Monatsarchiv für Mai 2009

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XXXL

Donnerstag, 21. Mai 2009

Aus Anlass des durch einen Feier- sowie einen Brückentag verlängerten Wochenendes gibt es heute den bis dato längsten Bildbeitrag in diesem Weblog.

Lexikaliker XXXL

Na, habe ich zuviel versprochen? ;-)

Graphit und Gravitation

Mittwoch, 20. Mai 2009

Auch wenn sich die Geschichte, die russischen Kosmonauten hätten das Problem des Schreibens in der Schwerelosigkeit durch den Einsatz eines Bleistiftes gelöst, während die NASA Forschungsmillionen in den „Space Pen” investierte, schon vor langer Zeit als Mythos herausgestellt hat, so lebt doch der sympathische Gedanke weiter, ein großes Problem mit einfachen Mitteln lösen zu können.

Russian Space Pen

(zum Vergrößern anklicken)

An diese Legende erinnern nicht nur einige Webseiten, sondern auch der – natürlich rot lackierte und mit goldenen Sternen dekorierte – „Russian Space Pen” von npw. Einen Test unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit kann ich angesichts der allgegenwärtigen und kaum zu ignorierenden Gravitation leider nicht durchführen, aber das Schreiben über Kopf klappt hervorragend. Ist an dieser Geschichte vielleicht doch etwas dran? Ganz gleich: Auch im Bann der Erdanziehung kann der unscheinbare Bleistift bei kniffligen Dingen sehr gute Dienste leisten.

Vielen Dank an den zonebattler für den „Russian Space Pen”!

Minfix 50/65

Dienstag, 19. Mai 2009

Ein kleines Relikt aus vergangenen Tagen: Der Doppel-Minenspitzer Minfix 50/65 von Faber-Castell.

Minfix 50/65

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Der gut 25 mm lange und knapp 16 g schwere, aus Messing gefertigte Minfix 50/65 kam 1956 auf den Markt und kostete 65 Pfennig; die „L”-Ausführung im Lederetui wurde für 85 Pfennig angeboten. Seine beiden Spitzöffnungen für Minen mit den Durchmessern 2 und 3,15 mm lagen gegenüber, so dass das beidseitig angeschliffene Messer gewendet und doppelt ausgenutzt werden konnte. – Wie dieser Katalogausschnitt bei Leadholder zeigt, gab es noch zwei weitere Varianten dieses Spitzers: Während beim Minfix 50/61 die Öffnungen versetzt gegenüber lagen, hatte die sog. „Lyra-Form” (50/50) beide am selben Ende.

Minfix 50/65

Der im Jahr 1952 eingeführte Name „Minfix” für die Minenspitzer-Serie verschwand 1978 wieder aus den Katalogen, auch wenn das Modell 50/65 zunächst im Programm blieb; 1985 erhielt es die neue Artikel-Nummer 186500. – Beim aktuell erhältlichen TK-Minenspitzer 186600 von Faber-Castell für Minen mit Durchmessern von 2 und 3,15 mm handelt es sich um eine Behältervariante aus Kunststoff mit transparentem Deckel.

Minfix 50/65

Links: Koh-I-Noor Versatil 5205, rechts: Koh-I-Noor 5219

Vertigo

Montag, 18. Mai 2009

Vertigo

976 14

Sonntag, 17. Mai 2009

976 14

Eine, nein, gleich ganz viele gute Figuren macht dieser gelenkige Gehilfe, dessen scharf geschnittene Konturen unter den zahlreichen Zeichenschablonen von STAEDTLER Japan deutlich hervorstechen. Mit 13 Gliedern und einer Größe von 17,5 Zentimetern belebt seine wandlungsfähige Silhouette zu Papier und Folie gebrachte Welten im Maßstab 1:10 – ein ganz und gar nicht alltäglicher Auftritt unter der unscheinbaren PersonalArtikelnummer 976 14, hinter der man sicher nicht sofort ein solch professionelles Profil vermutet hätte.

Frühlingsausbruch

Samstag, 16. Mai 2009

Frühlingsausbruch

Stiftschutz

Freitag, 15. Mai 2009

Spitzenschutz und Verlängerung zugleich ist „The Pencil Shield”, ein knapp 70 mm langes Zubehör aus halbtransparentem Kunststoff, das zudem mit einem kleinen Radierer bestückt ist und über einen hemdtaschenschonenden Clip verfügt.

Stiftschutz

„The Pencil Shield” (zum Vergrößern anklicken)

Gedacht für die Verwendung an Bleistiften mit einem Standard-Durchmesser von etwa 8 mm schließen seine innen liegenden und wie ein Gewinde geformten Verdickungen, die beim Halten des Stifts nur sehr wenig nachgeben, den Einsatz mit deutlich dünneren oder dickeren Bleistiften aus. Dank des Umstands, dass die Klemmung sehr nahe an der Öffnung liegt, können noch Bleistifte mit einer Schaftlänge von 15 mm sicher gehalten werden.

Stiftschutz

Die Spitze eines STAEDTLER Noris 120 HB schützend …

Der 12 mm lange und 7 mm dicke Radierer erinnert an den berüchtigten bekannten „Pink Pearl”, arbeitet jedoch wesentlich besser als dieser. Seine Halterung indes hat etwas zuviel Spiel und ist daher nicht ideal. Pointless Products, der Hersteller des „Pencil Shield”, bietet außer einer weißen Variante des „Pencil Shield” und verschiedenen Kombi-Packungen auch Ersatzradierer in der gezeigten Farbe sowie vier Neontönen an. – Dachte ich zunächst, die Nachfüll-Radierer für den Druckbleistift STAEDTLER graphite 771 und den Stangenradierer Tombow MONO one würden ebenfalls passen, so musste ich leider feststellen, dass beide einen knappen halben Millimeter zu dünn sind.

Stiftschutz

… und einen 38 mm kurzen STAEDTLER Mars Lumograph 100 B verlängernd

Fazit: Ein kleines, pfiffiges Utensil mit dreifachem Nutzen zu einem sehr günstigen Preis. – Der transparente „Pencil Shield” ist bei Pencil Things erhältlich und kostet 0,40 USD pro Stück (zurzeit ca. 30 Euro-Cent); eine direkte Bestellung bei Pointless Products ist dank internationalen Versands ebenfalls möglich.

Gleisreiter

Donnerstag, 14. Mai 2009

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main


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