Archiv des Stichworts „Museum”

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Alligator

Mittwoch, 11. März 2009

Viel zu schön, um nicht detailliert gezeigt zu werden: Das kleine Krokodil auf dem runden, schwarz lackierten Bleistift “ALLIGATOR” № 2 von Johann Faber. (NB: Georg Büttners Blei­stiftseiten zufolge ging Johann Faber, der sein Unternehmen 1876 gründete, im Jahr 1932 eine Zusammenarbeit mit A.W. Faber-Castell ein und wurde zehn Jahre später von diesem übernommen.)

Alligator

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Leider weiß ich überhaupt nichts über die Geschichte dieses wohl sehr alten Bleistifts, aber laut Bob Truby’s Brand Name Pencils muss es zumindest noch einen Kopierstift dieses Namens, jedoch ohne Grafik gegeben haben. – Neben dem Schwan auf den Stiften von STABILO, der bereits 1875 als Markenzeichen eingeführt wurde, gibt es heute noch die Libelle bei Tombow. Darüber hinaus kenne ich nur einen weiteren Bleistift mit Tier, nämlich den „Kiddi Black Elefant” von STAEDTLER, doch dieser ist seit geraumer Zeit nicht mehr erhältlich.

Alligator

Da das Krokodil in der westlichen Kulturgeschichte eine eher untergeordnete Rolle spielt, vermute ich, dass es hier lediglich der Dekoration dient, doch diese Aufgabe erfüllt es in meinen Augen auf eine sehr nette und attraktive Weise.

Spitzen anno dazumal

Dienstag, 3. März 2009

Bereits vor einiger Zeit stieß ich bei einem gründlichen Tauchgang in der Elektrobucht auf dieses Trio historischer Spitzer, deren Alter ich auf 70 bis 80 Jahre schätze.

Spitzen anno dazumal

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Alle drei arbeiten mit Rasierklingen, die vielleicht bereits ausgetauscht wurden, und weisen nur geringfügige konstruktive Unterschiede auf. Die recht großen Öffnungen erlauben das Spitzen von Stiften mit Durchmessern bis 12 mm; mit etwa 45 × 35 × 20 mm und 29 bis 34 Gramm sind sie vergleichsweise groß und schwer.

Spitzen anno dazumal

Das Modell „Norola” ist mit „D.R.G.M.” (Deutsches Reichs-Gebrauchsmuster), „D.R.W.” (Deutsches Registriertes Warenzeichen) sowie „B. B.” gekennzeichnet und stammt somit wohl aus Deutschland, während es sich bei der enthaltenen Klinge um eine Gilette 2351 mit englischem Aufdruck handelt.

Spitzen anno dazumal

„Made in Switzerland” und „Patented” ist der „UNICUM”, in dessen Innern sich eine in Deutschland hergestellte Klinge mit dem unterhaltsamen Namen „Servus Extra” verbirgt. Auffällig ist hier der Einsatz, der den zu spitzenden Stift führen soll und so gut verriegelt ist, dass er sich heute nicht mehr lösen lässt.

Spitzen anno dazumal

Von der Produktbezeichnung her mein Favorit ist „SPETSO”, der dritte in der Runde. Eine schnelle Suche hat „spets” als schwedisches Wort für „spitz” hervorgebracht, und so wäre womöglich „Spitzo” eine passende Übersetzung des Produktnamens (gäbe es ein so benanntes Modell auch heute noch, würde ich es umgehend kaufen). Für den Schnitt verantwortlich ist die Klinge „GUNNARS BLÅ”, „SVENSK TILLVERKNING”, also ein Produkt aus Schweden. – Das Design ähnelt sehr dem des „UNICUM”, sogar der Schriftzug wirkt wie aus gleichem Hause.

