Spitzer

Kurz notiert

Kurz notiert

Kurz notiert

Kurz notiert

  • KUM fei­ert die­ses Jahr das 100-jährige Bestehen, und es sieht so aus, als gäbe es zu die­sem Anlass einen gold­far­be­nen Mas­ter­piece.
  • Vor kur­zem wurde ein Patent zur Her­stel­lung von holz­ge­fass­ten Blei­stif­ten bekannt gemacht. Die im korea­ni­schen Doku­ment gezeigte Fer­ti­gung wirkt auf mich recht um­ständlich, aber viel­leicht ste­hen ja die ent­schei­den­den Details im für mich lei­der nicht les­ba­ren Text.
  • Es hat keine 24 Stun­den gedau­ert, bis die bei Kick­star­ter gezeigte Idee für einen neuen Fall­mi­nen­stift finan­ziert war. Das in Spa­nien erdachte und „Car­bo­nara“ ge­nannte Schreib­gerät besteht aus Car­bon­fa­ser und kommt ohne beweg­li­che Teile aus, womit es mich ein wenig an den Penxo erinnert.
  • Eben­falls kürz­lich bekannt gemacht wurde eine Gebrauchs­mus­ter­schrift von STAEDT­LER. Das darin beschrie­bene „Schreib-, Zeichen-, Markier- und/oder Kos­me­tik­ge­rät“ zeich­net sich durch einen Schaft aus beton­hal­ti­gem Mate­rial aus. Genutzt wird dies für die auf der Insights-X 2017 vor­ge­stel­len und unter dem Namen „Con­crete“ angebote­nen Schreib­geräte (Kugel­schrei­ber und – nicht mehr erhält­lich – Druck­blei­stift); wei­tere Details fin­den sich unter „Beton­stift der Schreib­ge­rä­te­se­rie Staedtler Con­crete“ bei der TH Nürn­berg.
  • Und noch ein Patent: In „Mecha­ni­cal Pen­cil“ beschreibt der japa­ni­scher Her­stel­ler Koto­buki einen Druck­blei­stift, in dem die Mine vor Bruch durch axiale und radiale Belas­tung ge­schützt ist.

Die Granate

Seit fast neun Jah­ren erfreut mich das kleine Ölge­mälde eines STAEDTLER Mars Lumo­graph 2B des neu­see­län­di­schen Künst­lers Paul Hut­chin­son. Vor einer Weile hatte ich die Idee, ein wei­te­res Bild bei ihm in Auf­trag zu geben, und nun ist es eingetroffen.

Die Granate

Unnö­tig zu sagen, dass die­ses 9 × 8 cm kleine und für mich groß­ar­tige Werk den als „Gra­nate“ bekann­ten Hand­spit­zer zeigt. – Die Geschichte die­ses Spit­zers reicht bis 1889, also knapp 130 Jahre zurück; seit vie­len Jahr­zehn­ten ist er im Sor­ti­ment von Möbius+Ruppert im frän­ki­schen Erlan­gen, dem inzwi­schen welt­weit ein­zi­gen Her­stel­ler von Mes­sing­spit­zern. In Öl und aus Mes­sung die aktu­elle Aus­füh­rung, wie sie seit den 1980er Jah­ren ange­bo­ten wird.

Globalisierung

Globalisierung

Zwei Teile die­ses Hand­spit­zers von Eisen, einer schwarz lackier­ten Aus­füh­rung des Modells 040, wur­den an sehr weit von­ein­an­der ent­fern­ten Orten gefertigt.

Globalisierung

Das Mes­ser „Made in Ger­many“, der Kor­pus „Made in China“ – doch woher kommt die Schraube? Und wo wur­den die Teile zusammengebaut?

Nr. 211

In aus­sor­tier­tem Gerüm­pel ent­deckt und geret­tet: Ein alter Dop­pel­spit­zer aus Magnesium.

Nr. 211

Auf der Rück­seite fin­den sich die Arti­kel­num­mer 211 und das bis 1992 genutzte Logo von Möbius+Ruppert. Es hatte zwi­schen M und R zwei Geo­drei­ecke und ein Spitz­loch, wobei letz­te­res zuwei­len für ein „O“ gehal­ten und das Logo dann als „MOR“ gele­sen wurde.

Nr. 211

Die­ser Spit­zer ist seit min­des­tens 50 Jah­ren mit die­ser Num­mer im Sor­ti­ment des Erlan­ger Her­stel­lers, denn bereits ein Kata­log aus den 1960er Jah­ren führt ihn auf.

Nr. 211

Im Kata­log von 1938 fin­det sich das sehr ähn­li­che Modell 17 aus „Elektron-Metall“; mög­licherweise war das der Vorgänger.

Nr. 211

Der heu­tige 211 ist mit sei­nem gerif­fel­ten Griff­mul­den und dem Ober­flä­chen­de­kor etwas gefälliger.

Nr. 211

Ein Klas­si­ker!

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