Spiel mit Spänen
Reizvolles aus Spitzabfällen macht die Künstlerin Marta Altés: „Playing with pencil shavings“.
Danke an Michael Reichenbach für den Hinweis!
Reizvolles aus Spitzabfällen macht die Künstlerin Marta Altés: „Playing with pencil shavings“.
Danke an Michael Reichenbach für den Hinweis!
Vom Titel des Büchleins „Der STAEDTLER-Stift. Seine vielseitige Verwendung, Geschichte und Herstellung“ (1928): Eine etwa 50 mm hohe und an ein Wappen erinnernde Illustration.
Das Ensemble in der Mitte gefällt mir am besten.

Dem Erfinder der modernen Bleistiftmine, Nicolas-Jacques Conté, gedachte Bayern 2 in der Reihe Kalenderblatt am 6.12.12, genau 207 Jahre nach dem Tod des französischen Universalgenies. Die Sendung kann hier nachgehört und -gelesen werden.
Ich mag Werbung im Comic-Stil. Diese Anzeige aus der Jugendzeitschrift „Liliput“ vom Oktober 1966 gefällt mir besonders gut, da sie mich an die Werke des Zeichners und Autors Hans Jürgen Press erinnert. – Ich bevorzuge übrigens die Scotch-Klebebänder von 3M.
46 Jahre alt und aus der Zeitschrift „Liliput“ („Für Jungen und Mädchen”) ist diese Anzeige von Faber-Castell.

Die selbst für die Zielgruppe dieses Hefts zu einfache Sprache mutet heute seltsam an, und ob die Formulierung „Nicht immer natürlich …“ wirklich beabsichtigt war, wage ich zu bezweifeln. – Für sehr gelungen indes halte ich den Slogan und die schlichte Illustration.
Danke an Alex für die Leihgabe des „Liliput“!
P.S.: Die Bezeichnung „P 287“ der anzufordernden Malanleitung diente vermutlich weniger zur Identifizierung dieser als vielmehr der Anzeige, auf die sich der Leser bei seiner Anfrage bezog.
Lesen und schreiben – zwei Kulturtechniken, mit deren vielfältigen Aspekten ich mich gerne beschäftige. Über die zufällige Entdeckung des Buches „Page Fright. Foibles and Fetishes of Famous Writers“ von Harry Bruce (2009) habe ich mich daher sehr gefreut, und als mir dann das Kapitel mit der herrlich alliterierenden Überschrift „The Properly Pointed, Perfectly Portable Pencil“ auffiel, war meine Freude noch größer, denn dieses befasst sich mit dem Bleistift in der Hand berühmter Schriftsteller. Fünf davon seien hier kurz erwähnt.

Nach einem sehr kurzen Abriss der Geschichte des Bleistifts mit Borrowdale, Conté und Thoreau geht es zunächst zu John Steinbeck. Der amerikanische Autor schrieb täglich bis zu sechs Stunden mit Bleistift, vorzugsweise mit runden, da diese seine Hand weniger strapazierten. Je nach Stimmung und Wetter – die Luftfeuchtigkeit beeinflusst Schreibgerät und Beschreibmaterial – wählte er aus aus verschiedenen Härtegraden, und um keine Zeit zu verlieren, benutzte er eine elektrische Spitzmaschine.

Für Vladimir Nabokov war die Radierbarkeit sehr wichtig, überarbeitete er doch alles, was er schrieb. – Ernest Hemingway betrachtete das mit sieben HB-Bleistiften Geschriebene als ein gutes Tagespensum und das Verfassen des ersten Entwurfs mit Bleistift als Möglichkeit, die Qualität zu verbessern. Er schätzte den Bleistift auch, weil er leicht zu transportieren war, und erlebte oft, dass ihn bereits das Spitzen in Schreibstimmung brachte.

Seine schriftstellerischen Aktivitäten verbergen musste F. Scott Fitzgerald während seiner Zeit in der Army; Notizbuch und Bleistift versteckte er dazu in dem Buch „Small Problems for Infantry“. – Den Umstand, dass der Bleistift auf vielen Materialien schreibt, machte sich Marvis Gallant zunutze und hielt Teile ihrer Arbeit manchmal sogar auf Streichholzbriefchen fest.
Auf die Lektüre der anderen Kapitel bin ich gespannt!
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