Spitzen anno dazumal

Was diese drei Spitzer (falls man sie überhaupt als solche bezeichnen darf) mit den Bleistiften anstellen, ist jedoch überhaupt nicht lustig – die Ergebnisse lassen den Erfolg des Spitzmessers in einem ganz neuen Licht und die aktuellen Spitzer als Wunderwerke der Technik erscheinen. Leider werkeln diese Schredder auch mit neuen Rasierklingen nicht besser, und so kann ich kaum glauben, dass sie jemals ihren Zweck richtig erfüllt haben. Aus heutiger Sicht gehen sie sicher eher als Fehlkonstruktionen durch, doch als Sammel- und historische Anschauungsobjekte eignen sie sich allemal.

Nachtrag vom 19.3.09: Die „Kleine Anspitzer-Fibel” von Leonhard Dingwerth führt sowohl den „Norola” als auch den „Unicum” auf. Ersterer wurde 1931 von der Firma Fusor GmbH, Berlin, auf den Markt gebracht, und letzterer stammt von der Injecta AG in Teufenthal in der Schweiz, die ihn Anfang der 30er Jahre bis in die 50er Jahre hinein produziert hat.

Sirius Bleistift Nr. 2

Montag, 23. Februar 2009

Sirius Bleistift Nr. 2

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Ein ungewöhnliches und sehr interessantes Geschenk meiner besseren Hälfte: Ein Dutzend „Sirius Bleistift Nr. 2″, hergestellt von der „VEB Leipziger Pianofortefabrik Abt. Bleistifte” in Leipzig, Böhlitz-Ehrenberg.

Sirius Bleistift Nr. 2

Die „VEB Leipziger Pianofortefabrik” im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg entstand 1945 aus der Enteignung der 1910/11 gegründeten Ludwig Hupfeld AG. Wie das Staatsarchiv Leipzig informiert, wurde die Pianofortefabrik 1967 mit drei weiteren Betrieben in der „VEB Deutsche Piano-Union Leipzig” zusammengeführt; 1985 kamen weitere 18 Betriebe hinzu. (NB: Laut Wikipedia übernahm die Carl A. Pfeiffer GmbH & Co. KG, Leonberg, nach der Wende das Unternehmen und verkauft seitdem die in Leipzig gefertigten Klaviere und Flügel unter den Markennamen Hupfeld und Rönisch. Letzterer knüpft an die im Jahr 1948 gegründete Klavierfabrik des Dresdeners Carl Rönisch an, die 1918 in der Ludwig Hupfeld AG aufging). Nun gab es diese „volkseigenen Betriebe” aber erst ab 1949, dem Jahr der DDR-Gründung, und auch danach waren manche Firmen zunächst Genossenschaften; die Bleistifte dürften also 42 bis 60 Jahre alt sein. Die Banderole macht dazu leider keine Angaben; auf der Rückseite findet sich lediglich die noch nicht mal einen Millimeter hohe Kennzeichnung „III/18/194″.

Sirius Bleistift Nr. 2

Die vier oder gar mehr Jahrzehnte haben ein paar Spuren an den Bleistiften hinterlassen: Die Radierer sind hart und unbenutzbar geworden, der goldfarbene Prägedruck hat sich teilweise abgelöst und der rote Lack zeigt einige Risse. Keines der Exemplare ist jedoch verworfen, und gemessen am Alter sind die Stifte insgesamt gut erhalten.

Sirius Bleistift Nr. 2

Die sechseckigen Stifte mit dem Durchmesser von 7,5 mm und 2,3 mm dicker Mine tragen die Kennzeichnung „|| [PF-Logo] || Sirius BLEISTIFT NR. 2 * 614″. Sie zeigen recht hohe Fertigungstoleranzen sowohl in der Länge als auch bei der Anbringung von Zwinge und Radierer. Kürzester und längster Bleistift in diesem Dutzend unterscheiden in der Länge um 2 mm und die Position der Zwinge variiert um 3 mm; auch sitzt die Mine nicht immer ganz zentrisch.

