schen Her­stel­lers Pen­tel kam um 1970 auf den Markt und war der ers­te mit einer Kap­pe zum Schutz des Minenführungsröhrchens.

Pentel Mechanica Graph

Die­se Kap­pe konn­te bei Gebrauch des Stifts umge­steckt wer­den, und da sie an bei­den En­den offen war, ließ sich der Drü­cker auch mit umge­ste­cker Kap­pe betätigen.

Pentel Mechanica Graph

Die Vari­an­te für den japa­ni­schen Markt hat­te einen roten Här­te­grad­in­di­ka­tor und die für den Export einen gold­far­be­nen; letz­te­re wur­de zudem mit einem drei­spra­chi­gen Falt­blatt ausgeliefert.

Pentel Mechanica Graph

Falt­blatt zum Pen­tel Mecha­ni­ca Graph (Aus­schnitt)

Die Schutz­kap­pe des Mecha­ni­ca Graph, der spä­ter PMG hieß, geht wohl auf die heraus­drehbare des Pen­tel Mecha­ni­ca (ohne „Graph“) von 1968 zurück; zu die­sem bei Gelegen­heit mehr. – Der PMG im Kata­log des Jah­res 1982 von Pen­tel USA:

Pentel Mechanica Graph

Zu den Druck­blei­stif­ten der Serie Mecha­ni­ca Graph gehör­te noch der 1981 ein­ge­führ­te, aber nur in Japan erhält­li­che PG2 für 0,2-mm-Minen. – Soweit ich weiß, hat Pen­tel den PMG vor etwa zehn Jah­ren aus dem Sor­ti­ment genommen.

Nach­trag vom 7.8.18: Vier der fünf PMG-Modelle gab es auch zusam­men mit den pas­senden Minen im Pen­tel Desi­gner Sys­tem IV (PMDS-4).

Nach­trag vom 26.10.19: Der erwähn­te Pen­tel Mecha­ni­ca ist hier beschrieben.

Im Wald

Im Wald

Kis­ho möch­te immer hoch hin­aus, und so muss er Baum­stäm­me wie die­sen natür­lich erklimmen!

Pilot Holder

Pilot Holder

Druck­blei­stift Pilot H-3005 (zum Ver­grö­ßern anklicken)

Pilot Holder

Pilot Holder

Der Druck­blei­stift H-300x1 mit der Arti­kel­num­mer HHP-300S2 war bis vor gut zehn Jah­ren eines der Spit­zen­mo­del­le des japa­ni­schen Her­stel­lers Pilot. Er und die güns­ti­ge­ren Model­le H-100x3 (HHP-100R) und H-200x (HH-200K) waren und sind haupt­säch­lich wegen der Dop­pel­druck­me­cha­nik, mit der sich die Spit­ze ein­zie­hen lässt4, bekannt und beliebt5. So­bald ich mehr über die Geschich­te die­ser Stif­te weiß, tra­ge ich es nach. – Das Falt­blatt ist hier nur aus­schnitts­wei­se gezeigt; der Rest folgt.

Anmer­kung: Dem wach­sa­men Auge wird nicht ent­gan­gen sein, dass sich der Stift im Foto und der in dem Falt­blatt abge­bil­de­te im Mus­ter und der Beschrif­tung des Griff­stücks, der Spit­zen­fom sowie der Gestal­tung des Rings unter dem Drü­cker unter­schei­den. Das Falt­blatt wur­de zwar mit dem gezeig­ten Stift aus­geliefert, aber wohl für die ers­te Vari­an­te des H-2005 erstellt.

Nach­trag vom 19.7.18: Der Reddit-Nutzer cythe­ri­an bekam von Pilot Euro­pa fol­gen­de Pro­duk­ti­ons­zeit­räu­me genannt:
H-1005: 1983–2006
H-2005: 1983–1995
H-3005: 1983–1988

Nach­trag vom 14.4.19: Details zu dem Patent, dass dem Pilot Hol­der ver­mut­lich zu Grun­de liegt, gibt es unter „Dop­pel­druck“.

  1. Mit x = 3 oder 5 für den Minen­durch­mes­ser in ⅒ mm. Von Vari­an­ten mit 0,7-mm-Mine habe ich noch nicht gehört.
  2. „HH” steht für „Hi-Mecha Hol­der“. – Soweit ich weiß, wur­den die­se Arti­kel­num­mern um „B“ („black”?) und den Minen­durch­mes­ser ergänzt, so dass der gezeig­te Stift unter HHP-300S-B-03 lief.
  3. Außer­halb Japans auch als „Vanis­hing Point“ bekannt. – Den H-1005 gab es zudem in zwei leicht unter­schied­li­chen Aus­füh­run­gen, die sich in der Ober­flä­che und der Mate­ri­al­qua­li­tät des Kunst­stoff­schafts sowie der Spit­zen­form unter­schie­den.
  4. Im Falt­blatt heißt es: „The Pilot Hol­der is the first mecha­ni­cal pen­cil in the world to adopt a mecha­ni­cal lead hol­der with a double-push but­ton sys­tem.“ Inter­es­sant in die­sem Zusammen­hang wäre, wann das Patent erteilt wur­de.
  5. Zu die­sen Model­len gehört auch der H-210x (HHR-200R), der auf­grund sei­nes Design jedoch aus der Rei­he fällt.

Viking Collectors Pencil Set

Vom däni­schen Anbie­ter Viking gibt es ein attrak­ti­ves Set1 nicht nur für Bleistift-Sammler.

Viking Collectors Pencil Set

Es ent­hält 14 holz­ge­fass­te Stif­te, einen Dop­pel­spit­zer und einen Radie­rer. Mit dabei sind auch der Sko­leb­lyant 029 sowie zwei dicke Valg­blyant mit roter und Graphitmine.

Viking Collectors Pencil Set

Im bedruck­ten Schu­ber befin­det sich ein Kar­ton mit Deckel, in die­sem eine Ein­la­ge aus Schaum­stoff mit eben­sol­cher Abde­ckung und ein klei­ner Bei­le­ger mit einer Notiz des Fir­meninhabers Jens Myh­ren Thomsen.

Viking Collectors Pencil Set

Viking Collectors Pencil Set

Die Stif­te sind paar­wei­se ein­ge­legt und wer­den sicher gehalten.

Viking Collectors Pencil Set

Viking Collectors Pencil Set

Das in mei­nen Augen sehr geschmack­vol­le Set ist direkt bei Viking erhält­lich und kos­tet umge­rech­net knapp 27 Euro.

  1. Bei dem Namen des Sets bin ich unsi­cher. Auf der däni­schen Web­site heißt es „Viking Collec­tors sæt“, was ich als „Viking Collector's Set“ über­set­zen wür­de, doch auf den Sei­ten­flä­chen des Sets steht „Viking Collec­tors Pen­cil Set“. Ich benut­ze daher letz­te­res.
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