Ein Radierer in orange? Den musste ich haben.

Kokuyo Resare (rechts)
Der Resare von Kokuyo ist schon länger auf dem Markt und außer in „blaze orange“ noch in sechs weiteren Farben erhältlich. Er ist mittelfest und ohne Manschette 23,3 × 59 × 10,2 mm groß. Im Gegensatz zu vielen anderen Radierern aus Japan trägt der Resare keine Kennzeichnung der Japanese Eraser Manufacturers Association, und so sieht man ihm nicht an, wer ihn hergestellt hat. – Der Name ist natürlich ein Wortspiel: Von rechts nach links gelesen heißt es „Eraser“.

Mit dem uniball Signo Needle Orange
Die Gestaltung der farblich abgestimmten Papiermanschette finde ich reizvoll, und wenn man dem automatischen Übersetzer trauen kann, hat man den knappen Platz für gründliches Marketing genutzt: Der Resare verfügt über eine Zwillingsstruktur aus Spezialschaum und Radierpolymer und ist, so das dekorative Netzdiagramm, in vier Disziplinen – geringe Kraft, hohe Radierleistung, wenige Krümel und hohe Festigkeit – dem gewöhnlichen Büro-Radierer überlegen.

Nach gut einer Woche
Ich benutze den Resare für Bleistifte der Härtegrade HB bis 2B und Feinminen in B und 2B auf verschiedenen Papieren und bin mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden – er hinterlässt nur wenige Radierspäne, ist sparsam, bricht nicht und benötigt wenig Druck. Trägt er die Kennzeichnung „PREMIUM TYPE“ zu recht? Ja, auf jeden Fall.
Der fetzige Kokuyo Resare kostet 140 Yen (knapp 1 Euro) und damit doppelt so viel wie die Orange im ersten Foto.