Tinte

Kurz notiert

  • STAEDTLER Japan bie­tet den schwar­zen 925 35 wie­der an. Die­ser Druck­blei­stift kam 1990 auf den Markt, wurde aber nach ein paar Jah­ren aus dem Sor­ti­ment genom­men. Die Neu­auflage, mit „B“ für „black“ gekenn­zeich­net, ist in 0,3 mm, 0,5 mm und 2 mm erhältich.
  • uni-ball Japan hat für den 20. Dezem­ber den Jet­stream Edge ange­kün­digt. Mit nur 0,28 mm Durch­mes­ser ist seine Kugel die kleinste, die es bis­her in einem Kugel­schrei­ber gab; zudem soll eine ver­bes­serte Spit­zen­geo­me­trie den Stift noch leich­ter glei­ten las­sen. Den Edge wird es in fünf Far­ben geben, dar­un­ter als limi­tier­ter Auf­lage Orange. – Als frisch­ge­ba­cke­ner Fan des Jet­stream bin ich sehr gespannt!
  • Ich habe zwei Bei­träge erwei­tert. Der zum Gel­schrei­ber uni-ball Signo Needle ent­hält jetzt ein paar Details zum Signo DX und zum Signo Style Fit, und der zum Kugelschrei­ber Jet­stream geht jetzt kurz auf zwei 3D-gedruckte Adap­ter für die Minen SXR-80 ein.

Zeitenwende

Meine Abnei­gung gegen­über Kugel­schrei­bern sitzt tief: Das zähe Schrei­ben, die schmie­rende Tinte, die Fle­cken, die Aus­set­zer, der ungleich­mä­ßige Strich – diese schreck­li­chen Schreib­geräte habe ich nur in der Not und höchst ungern benutzt. Bis jetzt.

So lag auch der uni-ball Jet­stream 3 0.51, den es mal zu einem Hobo­ni­chi Techo gab (und gibt), lange unbe­ach­tet herum, und erst bei mei­ner Suche nach einem roten Stift mit dün­nem Strich habe ich ihn mir näher ange­schaut. Und das war eine Über­ra­schung: Er glei­tet erheb­lich leich­ter und trock­net viel schnel­ler als alle ande­ren Kugel­schrei­ber, die ich kenne, und im Gegen­satz zu die­sen habe ich bei ihm bis jetzt weder ungleich­mä­ßige Linien noch ein ver­stärktes Aus­tre­ten von Tinte, das zu Fle­cken nicht nur auf dem Papier führt, erlebt.

Zeitenwende

uni-ball Jet­stream 3 Slim Com­pact (Art.-Nr. SXE3JSS05.24)

Der Jet­stream wurde bereits 2006 vor­ge­stellt, und so komme ich ziem­lich spät zur Party. In­zwischen gibt es zahl­rei­che Aus­füh­run­gen2 und Strich­stär­ken3, mit denen ich mich aber bis jetzt nur kurz beschäf­tigt habe; vor­erst rei­chen mir der Jet­stream 3 Slim Com­pact 0.5 und der Jet­stream 3 0.384.

Ich weiß nicht, mit wel­cher Zau­be­rei der japa­ni­sche Her­stel­ler uni-ball zu Werke geht, aber der Jet­stream beein­druckt mich. Wenn Kugel­schrei­ber, dann dieser!

Werde ich jetzt dem Blei­stift untreu? Nein, auch dies­mal nicht.

Nach­trag vom 13.10.19: Unter „Line varia­tion“ zeigt Mat­thias die unter­schied­li­chen Strich­stärken eines sei­ner Jetstream-Stifte. Dazu einige Schrift­mus­ter mei­ner Jet­streams in 0,5 und 0,38 mm sowie zum Ver­gleich des uni-ball Signo Needle 0.38 auf dem Notiz­block Elco Office, A6 (kariert, 4 mm):

Schriftmuster

Mini­male Unter­schiede in der Linen­breite gibt es natür­lich immer, aber bei den bei­den dün­nen Jet­streams sind sie sehr gering.

