Eberhard Faber, New York, 1924
Prächtig: „Ghosts of a Brooklyn Pencil Factory“ (via Woodclinched).
Zum Wochenende ein Blick auf ein altes Etui der J.S. STAEDTLER Mars Pencil Co.
Das Etui ist recht aufwändig gefertigt. Deckel und Boden stehen über, und die Schrift auf dem Deckel ist leicht erhaben.
Sechs der ehemals zwölf Bleistifte der Marke Mars 1225 im Härtegrad B sind noch vorhanden und bis auf leichte Alterungsspuren wie Lackabplatzungen an den Enden sehr gut erhalten. Eine Aufteilung mit Stoffband zum Anheben erleichtert ihre Entnahme.
Die Beschriftung des Etuis gefällt mir außerordentlich gut. Sie unterscheidet sich deutlich von den anderen historischen Produkten von J.S. STAEDTLER, die ich bis jetzt sehen konnte, und so vermute ich, dass das Etui aus der 1922 gegründeten STAEDTLER-Niederlassung in New York stammt. Die Bleistifte selbst kommen laut Aufdruck aus „Bavaria“, also aus dem Werk in Nürnberg.
Der Mars 1225 kam 1908 auf den Markt und wurde 1930 durch den Lumograph 2886 abgelöst; diesem folgte 1967 der Lumograph 100. Damit könnte das Etui etwa 80 bis 90 Jahre alt sein.
Vielen Dank an Sean von Contrapuntalism für dieses wunderschöne Etui!
Aus dem Warenkatalog 1961 von A.W. Faber-Castell: Stifte für verschiedene Berufe.
Und eine Übersicht, die sich noch auf andere Katalogseiten bezieht.
Danke an Faber-Castell für die Scans!
Nachtrag vom 6.11.13: Der 702:
Der A.W. Faber 702 ist ist 12 mm dick und hat eine Mine mit einem beeindruckenden Durchmesser von 6,5 mm. Danke an Alex für diesen Stift!
Nach dieser Anzeige eine weitere von Gilbert Blanzy-Poure, ebenfalls aus dem Jahr 1961 und der Zeitschrift „Réalités“.
Schlicht, streng und dramatisch – die Darstellung des Stummels finde ich großartig.
Gut 60 Jahre alt ist diese ganzseitige und in meinen Augen sehr geschmackvoll gestaltete Anzeige von Gilbert Blanzy-Poure, die in der französischen Zeitschrift „Réalités“ erschien. Bemerkenswert finde ich, dass man damals bis 10H, aber nur bis 6B ging. – Gilbert wurde um 1830 gegründet. 1838 nannte man sich Gilbert & Co. und 1921 Sermajor; 1939 schloss man sich mit Blanzy-Poure zusammen und firmierte unter Gilbert Blanzy-Poure. Als Conté das Unternehmen 1960 kaufte, erfolgte die Umbenennung zu Blanzy-Conté-Gilbert; 1979 kam die Übernahme durch BIC. An den Ursprung erinnert der Bleistift „Gilbert“, und der in dieser Anzeige beworbene und erstmals 1939 angebotene Fallminenstift „Criterium“ ist ebenfalls noch im Sortiment. – Eine weitere Anzeige von Gilbert Blanzy-Poure gibt es hier.
Grafik auf einer Schachtel mit zwölf unlackierten Farbstiften von J.S. STAEDTLER, hergestellt vermutlich während des zweiten Weltkriegs. – Mehr zur Marke „LUNA“ gibt es im Beitrag „STAEDTLER LUNA 349“.
Der Bleistifthersteller Gilbert, gegründet um 1830, wurde 1921 zur Fabrique Sermajor; hier der Titel eines Katalogs von 1925. – Danke an Herbert R. für den Scan!
Die Gestaltung und die Font-Vielfalt dieses Katalogtitels aus der Zeit um 1910 finde ich bemerkenswert, und Überschriften mit Punkt haben heute ohnehin Charme. – Danke an Herbert R. für den Scan!
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