Archiv des Stichworts „Radierer”

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50 Jahre STAEDTLER Mars plastic

Samstag, 21. Februar 2015

Auf der Paperworld 2015 und bei Bleistift wurde schon gefeiert, und auch ich möchte in das Geburtstagsständchen einstimmen: Der Radierer-Klassiker Mars plastic von STAEDTLER ist in diesem Jahr 50 geworden.

50 Jahre STAEDTLER Mars plastic

Zu diesem Jubiläum gibt es ihn mit Jubiläumsmanschette und die Metallspitzer 51010 sowie 51020 in einer goldfarbenen Ausführung. – Übrigens: Die Spitzer sind aus Zinkdruckguss und sprühlackiert; der Lack ist extrem abriebfest.

Danke an STAEDTLER für die Muster!

Kurz notiert

Samstag, 31. Januar 2015

Das Fabermännchen

Dienstag, 16. Dezember 2014

Bei einer Recherche bin ich kürzlich auf die Marke „Fabermännchen” von A.W. Faber-Castell gestoßen. Bleistifte mit diesem Namen kannte ich bereits, doch dass es sogar eine Figur dieses Namens gab, war mir neu.

Das Fabermännchen

Titel eines Faltblatts (1955)

Diese Werbefigur stammt von dem Grafiker und Karikaturisten Gerhard Brinkmann (1913– 1990, „G.Bri”), der dazu den Bergmann aus dem Wappen der Familien Faber und Faber-Castell entlehnt und dieses „Bergmännchen” zum „Fabermännchen” umgestaltet hat. In den 1950er Jahren warb der kleine Herr mit der spitzen Bleistiftnase für Schulbedarfsartikel von Faber-Castell und war auf Stundenplänen, Lesezeichen, Verpackungen und Aufstellern zu sehen.

Ich mag das pfiffige Kerlchen, das mit seiner Körpergröße, der Glatze und dem Laborkittel eher das Gegenteil eines Superhelden ist, aber dafür mit Humor und Fachwissen zu über­zeugen weiß. – In der Unternehmens- und Familiengeschichte „Since 1761″ ist das Faber­männchen bedauerlicherweise nicht vertreten.

Hier nun einige Auftritte des Fabermännchens aus den Jahren 1951 bis 1953.

Das Fabermännchen

Aufsteller (1952)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Aufsteller (1953, Ausschnitt)

Das Fabermännchen

Das Fabermännchen

Mein Favorit, auch wegen des Reims: Ein Lesezeichen aus dem Jahr 1951.

Das Fabermännchen

Vielen Dank an Faber-Castell für die Scans und die Details!

Schreib- und Zeichenzubehör

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Heute nur eine Seite aus dem STAEDTLER-Katalog des Jahres 1982.

Schreib- und Zeichenzubehör

Top Two (3)

Montag, 13. Oktober 2014

Nach meinen Top Two der Bleistifte und der Handspitzer hier nun meine beiden Radierer-Favoriten. Es gibt einige sehr gute Radierer1: Faber-Castell Dust-Free, Kokuyo Campus Stu­dent, Mitsubishi Mark Sheet, Pentel Ain Matomaru, Plus Air-In Soft, Sakura Foam, Seed Ra­dar, Staedtler Mars plastic und diverse Varianten des Tombow Mono; auch die leider nicht mehr erhältlichen Pilot Foam und Staedtler Mars plastic Soft habe ich gerne benutzt. Be­schränke ich mich jedoch auf zwei, so sind dies der Hinodewashi Matomaru-kun und der Tombow Mono Zero.

Top Two (3)

Hinodewashi Matomaru-kun, Tombow Mono Zero

Der Hinodewashi Matomaru-kun bietet alles, was ich mir von einem Radierer wünsche: Er radiert gründlich, arbeitet papierschonend, ist krümelarm, kommt mit wenig Anpressdruck aus, hat eine geringe Eigenverschmutzung und ist sparsam. Man sollte ihn aufgrund seiner geringeren Festigkeit aber nur mit Manschette benutzen und weit vorne anfassen, um ein Abbrechen zu verhindern, doch das stellt für mich keinen Nachteil dar. – Dem Hinodewashi Matomaru-kun nicht nur im Namen verblüffend ähnlich ist der Pentel Ain Matomaru, doch der neigt bei weicheren Härtegraden zum Schmieren.

Der Tombow Mono Zero kann mit dem Matomaru-kun nicht ganz mithalten, hat aber dafür ein einzigartiges Merkmal, und zwar seine schmale Spitze2. Mit dieser lässt es sich präzise radieren, ohne das Benachbartes in Mitleidenschaft gezogen wird, was ich als ungemein praktisch empfinde.

Top Two (3)

Tombow Mono One, Stangen-Variante des Hinodewashi Matomaru-kun

Wie, noch einen dritten? Nein, aber ich habe zufällig festgestellt, dass die Stangen-Varian­te des Matomaru-kun in das Gehäuse des Tombow Mono One passt, was eine großartige Kombination ergibt3. – Die Stange ist etwas härter als der Block4, was vermutlich der Halt­barkeit dienen soll, aber der Leistung keinen Abbruch tut.