Sirius Bleistift Nr. 2

Sirius Bleistift Nr. 2 gespitzt mit der „Granate” von Möbius+Ruppert (oben)
und dem Tischspitzer Carl Decade DE-100 (unten)

Auch Holz und Mine sind gut durch die Jahre gekommen, denn ersteres lässt sich gut spitzen und letztere schreibt sauber ohne zu kratzen. Die Radierbarkeit (getestet mit dem uni Mark Sheet Eraser und dem Tombow Mono One) ist sehr gut.

Sirius Bleistift Nr. 2

Das kleine Logo, ein Flügel mit aufgeklapptem Deckel, ziert die Banderole sowie (in verein­fachter Form) die Bleistifte und gefällt mir – ebenso wie der „Sirius”-Schriftzug – außeror­dentlich gut.

Sirius Bleistift Nr. 2

Ich weiß nicht, wie dieser Bleistift in das Lieferprogramm eines Klavierherstellers gelangte. Wurde der „Sirius” aus den Resten des Holzes gefertigt, das für die Instrumente zum Einsatz kam, oder zählte er als Zubehör, z. B. für Anmerkungen an den Noten? Erst habe ich vermutet, dass sein Ursprung in der sog. Konsumgüterproduktion der ehemaligen DDR liegt, als in der Planwirtschaft auch produktfremde Firmen zur zusätzlichen Produktion von Konsumgütern aufgefordert wurden, aber diese begann ja erst Anfang der 70er Jahre. Und: Welche Informationen sind in der Kennzeichnung „III/18/194″ auf der Banderole codiert?

Sirius Bleistift Nr. 2

Nachtrag (18.3.09): Auf Georg Büttners Bleistiftseiten heißt es zur TURM-Bleistiftfabrik in Böhlitz-Ehrenberg: „In der Leipziger Pianoforte Fabrik (LPF) von Ludwig Hupfeld wurden nach 1945 neben Möbeln und Sportgeräten auch Bleistifte hergestellt. Wie lange dort produziert wurde ist nicht bekannt.” Zu sehen sind auch zwei Bleistiftschachteln von etwa 1950.

Nachtrag (1.6.09): Unter „Spurensuche” gibt es ein paar Details zu der Vorgeschichte dieses Bleistifts und der Bleistiftproduktion im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg.

EX-EXB

Montag, 9. Februar 2009

EX-EXB

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Wahrscheinlich über 70 Jahre und fast 8800 km Luftlinie liegen zwischen diesen beiden Bleistiften, die sich äußerlich verblüffend ähnlich sind. Auch wenn der Gedanke an eine Pro­duktkopie naheliegt, so möchte ich nicht darüber spekulieren, sondern mich nur mit den Stiften selbst beschäftigen.

EX-EXB

Die in den 30er Jahren übliche Bezeichnung EX-EXB („Extra Extra Black”) für den besonders weichen Bleistift wurde in den 70ern nach EE und zwischen 1996 und 2001 nach 8B geändert; der nächsthärtere Grad war EXB (EB, 7B). Viele bedauern das Verschwinden des EE-Bleistifts und sehen im 8B nicht nur eine Änderung des Namens, sondern auch des Minenmaterials. Der Härtegrad EE, der meines Wissens nur noch bei STAEDTLER Thailand erhältlich ist, genießt daher einen besonderen Ruf.

EX-EXB

Während sowohl der Chung Hwa 111 von China First Pencil als auch der STAEDTLER Mars Lumograph 2886 die Standardlänge von etwa 17,5 cm haben, so sind sie mit ihrem Durchmesser von gut 9 mm vergleichsweise dick.

EX-EXB

Der Aufdruck des Mars Lumograph ist schlicht, der des Chung Hwa hingegen ausführlich und zweisprachig. Die Abkürzung „DRP” auf dem Lumograph verweist auf eine Eintragung beim 1919 eingerichteten Reichspatentamt, das 1945 seine Tätigkeit einstellte.

