Monatsarchiv für Januar 2011

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Schöner mit Staedtler

Samstag, 15. Januar 2011

Wer sich vor gut 60 Jahren die Fingernägel bemalen oder die Augenbrauen nachziehen wollte, wurde dabei auch von J.S. Staedtler unterstützt.

Schöner mit Staedtler

Die beiden etwa 90 mm langen Stifte sind mit einer Schutzkappe ausgestattet und tragen als einziges Kennzeichen ihrer Herkunft den Viertelmond; der Name des Herstellers fehlt. Der sechsflächige „Luna 853 Nailwhite Pencil” hat eine etwa 4 mm dicke und recht harte Mine, die zum Gebrauch angefeuchtet wurde.

Schöner mit Staedtler

Die 6 mm dicke und wachsig-weiche Mine des runden „Luna 7058 Eyebrow Pencil” hinter­lässt auf der Haut deutliche und nur schwer abwaschbare Spuren.

Schöner mit Staedtler

Angesichts der englischsprachigen Produktbezeichnung ist es denkbar, dass diese Stifte für den Export gefertigt wurden.

Nicht wegzudenken

Freitag, 14. Januar 2011

Etwas ramponiert und rostbefleckt, aber sicher immer noch sehenswert ist dieser Einleger aus einer Blechschachtel des Mars Lumograph 2886 von J.S. Staedtler.

Nicht wegzudenken

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Von den zahlreichen Details auf dem 175 × 95 mm großen und etwa 70 Jahre alten Blatt gefallen mir die Formulierung „Wichtige Winke” und die Ausführlichkeit der Hinweise beson­ders gut.

Nicht wegzudenken

Sandstand

Mittwoch, 12. Januar 2011

Der heilige Gral ist leichter zu finden als der ideale Bleistiftständer. Ich stelle mich dieser He­rausforderung immer wieder gerne und daher heute eine weitere Idee vor: Ein mit Sand gefüllter Karton.

Karton mit Sand als Bleistiftständer

Von links: Eberhard Faber Mongol 482, LYRA Robinson 2510, LYRA Garden Pen 1695,
Viking Skjoldungen 400, Caran d'Ache Technograph 777

Der Knüller ist das aber nicht. Bei meinem kurzen Test blieb manchmal etwas Sand am Stift hängen, und ich denke, dass er scheuert (was jedoch weniger kritisch wäre). – Möglicher­weise ist Quarzsand aus dem Baustoff­handel hier das bessere Schüttgut, doch ich möchte diese Albernheit nicht vertiefen.

Stoffstift

Dienstag, 11. Januar 2011

Stoffstift

Die Vielfalt holzgefasster Stifte ist bemerkenswert. Dieser „Dress Marking Pencil” aus Japan zum Kennzeichnen von Stoffen vor ihrer Bearbeitung hat eine kreideähnliche Mine, deren Strich sich durch Waschen und – so ist es gedacht – die aufgesteckte Kunststoff-Bürste entfernen lässt.

Stoffstift

Die harte Bürste, die verdrehsicher auf dem runden Stift sitzt, entfernt die Kreidespuren jedoch nur unzureichend und hat damit eher dekorativen und werbenden Charakter. Der Stift selbst erfüllt seinen Zweck sehr gut, denn die 4 mm dicke Mine im sauber spitzbaren Holz markiert deutlich, ist rückstandsfrei auswaschbar und bietet einen guten Kompromiss zwischen Weichheit und Bruchstabilität.

Stoffstift

Den „Dress Marking Pencil” gibt es im 4er-Set (zweimal weiß, rot und blau); ich habe es für 3,75 Euro bei Silkes Nähshop erworben. – Ein ähnlicher Stift ist der „Signet” aus dem Programm von hoechstmass.

Und nun zu etwas ganz anderem

Sonntag, 9. Januar 2011

Nach sieben Folgen „Monthy Python's Flying Circus” war mir klar: And now for something completely different, nämlich einem Ingwer-Bananen-Kuchen.

