Atoma Quintessenz 

Der Bleistift als Verb

Der Bleistift ist universell einsetzbar, im Englischen seit dem 17. Jahrhundert sogar als Verb, wie „How to make the numbers pencil” im Language Log darlegt.

Danke an Viola für den Hinweis!

Stichwörter: Sprache

8 Kommentare zu „Der Bleistift als Verb”

  1. waltraut

    Mir ist „to pencil” als Verb auch bekannt, allerdings als „to pencil in”, was soviel bedeutet wie etwas (provisorisch) „hineinschreiben”, einen Termin zum Beispiel - den man auch wieder löschen kann. To pencil out ist mir ganz neu, ich habe es noch nie gelesen. Aber die Sprache ändert sich ja dauernd.

  2. Lexikaliker

    Wenn „to pencil in” schon in Gebrauch war, ist „to pencil out” als das Gegenteil ja naheliegend. Ich finde beides aber immer noch ungewöhnlich und überlege, wie wohl das deutsche Pendant lauten könnte …

  3. Henrik

    Vielleicht wie: dolmetscher-berlin.blog.....-rein.html „ich bleistifte dich rein” ?

  4. Lexikaliker

    Sehr schön :-) Danke für den Hinweis. „Hineinbleistiften” ist zwar eine abenteuerliche, aber auch unterhaltsame Konstruktion!

  5. Henrik

    Eben! Dann könnte man vielliecht auch jemand „hinausbleistiften”? :-)

  6. Lexikaliker

    Aber klar! Das ist doch das passende Gegenstück ;-)

  7. Drainspotter

    Müßte das natürliche Gegenstück zu »hineinbleistiften« nicht ganz schlicht »ausradieren« heißen? Obwohl der Satz »Ich radiere Dich aus« im Deutschen freilich etwas brachial ’rüberkommt.

  8. Lexikaliker

    Streng genommen hast Du natürlich recht, doch die Konnotation schränkt den Gebrauch – zumindest für den bezeichneten Zweck – stark ein.

Kommentieren

Ich versuche, auf alle Kommentare einzugehen, und sei es auch nur, um Danke zu sagen.


Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie zu, diese Cookies zu verwenden. Mehr Informationen erhalten Sie im Datenschutzhinweis.
OK