Nach­trag vom 20.10.19: In der Hoff­nung, die rote Mine des Jet­stream 0.5 (SXR-80-05) statt der mit­ge­lie­fer­ten (einer umge­la­bel­ten Schmidt P-8126) im Squire Edi­tor von Baron Fig nut­zen zu kön­nen, habe ich mir den ent­spre­chen­den Adap­ter von Tofty besorgt.

Zeitenwende

Doch lei­der funk­tio­niert das nicht, denn der nur wenig dickere Teil der Mine von uni-ball (3,0 statt 2,3 mm) ver­hin­dert, dass die Mine durch die Spitze des Edi­tors kommt, und das ist auch bei dem Adap­ter der Fall, der die SXR-80-05 im Caran d’Ache 849 nutz­bar machen soll. Die Adap­ter sind prä­zise gefer­tigt und hal­ten die Mine sicher, aber das Innere der bei­den Kugel­schreiber lässt diese Modi­fi­ka­tion auf­grund der Minen­form nicht zu.

  1. Die Hobonichi-Varianten haben jedoch andere Schaft­far­ben und sind anders gekenn­zeich­net.
  2. Und wem die von uni-ball ange­bo­te­nen Schäfte nicht zusa­gen, bekommt bei Tofty’s Flash­lights And Pens Adap­ter, um die Jetstream-Minen in ande­ren Stif­ten zu nut­zen (wenn sie nicht schon so pas­sen, denn die Minen gibt es auch G2-Format für Kugel­schrei­ber von Par­ker und als D1 für Mehrfach-Stifte).
  3. Ver­füg­bar sind 0,38 bis 1,4 mm, und für den 20.12.19 hat uni-ball den Jet­stream Edge mit einer Strich­stärke von nur 0,28 mm ange­kün­digt.
  4. Lei­der sind diese in Deutsch­land offi­zi­ell nicht erhält­lich; im Sor­ti­ment von Faber-Castell, dem Ver­trieb von uni-ball für Deutsch­land, habe ich den Jet­stream nur in 0,7 mm gefun­den.

Die Nadel

Aus Kunst­stoff, mit Gum­mi­griff und oben­drein kein Blei­stift: Macht es Spaß, damit zu schrei­ben? Ja, und wie!

Die Nadel

Begon­nen hat es mit der Suche nach einem roten Stift mit dün­nem Strich für Kor­rek­tu­ren. Zunächst habe ich mich an den Pilot Hi-Tec-C1 0.4 erin­nert, der noch in der Schub­lade lag, aber auch gleich an des­sen Unzu­ver­läs­sig­keit – kaum eines mei­ner Exem­plare schreibt ohne Krat­zen und Aus­set­zer. Der nächste genaue Blick galt dem Tin­ten­rol­ler uni-ball eye ultra mic­ro, den ich über eBay bekom­men konnte2 und der mich schon vor vie­len Jah­ren in der „fine“-Ver­sion3 beein­druckt hat. Lei­der fasert er auf man­chen Papier­sor­ten aus und hinter­lässt zu­weilen einen Auf­setz­punkt; so habe ich wei­ter­ge­sucht. Auf Ver­dacht bestellt habe ich dann den Gel­rol­ler uni-ball Signo Needle4 in Rot, Blau und Schwarz5.

Die Nadel

Und der ist es. Leich­tes und glat­tes Schrei­ben, feine und gesto­chen scharfe Linien, kein Aus­fa­sern selbst auf bil­li­gem Papier, schnell­trock­nend – für meine Zwe­cke ideal. Dar­über hi­naus ist er licht- und doku­men­ten­echt, was­ser­fest und lösungs­mit­tel­re­sis­tent6, spar­sam im Ver­brauch, in 15 Far­ben erhält­lich, nach­füll­bar und mit unter 2 Euro zudem preiswert.

Die Nadel

Doch warum musste es die „Needle“-Variante7 sein? Ganz ein­fach: Die Form der Schreib­spitze, die Gestal­tung des Schafts und den Namen finde ich ein­fach flott.

Werde ich jetzt dem Blei­stift untreu? Natür­lich nicht.