Und nun zu etwas ganz anderem

Der Kuchen im Bild ist ohne Ingwer, da meine Familie auch etwas davon möchte.
Hier deutlich zu sehen: Der Kuchen wurde zu früh angeschnitten.

Man nehme:

  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Speisestärke
  • 200 g Mehl
  • 4 gestr. TL Backpulver
  • 2 kleine Bananen
  • 50 g kandierter Ingwer

Für den Guss:

  • 150 g Puderzucker
  • 2–3 EL Zitronensaft

So wird's gemacht: Fett schaumig rühren, löffelweise Zucker und Vanillin-Zucker zugeben. Nacheinander die ganzen Eier unterrühren. Speisestärke, Mehl und Backpulver mischen und unter die Schaummasse heben. Bananen zerdrücken, Ingwer in Würfel schneiden und un­ter den Teig rühren. Auf unterster Schiene 45 Minuten bei 180 °C backen.

Und nun zu etwas ganz anderem

Mit diesem Kuchen und einem großen Kaffee gestärkt geht es nun in die nächste Runde mit der britischen Kult-Serie.

Zeitzeichen

Samstag, 8. Januar 2011

Automatik-Armbanduhren des unteren Preissegments von SEIKO sind zuverlässige Begleiter mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Weniger bekannt ist, dass einige Kompo­nenten wie z. B. Ziffernblatt und Zeiger dieser meist mit dem Kaliber 7S26 ausge­statteten Uhren untereinander ausgetauscht und obendrein durch Teile von Drittanbietern ersetzt werden können, was eine leben­dige „Modding”-Szene mit einer großen Vielfalt individuell gestalteter Exemplare hat entstehen lassen.

Zeitzeichen

Ein für Umbauten oft genutztes Modell ist gleichzeitig ein Klassiker, nämlich die Taucher­uhr SKX0071. 1996 als Nachfolger der 7002-Reihe auf den Markt gebracht, erfreut sie sich an­haltender Beliebtheit und zeigt auch mir als Nicht-Taucher die Zeit.

Zeitzeichen

Das Design der SKX007 halte ich für äußerst gelungen, so dass ich nur eine kleine Ände­rung habe vornehmen lassen: Der Wochentag wird jetzt durch römische Ziffern dargestellt, und zwar von „I” für Montag bis „VI” für Samstag2; am Sonntag ist ein rotes Quadrat zu sehen.

Zeitzeichen

Allein das rote Quadrat war meine Motivation für den Umbau, denn dieses Detail gefällt mir einfach zu gut. – Den fachmännischen Eingriff hat übrigens Monsterwatches durchgeführt und mich damit einmal mehr zu einem sehr zufriedenen Kunden gemacht.

  1. Das Armband im ersten Bild ist ein Shark Mesh vom eBay-Anbieter wjean28.
  2. Für den Donnerstag steht nicht „VI”, sondern „IIII”, wofür es verschiedene Erklärungen gibt. – Diese Anzeige des Wochentags, so sagte man mir, sei in Japan nichts Ungewöhnliches; viele Uhren für den einheimischen Markt und auch manche Kalender hätten sie. Die Japan-Variante der SKX007, deren Ziffernblatt sich geringfügig von dem im hier gezeigten, in Singapur gefer­tigten Modell unterschiedet, zeigt den Tag jedoch in Englisch und Arabisch an; eine Ausführung mit Kanji-Tagesscheibe gibt es nicht.

Mit dem Essen spielt man nicht

Freitag, 7. Januar 2011

Mit dem Essen spielt man nicht

Die heiße Lava des Spinat-Vulkans bewegt sich unaufhörlich auf das kleine Fischerdorf zu.

Kurz und knapp

Mittwoch, 5. Januar 2011

Kurz und knapp

Noch kürzer als dieser Beitrag sind die Minen in der Zirkelminendose 4430 von STAEDTLER. Der Behälter mit den 20 mm langen und 2 mm dicken Minen kam 1952 auf den Markt.

Kurz und knapp


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