Yasutomo & Co. 1967

Hier­zu­lande wohl weit­ge­hend unbe­kannt ist Yasutomo & Com­pany, gegrün­det 1954 in San Fran­cisco von Ben Yasutomo mit der Absicht, japa­ni­sche Schreib­wa­ren in den USA und ame­ri­ka­ni­sche Süßig­kei­ten in Japan anzu­bie­ten. Im Jahr­zehnt dar­auf brachte Yasutomo & Co. den Faser­schrei­ber „Sign Pen“ von Pen­tel erfolg­reich auf den ame­ri­ka­ni­schen Markt und star­tete spä­ter mit NIJI und Y & C eigene Mar­ken, unter denen auch Druck­blei­stifte ge­führt wurden.

Anzeige von Yasutomo & Co. (1967)

Mit der Inter­esse wecken­den Über­schrift „Zum Spit­zen hier drü­cken“ und oben­drein als auto­ma­ti­schen Blei­stift mit der Welt dünns­ter Mine pries Yasutomo & Co. den „DEMI-.5“ in die­ser etwa 86 × 124 mm gro­ßen Anzeige aus dem Jahr 1967 an, wobei man die ange­sprochenen pro­fes­sio­nel­len Anwen­der fach­män­nisch mit einer Tole­ranz von 1/1000 mm beim Minen­durch­mes­ser zu beein­dru­cken ver­suchte. Doch die Vor­teile lagen (und lie­gen) ganz klar auf der Hand, und so unter­schei­det sich der typi­sche, funk­tio­nelle Druck­blei­stift von heute nur unwe­sent­lich von sei­nem über vier­zig Jahre alten Vor­gän­ger. – Zum Ur­sprung des bewor­be­nen Stifts kann ich lei­der nichts sagen; ein Modell aus den Sieb­zi­gern gibt es bei Lead­hol­der zu sehen.

Nach­trag vom 6.3.10: Vom Anbie­ter die­ser Anzeige konnte ich erfah­ren, dass sie aus der Zeit­schrift „Pro­gres­sive Archi­tec­ture“ stammt.