Gastbeitrag
Sonntag, 14. August 2011

Bretter und Kartons und Teile aus Metall und Kunststoff: Was zu Möbeln aus dem unmöglichen Möbelhaus werden soll, sieht erst einmal gar nicht danach aus und verdirbt die Laune.
Doch zumindest in der beigefügten Anleitung tritt der Retter auf den Plan. Bestückt mit Bleistift und ansteckendem Lächeln hebt er allein durch sein Erscheinen die Stimmung des geprüften Heimwerkers.
Gut gelaunt und mit einem Bleistift hinterm Ohr – das gefällt mir! Leider ist der Retter weder Teil des Lieferumfangs noch als Sonderzubehör erhältlich.
Was macht ein IKEA-Bleistift im Operationssaal? Eine überraschende Antwort auf diese Frage gibt der Artikel „The IKEA pencil: a surprising find in the NHS” im British Medical Journal.
Danke an Max für den Hinweis!
Auf die billige Tour, immer zu zweit und aus Schweden kommt dieser stille Beobachter, der sich als unauffällige CD-Aufbewahrung ausgibt und bei Gefahr, erkannt zu werden, schnell die Tarnkappe über die Augen zieht. Aber euch Pappenheimer kenn’ ich!
Man kann ja gar nicht genug aufpassen! Zwischen Tür und Korpus des „Pax”-Schranks vom unmöglichen Möbelhaus aus Schweden lauert dieses fremdartige Wesen, das nicht den Eindruck macht, als nutze es seine sehr gefährlich wirkenden Beißwerkzeuge ausschließlich zur Nahrungsaufnahme. Ich baue die Schranktür jetzt wohl besser schnell wieder ein, um es nicht unnötig zu reizen.
Grünes Licht für Spielratze jeden Alters gibt das unmögliche Möbelhaus aus Schweden mit einer unbürokratischen und wohl hauseigenen Ergänzung der europäischen Norm EN 71 zur Sicherheit von Spielzeug.

Während die Norm das Zielpublikum an der Altersgrenze von 36 Monaten teilt und damit unter anderem die Grundlage dafür schafft, dass die Jüngsten vom Bespielen so manch interessanter Dinge abgehalten werden, lässt IKEA mit einem erfreulichen Symbol, das mir auf der (in meinen Augen übrigens äußerst gelungenen) Fledermaus KRYP aufgefallen ist, bei allen uneingeschränkte Spielfreude aufkommen. Gut so!
Aus einem langweilig-grauen USB-Stick wird mit dem Nilpferd aus dem Quintett „SÖT BARNSLIG” von IKEA ein attraktiver, nützlicher Gebrauchsgegenstand und zudem ein echter Hingucker, über den Freunde, Bekannte und Kollegen staunen. Bei vorhandenem USB-Speicher sind die Kosten für dieses tierische Vergnügen minimal, denn der etwa zehn Zentimeter lange, rosafarbene Dickhäuter, der laut Anbieter „für Kinder jeglichen Alters” geeignet ist und zu 100% aus Polyester besteht, ist für gerade mal 49 Euro-Cent zu haben.
Vorher: USB-Stick in schnarchigem Design
Der Umbau, der weder Spezialwerkzeug noch besondere Kenntnisse erfordert, ist schnell geschehen: Das Innenleben des UBS-Sticks von der Hülle befreien, ggf. mit etwas Folie schützen und in das vorne aufgetrennte Polyestertier packen; dabei natürlich den Stecker herausschauen lassen. Anschließend die Öffnung mit Nadel und Faden soweit verengen, dass die Elektronik gut gehalten wird.
Nachher: Dekorativer Daten-Dickhäuter
Lässt die untergebrachte Technik den Daten-Dickhäuter nach vorne kippen, so bringt ihn ein kleines, im anderen Ende untergebrachtes Gewicht (z. B. etwas Bleiband) wieder in die Balance. Wer will, befestigt bei dieser Gelegenheit noch einen Ring oder ähnliches, um das USB-Tier später an die Leine legen zu können.
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