Diese Auswahl kann allerdings nur eine subjektive sein, denn die Wahl des geeigneten Ra­dierers ist abhängig vom Härtegrad des Bleistifts, der Beschaffenheit des Beschreibmaterials und dem Schreibdruck. So greife auch ich immer wieder mal zu anderen, und sei es auch nur, um mich an der Vielfalt zu erfreuen.

Welche Radierer bevorzugen meine Leser?

  1. In alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge.
  2. Ich habe zurzeit die Ausführung mit der rechteckigen Spitze, finde aber die runde ebenso gut.
  3. Der Tombow Mono One ist auch so sehr gut, doch an den Matomaru-kun kommt er nicht ganz heran.
  4. Ich denke, dass man dazu nicht die Bestandteile, sondern nur ihr Mischungsverhältnis geän­dert hat.

„Why are most erasers awful at erasing?”

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Mit der Frage, warum viele Radierer ihre einzige Aufgabe nicht erfüllen, sowie der Chemie und der Geschichte des für Bleistiftnutzer unverzichtbaren Helfers beschäftigt sich Heather Schwedel unter „Why Do Erasers Suck at Erasing?” in The Atlantic.

Kurz notiert

Samstag, 17. Mai 2014
  • Der umfangreichste und gründlichste Radierervergleich, der mir bis jetzt untergekom­men ist: Supermassive Eraser Round-up.
  • Der hervorragende Radierer Matomaru-kun von Hinodewashi ist wieder bei Fudepens erhältlich. Und: Wer sich für den Fudepens-Brief anmeldet, erhält einen Gutschein für den kostenlosen Versand der ersten Bestellung.
  • Tipp: Die Stangenversion des Matomaru-kun lässt sich auch zum Nachfüllen des Tom­bow Mono One nutzen.
  • „Neue PBS-Messe ab 2015?” fragt die Zeitschrift PBS Business („PBS” steht für „Papier, Büro, Schreibwaren”). Ihr zufolge will der Messe- und Marketingdienstleister Spielwaren­messe eG ab Herbst 2015 eine neue Fachmesse für die PBS-Branche in Nürnberg ver­anstalten. Danke an Herrn Fischer für den Hinweis!
  • Ein Fingerring aus Farbstiften und dessen Herstellung gibt es bei Bored Panda zu be­wundern. Danke an Vitrioloel für den Hinweis!

Hinodewashi Matomaru-kun

Donnerstag, 17. April 2014

Vor kurzem habe ich den Radierer Matomaru-kun von Hinodewashi auf Verdacht bestellt, da mir schon der schwarze Matomaru-kun Premium1 gut gefallen hat. Meine Überraschung beim ersten Gebrauch hätte kaum größer und angenehmer ausfallen können.

Hinodewashi Matomaru-kun

Hier mit einem Craft Design Technology item 17.

Der 11 × 12 × 87 mm große und ungewöhnlich weiche Radierer arbeitet so gut, dass man nur noch staunen kann. Er entfernt den Graphit mit starkem Grip außerordentlich gründ­lich, ohne zu schmieren, und geht dabei sparsam und mit geringer Eigenverschmutzung zu Werke. Zudem rollen sich die Späne zusammen und bleiben oft als ein einziger Span am Radierer hängen2, wodurch der Arbeitsplatz sauber bleibt. – Aufgrund der Weichheit soll­te man den Radierer allerdings möglichst weit vorne halten und mit Manschette benutzen, da­mit man ihn gut führen kann und das Abbrechen vermeidet.

Hinodewashi Matomaru-kun

Eine kurze Suche im Internet hat mir gezeigt, dass es den Matomaru-kun3 noch in zwei weiteren Block- sowie in zwei Stangenformen gab oder gibt. Der hier vorgestellte hat die Artikelnummer NMM-100 und mich 2,50 Euro gekostet.

Gekauft habe ich den Radierer bei Fudepens, einem recht neuen Online-Shop für japani­sche Schreibwaren mit Sitz in Hamburg, auf den ich durch einen Beitrag im Weblog „Blei­stift” aufmerksam geworden bin. Das Lieferprogramm ist schon jetzt interessant, und bei einem sehr angenehmen Kontakt per E-Mail konnte ich erfahren, dass es noch erweitert wird. Ich bin gespannt!

Nachtrag vom 22.4.14: Weitere Varianten des Matomaru-kun zeigt die englische Pro­duktseite des Herstellers.

  1. Die Gestaltung des Matomaru-kun Premium kommt von Kenji Fukushima.
  2. Ich vermute, dass die Weichheit, der Grip und das Zusammenhalten der Späne auf denselben Bestandteil im Radierer zurückgehen. – Ein Radierer, der mit bemerkenswert wenig Grip sehr gut arbeitet, ist der Tombow MONO AIR touch.
  3. Kurz zum Namen: „matomaru” (まとまる) bedeutet in etwa sammeln, zusammentragen, in Ord­nung bringen, und -kun (くん) ist eine Anrede. (Stark vereinfacht: „-kun” ist mit Vorname die normale Anrede für männliche Jugendliche und mit Nachname die für Angestellte, auch weib­liche; „-san” (mit Nachnamen) entspricht unserem Herr/Frau.) – Die der japanischen Sprache Kundigen mögen über kleine Ungenauigkeiten hinwegsehen, mich aber bitte auf grobe Fehler hinweisen.
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