8 Gedanken zu „Herbst und Stift“

  1. Der Faber Cas­tell 1329 sieht sehr anspre­chend aus. Hat irgend­wie etwas vom Viking Valg­bly­ant. Der gold­gelbe Farb­ton ver­leiht dem Stift eine sehr klas­si­sche Anmutung.
    Was gibt es denn zur Geschichte des 1329 zu sagen?

  2. Klei­nes Update zu dem Faber-​Castell 1329: ich habe den Bonanza 1329 über das all­seits bekannte Online-​Auktionshaus zu einem guten Kurs (20 Stück für 24,90 Euro inkl. Ver­sand) in BH (Kenn­zeich­nung 2 1/​2) bestel­len kön­nen. Der All­tags­test zeigt, dass der Bonanza ein sehr reiz­vol­ler Beglei­ter im Büro ist. Der Stift lässt sich gut spit­zen (getes­tet mit M+R Cas­tor und Gra­nate). Die Farb­ab­gabe ist satt und kräf­tig, die Mine bricht nicht uns scheint von hoher Qua­li­tät. Der Stift ver­fügt über keine lackierte Kappe – ist also recht mini­ma­lis­tisch und „roh“ ver­ar­bei­tet. Der Stift ver­mag durch Leis­tung über­zeu­gen – das mini­ma­lis­ti­sche Design unter­streicht die Praktikabilität.
    Im Ver­gleich mit dem FC 9000 schreibt der Stift durch­aus dunk­ler und weicher- schein­bar ist die Mine auf den anglo­ame­ri­ka­ni­schen und ame­ri­ka­ni­schen Markt aus­ge­rich­tet, der ja mei­nen Infor­ma­tio­nen nach zu fol­gen auf ehr dun­kel schrei­ben­den Blei­stif­ten aus­ge­rich­tet ist.

  3. Danke für diese Details! Dann hat sich der Kauf des Bonanza 1329 wohl gelohnt. – Wie lange hält denn die Spitze? Das Dunkle und Wei­che kann auch daher rüh­ren, dass die Minen­masse nicht so stark ver­dich­tet wurde, was dazu führt, dass sich der Blei­stift schnel­ler verbraucht.

  4. Der Ver­brauch ist rela­tiv hoch- ver­gli­chen mit den hoch­wer­ti­ge­ren Ver­tre­tern von Faber-​Castell und Staedt­ler. Durch die wei­che­rer Mine schreibt der Blei­stift aber sich zuver­läs­sig und dun­kel auf min­der­wer­ti­gem Papier

  5. Gut, dass es neben dem Nach­teil des höhe­ren Ver­brauchs auch Vor­teile gibt!

    Frü­her hat man die Minen­masse durch einen sog. Drei­wal­zen­stuhl gedreht. Dabei wurde sie ver­dich­tet, und es wur­den Agglo­me­rate auf­ge­bro­chen. Diese Minen behiel­ten ihre Spit­zen län­ger, doch für den Her­stel­ler war das nicht unbe­dingt von Vor­teil – der Arbeits­schritt mit dem Drei­wal­zen­stuhl kos­tete Zeit und Ener­gie, und die Kun­den kauf­ten weni­ger Bleistifte ;-)

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