EX-EXB

Links: STAEDTLER Mars Lumograph 2886, rechts: Chung Hwa 111

Bei genauerem Blick offenbaren sich jedoch Unterschiede zwischen diesen beiden Stiften. Die Mine des gespitzt angebotenen Mars Lumograph ist knapp 4,5 mm dick und damit 0,5 mm dicker als die des Chung Hwa, der ungespitzt in den Handel kommt (kam?).

EX-EXB

STAEDTLER Mars Lumograph 2886 mit M+R 602

Im Messing-Doppelspitzer M+R 602 von Möbius+Ruppert machen beide eine gute Figur, wobei die sieben Jahrzehnte dem Holz des Mars Lumograph offenbar nichts anhaben konnten.

EX-EXB

Chung Hwa 111 mit M+R 602

Noch größere Unterschiede zeigen sich im Gebrauch: Der Mars Lumograph 2886 ist rauer und deutlich schwärzer als der Chung Hwa, der dafür leichter über das Papier gleitet und sich auch wesentlich besser radieren lässt; letzterer ähnelt eher dem aktuellen Mars Lumograph 4B. – Der noch erhältliche Mars Lumograph EE schwärzt jedoch noch besser als sein 70 Jahre alter Vorgänger.

EX-EXB

EX-EXB

Weitere Details zum Härtegrad EE gibt es unter „The hunt for the EE grade pencil” und „Staedtler Mars Lumograph EE update” bei pencil talk.

Vielen Dank an Sabine für den Chung Hwa 111 EX-EXB!

Markiges Marketing (1)

Dienstag, 20. Januar 2009

Reklamemarke von LYRA

Wahrscheinlich gut 90 Jahre alt ist diese etwa 55 × 44 mm große Reklamemarke, mit der das traditionsreiche Unternehmen LYRA für sich geworben hat. Laut Günter Schweigers Virtuellem Reklamemarken-Museum dienten diese Marken, deren Geschichte sich bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, ursprünglich dem Versiegeln von Briefen, sprachen jedoch auch bald Sammler an und waren in ihrer Blütezeit von 1900 bis 1914 ein beliebtes Werbemittel.

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LYRA 2801

Mittwoch, 7. Januar 2009

Der erste hier gezeigte Bleistift im neuen Jahr ist ein sehr alter, und zwar der LYRA 2801, mit dem mich meine bessere Hälfte kürzlich überrascht hat.

LYRA 2801

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Der goldfarben mit „2801 LYRA BLEISTIFTFABRIK NÜRNBERG” beschriftete Bleistift ist schlanke 6,5 mm dünn und inzwischen 16 cm lang. Außer der Lyra, dem Sinnbild des Herstellers, trägt er noch ein Andreaskreuz mit vier Punkten, dessen Bedeutung in diesem Zusammenhang ich nicht kenne.

LYRA 2801

Die Mine des zuletzt mit einem Messer gespitzten 2801 ist gut 2 mm dick und recht hart; sie schreibt ziemlich grau und lässt sich gut radieren.

LYRA 2801

Das auffälligste Merkmal dieses ungewöhnlichen und sehr geschmackvoll gestalteten Stifts ist jedoch die knapp 20 mm lange, messingfarbene Endkappe, die ausgestellt ist und im gut 9,5 mm dicken Abschluss ein geschliffenes Stück grünen Glases hält (zunächst habe ich es für einen Stein gehalten, doch die Schlieren lassen mich daran zweifeln).

LYRA 2801

LYRA 2801

Leider weiß ich nicht genau, von wann dieser Bleistift stammt (ich schätze sein Alter auf etwa 80 Jahre) und welche Absicht hinter der Gestaltung steckt. Kann meine geschätzte Leserschaft vielleicht etwas dazu sagen?

Nachtrag vom 8.1.09: Wie ich gerade von LYRA erfahren habe, führte der Katalog des Jahres 1911 diesen Stift auf.

