Borstiger Beistand Kurz und knapp 

Feuer und Flamme

Feuer und Flamme

Mit diesem aufwändig gestalteten Streichholzbriefchen bewarb Faber-Castell hauptsächlich Kugelschreiber, aber auch andere Teile des Sortiments.

Feuer und Flamme

Neben dem gelungenen Grafikdesign gefällt mir, dass man für die Köpfe zwei Farben ge­wählt hat. – Das Alter dieses Streuartikels schätze ich auf über 40 Jahre.

Feuer und Flamme

Nachtrag vom 19.1.11: Faber-Castell datiert diese Streichholzbriefchen auf die zweite Hälfte der 1950er Jahre.

Stichwörter: Faber-Castell, Museum, Reklame

8 Kommentare zu „Feuer und Flamme”

  1. Henrik

    Ein Prachtstück. ;-)
    Spaß, wie der Hand das Wappenschild von Castell über „Faber“ mit größtem Sorgfaltigkeit platziert! Eine raffinierte Andeutung oder ein Zufall?

    Grüsse
    Henrik

  2. Peter

    Ich lieeeebe Streichholzbriefchen, dieses ist ein ganz besonderes.

    Will mehr Streichholzbriefchen sehen!

  3. Lexikaliker

    Henrik: Die Hand ist in der Tat recht pfiffig – sie setzt nicht nur das Wappen an seinen Platz, sondern soll wohl auch die Aussage „Fortschritt in Ihrer Hand” unterstreichen. Ich werde bei Gelegenheit noch einen Scan nachreichen.

    Peter: Das war das erste Streichholzbriefchen in diesem Blog nach gut 3½ Jahren und 563 Beiträgen, und ich fürchte, dass es bis zum zweiten wieder so lange dauert – es sein denn, ich finde eines von STAEDTLER, Stabilo, LYRA oder … ;-)

  4. Lexikaliker

    Hier wie angekündigt die Innenseite (zum Vergrößern anklicken):

    Feuer und Flamme

  5. Drainspotter

    Schön auch die beiläufige Erinnerung an den mehr oder minder ausgestorbenen Rechenschieber.

    Übrigens: Aus dem Bauch heraus würde ich auf das geschätzte Alter von vierzig Jahren noch einmal zehn Jahre aufschlagen.

  6. Lexikaliker

    Apropos Rechnenschieber: Obwohl Faber-Castell die Produktion dieser Geräte etwa 1973 einge­stellt hat, gibt es noch Restbestände; Details dazu finden sich hier.

    Es ist gut möglich, dass dieses Streichholzbriefchen bereits in den frühen 1960er Jahren verteilt wurde – gerade die Gestaltung der Hand spräche dafür.

  7. Drainspotter

    Auch die Farbgestaltung assoziiere ich eher mit den Sechzigern.

    Ich habe ja meinen Schul-Rechenschieber noch in der Schublade liegen, aber wenn ich ehrlich bin, zweifle ich, ob ich spontan damit mehr zustandebrächte als die Auflösung einer Gleichung mit einer Unbekannten.

  8. Lexikaliker

    Stimmt, deswegen habe ich ja auch „über 40 Jahre” geschrieben, womit man in den Sechzigern wäre ;-)

    Zum Rechenschieber: Ich bekäme auch nicht mehr hin als eine einfache Multiplikation, doch dank des Internets und Seiten wie dem Internation Slide Rule Museum wird solches Wissen bewahrt.

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Ich versuche, auf alle Kommentare einzugehen, und sei es auch nur, um Danke zu sagen.


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