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Kleinigkeit

Sonntag, 29. Januar 2012

Kleinigkeit

Welch eine aufwändige Dekoration für eine kleine Reißzwecke.

Der vorbildliche Bleistift

Sonntag, 29. Januar 2012

Mit diesem ansprechenden Faltblatt im A5-Format bewarb die Schwan Bleistift-Fabrik AG in Nürnberg im Jahr 1940 ihren Othello-Bleistift und einige andere ihrer holzgefassten Stifte.
Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Regelmäßige Besucher dieses Weblogs wissen, dass ich es meist nicht bei einer Übersicht belasse, sondern mich zu gern in Details ergehe. Zudem kann ich die zahlreichen, in meinen Augen sehr schönen Feinheiten dieses Schwan-Faltblatts meinem geschätzten Publikum un­möglich vorenthalten – los geht’s! (Und immer daran denken: Zum Vergrößern ankli­cken.)

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Der vorbildliche Bleistift

Landkartenstifte 1938–60

Samstag, 28. Januar 2012

Nach den hier schon mehrfach gezeigten Landkartenstiften nun einiges gedrucktes Mate­rial mit zusätzlichen Informationen (zum Vergrößern anklicken).

Landkartenstifte 1938–60

Eberhard Faber (1940, Vorderseite). – Details zu diesen gibt es hier.

Landkartenstifte 1938–60

Eberhard Faber (1940, Rückseite)

Landkartenstifte 1938–60

Eberhard Faber (1954)

Landkartenstifte 1938–60

Eberhard Faber (1960). – Details zum Cartograph 541 gibt es hier.

Landkartenstifte 1938–60

Faber-Castell (1957, oberer Teil der Katalogseite). – Bilder des CARTOR 2890 gibt es hier.

Landkartenstifte 1938–60

Faber-Castell (1957, unterer Teil der Katalogseite).

Landkartenstifte 1938–60

Schwan Bleistift-Fabrik (1938, Vorderseite)

Landkartenstifte 1938–60

Schwan Bleistift-Fabrik (1938, Rückseite)

Landkartenstifte 1938–60

Schwan Bleistift-Fabrik (1938, Vorderseite)

Landkartenstifte 1938–60

Schwan Bleistift-Fabrik (1938, Rückseite)

Vielen Dank an Herbert R. für die Scans!

Eberhard Faber Cartograph 541

Sonntag, 22. Januar 2012

Bereits dreimal gab es hier Landkartenstifte zu sehen1, nämlich den LYRA-ORLOW № 2736 sowie den schwarzen und die farbigen von Eberhard Faber. Vermutlich der Nachfolger von letzteren ist der aus den 1940ern stammende Cartograph 541.

Eberhard Faber Cartograph 541

(Bilder2 zum Vergrößern anklicken)

Die flache und in meinen Augen sehr ansprechend gestaltete Blechschachtel bietet Platz für sechs Farbstifte, von denen noch drei vorhanden sind.

Eberhard Faber Cartograph 541

Die drei runden Cartograph-Stifte haben einen Durchmesser von 6,5 mm und eine 4 mm dicke, kreideartige Mine, die sich recht gut radieren lässt.

Eberhard Faber Cartograph 541

Neben ihrem Namen, der im Gegensatz zu dem auf der Schachtel gerade verläuft, tragen die Stifte die Kennzeichen ihres Herstellers, die Typenbezeichnung und einen Farbcode.

Eberhard Faber Cartograph 541

Eberhard Faber Cartograph 541

Wie schon das Behältnis der älteren Landkartenstifte zeigt auch dieses einen Kartenaus­schnitt, allerdings ohne Ortsangaben. Die Markierungen legen einen militärischen Gebrauch nahe, bei dem die Position der eigenen Truppen in blau und die der gegnerischen in rot eingetragen wurde.

Eberhard Faber Cartograph 541

Beim Kauf dabei waren drei CARTOR 2890 von A.W. Faber, die nur unwesentlich dicker sind und über eine sehr ähnliche Mine verfügen. Dem Namen nach könnten sie dem gleichen Zweck gedient haben.

Eberhard Faber Cartograph 541

Eberhard Faber Cartograph 541

Die für „Cartograph” genutzte Schrift gefällt mir ausgemacht gut3, und das ungewöhnliche C erinnert ein wenig an das auf diesem Schild der Eberhard Faber KG. Den Schatten finde ich gelungen, ebenso die Neigung nach links, die mich sofort an die früher auf topogra­fischen Karten übliche Schriftart Römisch Linkskursiv hat denken lassen.

Eberhard Faber Cartograph 541

Für mich ein prächtiges Stück aus der Geschichte des Schreibzeugs!

