Archiv der Kategorie „Kultur”

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Leipzig, Gasometer

Mittwoch, 9. Juli 2008

Leipzig, Gasometer

Leipzig, Gasometer

Das erste Leipziger Gaswerk, erbaut in nur einem Jahr und 1838 in Betrieb genommen. Der Begriff „Gasometer” bezeichnet strenggenommen nur das außen angebrachte Messgerät, welches den Füllstand und damit auch den Druck im Gasbehälter anzeigt.

Leipzig, Olbrichtstraße

Dienstag, 8. Juli 2008

Nach ein paar herrlichen Tagen in Sachsens bunter Metropole Leipzig gibt es hier in der nächsten Zeit einige Schnappschüsse zu sehen. – Die meisten Fotos liegen auch in einer größeren Version vor, die beim Klick aufs Bild angezeigt wird.

Los geht's mit den ehemaligen Kasernengebäuden und Offizierswohnungen in der Olbrichtstraße im Stadtteil Gohlis, erbaut ab 1895; die von einem Fernmeldebatallion sowie privat genutzten Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.

Leipzig, Olbrichtstraße (ehemalige Kaserne)

Leipzig, Olbrichtstraße (ehemalige Kaserne)

Leipzig, Olbrichtstraße (ehemalige Offizierswohnungen)

Leipzig, Olbrichtstraße (ehemalige Offizierswohnungen)

Leipzig, Olbrichtstraße (ehemalige Offizierswohnungen)

Sonntag

Sonntag, 22. Juni 2008

Sonntag

Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (HDR-Aufnahme)

Vom Log zum Blog

Montag, 16. Juni 2008

Ein spontaner, nicht zielgerichteter Ausflug an das Frankfurter Museumsufer brachte meine bessere Hälfte und mich gestern überraschend in den Genuss einer äußerst sehenswerten Ausstellung, die bereits seit dem 6. März im Museum für Kommunikation zu sehen ist.

Die im Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen der Justus-Liebig-Universität in Gießen entstandene Ausstellung „Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” zeigt historische Dokumente berühmter Autoren, aber auch Aufzeichnungen von Unbekannten, zum Beispiel jenen, die ihre Tagebücher dem Deutschen Tagebucharchiv in Emmendingen bei Freiburg überlassen haben. Viele sehr unterschiedliche und ansprechend präsentierte Exponate aus fünf Jahrhunderten spannen den Bogen vom Schiffslogbuch über das private Journal bis zum Weblog und geben damit einen hervorragenden Überblick über Kultur und Geschichte des Tagebuchs.

„Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” ist noch bis zum 14. September 2008 geöffnet und danach in Nürnberg und Berlin zu sehen.

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Tagebuch, Logbuch und gedrucktes Buch mit handschriftlichen Notizen

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Tagebücher einer Unbekannten

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Der ungewöhnliche Fund der Bloggerin Anke Gröner

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Die Frankfurter Bloggerin Andrea Diener

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt/Main

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11–19 Uhr
Eintritt: ab 6 Jahre 1 Euro, ab 16 Jahre 2,50 Euro
Öffentliche Führungen: Sonntag 15 Uhr und Mittwoch 16 Uhr

Zur Ausstellung sind ein immerwährender Kalender und ein Katalog erschienen.

Links:
Tagwerke – Vom Tagebuch zum Weblog (Weblog zur Ausstellung)
Gießener Sonderforschungsbereich Einnerungskulturen
Deutsches Tagebucharchiv

(Beein-)Druckend

Montag, 2. Juni 2008

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns der gestrige Besuch der Außenstelle “Schriftguss, Satz & Druckverfahren” des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Dieses Museum zur Geschichte der Drucktechnik mit dem Schwerpunkt Buchdruck zeigt nicht nur historische Druckmaschinen, Hand- und Maschinensatz, Schriftguss und einiges mehr aus dem 19. bis zu den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, sondern bietet Kindern und Erwachsenen auch die Möglichkeit, diese Techniken in Workshops kennenzulernen und so im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Wer sich für Kultur- und Technikgeschichte, Typografie und Verwandtes interessiert, dem sei ein Ausflug in dieses lebendige und außergewöhnliche Museum wärmstens ans Herz gelegt.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren
Kirschenallee 88 (ehemals „Haus für Industriekultur”)
64293 Darmstadt
Tel. 06151-889176
Website
Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 10–17 Uhr
Mi. 10–20 Uhr
So. 11–17 Uhr

Rüsselsheimer Stadtmusikanten

Freitag, 21. März 2008

Fischbrötchen, Glücksschweinchen, Hasi und Boink aus Rüsselsheim/Bauschheim

Polymethylmethacrylat

Sonntag, 16. März 2008

Detail der Sonnenliege 'Modell 1006' (Deutschland 2006)

Detail der Sonnenliege „Modell 1006″ (Deutschland 2006)

Diese chemische Bezeichnung dürfte nur wenigen ein Begriff sein, doch den so benannten Kunststoff mit dem Markennamen PLEXIGLAS® kennen wohl die meisten. Die Ausstellung „Plexiglas – Werkstoff in Architektur und Design” im Museum Künstlerkolonie auf der Ma­thildenhöhe in Darmstadt widmet sich diesem erfolgreichen und vielseitigen Werkstoff, der 1933 entwickelt und nach der Patentierung durch die Firma Röhm zu einer der erfolg­reichsten Kunststoffe des 20. Jahrhunderts wurde. Ausgewählte Exponate, von denen mich ganz besonders die farbenfrohen beeindruckt haben, zeigen die vielfältigen Einsatz­möglichkeiten dieses außergewöhnlichen Materials.

Stuhl 'Rainbow' (Italien 2005)

Stuhl „Rainbow” (Italien 2005)

Die kürzlich verlängerte Ausstellung, für die ein in meinen Augen grafisch sehr reizvolles Plakat wirbt, läuft noch bis zum 26. März und ist Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr geöffnet; der Eintritt beträgt 5 Euro.

Wecker '25 Jahre DDR', Souvenir-Kugelschreiber, Spitzer 'Asis' (DDR, 60er/70er Jahre)

Wecker „25 Jahre DDR”, Souvenir-Maxi-Kugelschreiber, Spitzer „Asis”
(DDR, 60er/70er Jahre)

Null Fehler

Freitag, 2. November 2007

Null-Fehler-Bleistift

Dies ist mein bescheidener (und hoffentlich nützlicher) Beitrag zu der in manchen Kreisen hochgelobten Null-Fehler-Kultur.

Mit diesem Bleistift kann man nicht schreiben und vermeidet so Fehler. Damit verhindert er auch wirksam Folgefehler, die durch das Festhalten fehlerhafter Ideen entstehen, und sorgt darüber hinaus langfristig dafür, dass sich die von unzähligen Fehlern durchsetzte Kreativität des an dieses spezielle Instrument gewöhnten Benutzers zurückbildet. Doch wozu dann die Radierer? Natürlich zum Entfernen der Fehler derer, die sich noch nicht der Null-Fehler-Kultur verpflichtet haben.

Den an dieser Thematik (Fehler, nicht Bleistifte) interessierten Lesern sei das Buch „Die Kunst, Fehler zu machen” von Manfred Osten wärmstens empfohlen.


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