A. W. Faber 1915

Mittwoch, 9. Juli 2008

Kopierstiften habe ich bisher recht wenig Beachtung geschenkt, doch dann weckten ein paar zum Teil mehrere Jahrzehnte alte Zufallsfunde und einige sehr informative Beiträge auf pencil talk mein Interesse (zuletzt „The hidden life of copying pencils”). So fiel mir auch kürzlich eine Anzeige des Herstellers A. W. Faber aus dem Jahr 1915 auf, in der neben der Minenfarbe der Stifte auch die manchmal abweichende Kopierfarbe aufgeführt ist.

Anzeige von A. W. Faber aus dem Jahr 1915

Aus: Illustrirte Zeitung Nr. 3780 (Weihnachtsnummer, Kriegsnummer 71),
145. Band, 9. Dezember 1915. – Zum Vergrößern anklicken.

Interessant ist hier unter anderem, dass der rote, heute noch erhältliche Kopierstift von Faber-Castell die gleiche Nummer wie damals trägt (nämlich 9609), und die Bezeichnung des schwarzen lediglich um den Zusatz „½” ergänzt wurde.

Eberhard Faber Landkartenstift (2)

Samstag, 21. Juni 2008

Eberhard Faber Landkartenstifte

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Noch bevor ich näheren Informationen zu dem hier kürzlich gezeigten Landkartenstift des Herstellers Eberhard Faber finden konnte, hatte ich (sensibilisiert durch diesen Hinweis) das Glück, eine mit „No. 541″ gekennzeichnete farbige Variante dieses ungewöhnlichen Stifts aus der Elektrobucht fischen zu können.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Die flache Blechschachtel, deren Deckel außen und innen beklebt ist, enthält sechs runde Stifte, die 17,5 cm lang sind (bzw. waren), einen Durchmesser von 7,5 mm haben und über 4 mm dicke Minen verfügen. Bis auf einen, der leicht gekrümmt ist, sind alle gut erhalten. Während zwei nahezu unbenutzt wirken, wurden die anderen vier vermutlich mit einem Messer gespitzt. Bemerkenswert ist, dass der in diesem Set enthaltene schwarze Stift die gleiche Nummer trägt wie der vor kurzem besprochene (nämlich 541/29), im Gegensatz zu diesem jedoch lackiert ist. Die Minen dieser beiden schwarzen Stifte ist zu­dem etwas wachsiger als die der anderen.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Eberhard Faber Landkartenstifte

Die Stifte schreiben bis auf den schwarzen recht rauh und haben einen vergleichsweise starken Abrieb, sind aber, wie es auf der Schachtel heißt, radierbar (auch wenn dies nur in Grenzen und nicht für alle Farben in gleichem Maße gilt). Die Abwaschbarkeit konnte ich nicht bestätigen; ich vermute, dass diese einen besonderen Zeichen-Untergrund voraus­setzt oder sich auf die Haut bezieht.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Radierbarkeit der Landkartenstifte (oben: STAEDTLER Mars plastic, unten: Pilot Foam Eraser)

Gerne hätte ich hier das eine oder andere historische Detail genannt und so etwas Licht in das Dunkel um den Landkartenstift gebracht, doch leider war meine Suche bis jetzt nicht von Erfolg gekrönt. Das Deutsche Historische Museum in Berlin, das diese Stifte in der Rubrik „Alltagskultur” führt, datiert sie auf 1933 bis 1945, macht aber keine Angaben zum ursprünglichen Verwendungszweck (auf meine Anfrage habe ich bis heute keine Antwort erhalten). So musste ich mich hier auf die reine Darstellung beschränken und hoffe nun auf einen nützlichen Hinweis von meiner geschätzten Leserschaft.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Bei der topografischen Karte im Hintergrund handelt es sich um das Blatt Lauterbach, be­arbeitet durch das hessische Katasteramt 1909.


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