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am Mittwoch, den 18. Juni 2008 veröffentlicht
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7 Reaktionen zu „Lexikalikers ludditische Launen (1)”
Früher war sowieso alles besser ;-) Aber Du hast recht – die alte Variante des Tetra Brik hatte zu diesem Behufe sogar eine Perforation, an deren gestrichelter Kennzeichnung zudem ein kleines Scheren-Symbol prangte. Letzteres ist auch weitgehend verschwunden, ist doch der Einsatz dieses Instruments beim Umgang mit frischeversiegelnden Wiederverschlüssen und anderen imposanten Wunderwerken neuzeitlicher Verpackungstechnik vollkommen verzichtbar.
Als passionierter Frischmilch-Freund mit 48-jähriger Trinkerfahrung (und weiland Besitzer der mutmaßlichen größten Milchpackungssammlung worldwide) möchte ich ergänzend hinzufügen, daß es den neumodischen Drehverschluß in mehreren Varianten gibt: Insbesondere der mit darunterliegender Extra-Abreiß-Versiegelung ist nervig, weil das spiralige Abziehen jener dünnen Kunststoff-Dichtung gern zu lästigen Spritzern führt. Und überdies gibt es vom gleichen Label (z.B. bei Aldi) verschiedene Chargen der Papp-Behälter (oben flache und solche mit „klassischer” Dachform oben). Bei jenen mit der Zapföffnung auf einer angeschrägten Dachseite fällt das restlose Ausgießen deutlich leichter!
Danke für Deine sehr interessanten Ausführungen. Auch ich bin aus nämlichem Grunde kein Freund der abzuziehenden Dichtungsplättchen, ziehe deren Unbill jedoch meist dem der abgeschnittenen Ecke vor. – Besonders gern erinnere ich mich an den Karton mit Giebel (Tetra Rex), der in seiner ursprünglichen Form noch ganz ohne eingesetzte Kombination aus Tülle und Schraubverschluss auskam, dafür aber mit einem integrierten Ausgießer der eleganten Art aufwartete: Mit etwas Geschick und zwei einfachen Handgriffen konnte man ihn öffnen und darüber hinaus sogar (wenn auch nicht zuverlässig abdichtend) veschließen – für mich der Milchkarton schlechthin!
Ohne Worte.
Dieses Bild wischt alle negativen Gefühle weg, die beim Öffnen einer hochmodernen Milchpackung entstehen (Ärger über Spritzer, abgerissene Plastikteile, klemmende Deckelchen, usw.).
Und ich freu mich, dass ich nicht die einzige bin, der das ab und zu passiert ^^
Ich kleckere regelmäßig und öffne daher hin und wieder mal aus Protest, mal aus Nostalgie einen Milchkarton anleitungswidrig, was mir ein diebisches Vergnügen bereitet.
Auch wenn der Milchkarton nicht das beste Beispiel ist, so sieht man doch, wie man den eigenen Alltag auch im Kleinen gestalten und ihm eine abweichende Note verpassen kann ;-)
18. Juni 2008, 23:13 Uhr
Früüüher gingen die NUR so auf ;-) Wer brauch denn so neumodische Drehdingens ?
19. Juni 2008, 7:16 Uhr
Früher war sowieso alles besser ;-) Aber Du hast recht – die alte Variante des Tetra Brik hatte zu diesem Behufe sogar eine Perforation, an deren gestrichelter Kennzeichnung zudem ein kleines Scheren-Symbol prangte. Letzteres ist auch weitgehend verschwunden, ist doch der Einsatz dieses Instruments beim Umgang mit frischeversiegelnden Wiederverschlüssen und anderen imposanten Wunderwerken neuzeitlicher Verpackungstechnik vollkommen verzichtbar.
19. Juni 2008, 9:24 Uhr
Als passionierter Frischmilch-Freund mit 48-jähriger Trinkerfahrung (und weiland Besitzer der mutmaßlichen größten Milchpackungssammlung worldwide) möchte ich ergänzend hinzufügen, daß es den neumodischen Drehverschluß in mehreren Varianten gibt: Insbesondere der mit darunterliegender Extra-Abreiß-Versiegelung ist nervig, weil das spiralige Abziehen jener dünnen Kunststoff-Dichtung gern zu lästigen Spritzern führt. Und überdies gibt es vom gleichen Label (z.B. bei Aldi) verschiedene Chargen der Papp-Behälter (oben flache und solche mit „klassischer” Dachform oben). Bei jenen mit der Zapföffnung auf einer angeschrägten Dachseite fällt das restlose Ausgießen deutlich leichter!
19. Juni 2008, 9:55 Uhr
Danke für Deine sehr interessanten Ausführungen. Auch ich bin aus nämlichem Grunde kein Freund der abzuziehenden Dichtungsplättchen, ziehe deren Unbill jedoch meist dem der abgeschnittenen Ecke vor. – Besonders gern erinnere ich mich an den Karton mit Giebel (Tetra Rex), der in seiner ursprünglichen Form noch ganz ohne eingesetzte Kombination aus Tülle und Schraubverschluss auskam, dafür aber mit einem integrierten Ausgießer der eleganten Art aufwartete: Mit etwas Geschick und zwei einfachen Handgriffen konnte man ihn öffnen und darüber hinaus sogar (wenn auch nicht zuverlässig abdichtend) veschließen – für mich der Milchkarton schlechthin!
10. April 2009, 15:42 Uhr
Ohne Worte.
Dieses Bild wischt alle negativen Gefühle weg, die beim Öffnen einer hochmodernen Milchpackung entstehen (Ärger über Spritzer, abgerissene Plastikteile, klemmende Deckelchen, usw.).
Und ich freu mich, dass ich nicht die einzige bin, der das ab und zu passiert ^^
10. April 2009, 17:46 Uhr
Danke für die netten Worte! :-)
Ich kleckere regelmäßig und öffne daher hin und wieder mal aus Protest, mal aus Nostalgie einen Milchkarton anleitungswidrig, was mir ein diebisches Vergnügen bereitet.
Auch wenn der Milchkarton nicht das beste Beispiel ist, so sieht man doch, wie man den eigenen Alltag auch im Kleinen gestalten und ihm eine abweichende Note verpassen kann ;-)
11. August 2009, 9:19 Uhr
Es gibt sie noch, die klassische Giebelpackung (zumindest in Holland, wo wir einen herrlichen Urlaub verbracht haben):