  1. Die nächsten sind von Johann Faber – soviel sei schon verraten.
  2. Bei der topografischen Karte im Hintergrund handelt es sich um das Blatt Lau­terbach, bearbeitet durch das hessische Katasteramt 1909.
  3. Ich hätte die Schachtel wohl auch leer erworben.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

Sonntag, 11. Dezember 2011

Es passiert nur sehr selten, dass man eine über 110 Jahre alte Anzeige zeigt und wenig später den darin beworbenen Bleistift in der Hand hält. Dieses Glück hatte ich dank Sean von The Blackwing Pages, der mich auf die Auktion des halben Dutzend Mongol Steno­graphic 596 von Eberhard Faber USA hingewiesen und mir bei der Beschaffung dieser Rarität geholfen hat1.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

Die in Silber, Blau und Weiß gehaltene Schiebeschachtel ist recht aufwändig gestaltet. Alle Außenseiten sind bedruckt, ohne dass es überladen wirkt, und auch das Innenteil hat man farblich passend ausgeführt.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

Die silberne Farbe findet sich im Prägedruck des Bleistifts wieder und passt gut zum rot­braunen, etwas unregelmäßigen Lack, der in einem reizvollen Kontrast zum Blau des Kar­tons steht.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

Der runde, mit 6,5 mm vergleichsweise dünne und ab Werk beidseitig angespitzte Steno­graphic 596 hat eine Mine normalen Durchmessers und der Härte HB bis B. Ein kurzer Test hat gezeigt, dass sie von hoher Qualität ist.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

„12 fine points”, „slender grip”, „firm lead for speed and long wear” – der Stenographic 596 hält diese Versprechen auch heute noch.

Eberhard Faber Mongol Stenographic 596

Danke an Sean für seine Bemühungen!

  1. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Exemplare nicht ganz so alt sind, sondern aus den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts stammen.

Goldstück

Sonntag, 4. Dezember 2011

Auf dem Höhepunkt des kalifornischen Goldrausches im Jahre 1849 begann Eberhard Fa­ber in den USA mit dem Verkauf von Bleistiften und anderen Schreibwaren. 1861 eröffne­te er in New York an der Stelle, wo heute das UNO-Gebäude steht, die erste Bleistiftfabrik der USA.

Goldstück

Zum 100-jährigen Jubiläum gab es dann auch ein passendes Geschenk für die Freunde und Partner des Unternehmens, nämlich die Nachbildung eines Nuggets in einem 58 mm × 50 mm × 15 mm großen Stück Gießharz.

Goldstück

Mit im Karton war ein Faltblatt, dessen Innenseite auch im Katalog des selben Jahres zu sehen war und wohl den Ursprung des bekannten goldfarbenen Rings auf der Zwinge des Mongol-Bleistifts erklärt.

Goldstück

Goldstück

Die Prägung auf der Rückseite des kleinen Quaders informiert noch einmal über den Zusammenhang.

Goldstück

Für mich ein interessantes Stück Bleistift-Geschichte! – Danke an Sean von The Blackwing Pages, der mich auf die Auktion dieser Kostbarkeit hingewiesen hat.

Goldstück

Schwarzes Gold

Sonntag, 20. November 2011

Heute mal ohne viele Worte: Eine Anzeige von A.W. Faber USA, erschienen in der „Pro­gressive Architecture” vom März 1958.

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Zu den „jaws of the bulldog” gab es auch mal ein Logo.

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Altmetall

Freitag, 18. November 2011

Mit was man sich so das Haus vollstopft! Etwa 60 × 31 cm² groß und knapp drei Kilogramm schwer ist dieses Blechschild aus den alten Tagen der Eberhard Faber KG in Neumarkt bei Nürnberg.

Altmetall

Zum Größenvergleich unten rechts ein Eberhard Faber Van Dyke 600 5H.

Thematisch passend wird es den Werkkeller zieren.

Altmetall

Das kleine c gefällt mir am besten.

Haste Töne?

Samstag, 5. November 2011

Eine ungewöhnliche Methode, die Qualität ihrer Bleistiftminen zu demonstrieren, zeigte die Eagle Pencil Company in einer Anzeige in der „Progressive Architecture” vom Oktober 1953.

Haste Töne?

Haste Töne?

Die Idee ist bemerkenswert, und so wie es aussieht, hat man sie tatsächlich umgesetzt.

Haste Töne?

Haste Töne?

Haste Töne?

Die Anzeige gefällt mir sehr gut, so dass ich gerne und wie schon so oft ein paar Details zeige.

Haste Töne?

Haste Töne?

Kleiner Mond

Sonntag, 23. Oktober 2011

Als eines der frühesten Warenzeichen für Bleistifte gilt der Halbmond, den J.S. Staedtler 1887 beim Amtsgericht Nürnberg angemeldet hat.

Kleiner Mond

Die Herkunft dieses Halbmondes ist unklar; man ver­mutet einen Zusammenhang mit dem Export in den Orient1. Das hier gezeigte Exemplar aus einer Anzeige in der „Progressive Architecture” vom April 1952 ist nur 15 × 15 mm² klein und zudem mit einem Slogan geschmückt. – Genutzt wurde der Halbmond, der strenggenommen ein Viertelmond ist, bis in die 1960er Jahre hinein.

  1. In englischsprachigen Katalogen nannte sich das Unternehmen zuweilen sogar „Moon Pencil Factory”.
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