Nach­trag vom 15.9.19: Ich habe mir den Needle noch in den ande­ren zwölf Far­ben ge­kauft, und beim Tes­ten sind mir zwei Aspekte auf­ge­fal­len: 1. Man­che Stifte (Far­ben?) ha­ben nicht von Anfang an so leicht geschrie­ben, son­dern erst nach län­ge­rem Gebrauch, und auch dann blie­ben geringe, aber spür­bare Unter­schiede. 2. Macht man eine län­gere Schreib­pause, hält den Stift mit der Spitze nach unten und steckt die Kappe nicht auf, bil­det sich bei man­chen Stif­ten (Far­ben?) ein Trop­fen, der beim anschlie­ßen­den Auf­set­zen auf das Papier für einen deut­li­chen Punkt sorgt.

Nach­trag vom 15.10.19: Aus Neu­gier und Inter­esse an eini­gen Far­ben, die es nicht in der Needle-Variante gibt8, habe ich mir ein paar Exem­plare des uni-ball Signo DX 0.38, also der Vari­ante mit der koni­schen Spitze, gekauft9. Und ich bin ent­täuscht: Diese Stifte glei­ten bei wei­tem nicht so leicht wie die Needle-Variante und schrei­ben im Gegen­satz zu die­ser nicht unter Eigen­ge­wicht; in zwei Fäl­len (Khaki und Dun­kel­grau) gibt es sogar Ausset­zer. Dies trifft auf alle zwölf Stifte zu und tritt auch nach eini­gen Tagen der Benut­zung noch auf; zudem reagie­ren die Stifte weit­aus unter­schied­li­cher auf ver­schie­dene Papiersor­ten. Ich habe den Ein­druck, als gäbe die koni­sche Vari­ante etwas weni­ger Farbe ab als die Needle-Variante, was nicht nur die­ses Ver­hal­ten, son­dern auch die Trop­fen­bil­dung beim Needle erklä­ren könnte. Aber wer weiß – viel­leicht habe ich nur eine schlechte Charge er­wischt (wobei mich sol­che deut­li­chen Schwan­kun­gen eigent­lich sehr wun­dern würden).

Nach­trag vom 20.10.19: Eine inter­es­sante, aber – und da greife ich vor – nicht vollwer­tige Alter­na­tive zum uni-ball Sign Needle und DX ist die Signo-Komponente für den konfi­gurier­baren Mehr­fach­stift uni-ball Style Fit.

Die Nadel

Der Signo Style Fit ist in drei Strich­stär­ken (0.28/0.38/0.50), jeweils 16 Far­ben und außer als ein­zelne Mine auch mit dün­nem Schaft erhält­lich. Beim Gebrauch fällt jedoch auf, dass er nicht so leicht glei­tet wie der Signo Needle und nicht immer sofort anschreibt. Als Grund für letz­te­res ver­mute ich eine leicht abge­wan­delte Tin­ten­re­zep­tur, denn im Gegen­satz zum Needle hat der Signo Style Fit keine Kappe, son­dern eine Druck­me­cha­nik und ist da­her nicht luft­ab­ge­schlos­sen; so wird sich beim Auf­set­zen auf das Papier die sich nach dem Schrei­ben bil­dende Schicht an der Spitze zunächst ablö­sen, bevor die Tinte auf das Papier kommt. Ebenso wie der Signo DX schreibt der Signo Style Fit nicht unter Eigen­ge­wicht; zudem klap­pert mein schwar­zes Exem­plar beim Schrei­ben leicht. Kurz: Der Signo Style Fit ist im Schreib­komfort dem Signo Needle deut­lich unter­le­gen. – Für man­che dürfte prak­tisch sein, dass die Form die­ser Mine nahezu iden­tisch ist zu der des Jet­stream SXR-80, nur 11 mm län­ger, so dass sie sich kür­zen und in man­chen Jetstream-Stiften und mit Adap­tern von Tofty nut­zen lässt.

Nach­trag vom 3.11.19: Der Ver­gleich des Signo Needle mit dem Signo DX 0.38, beide schwarz, zeigt nur sehr geringe Unter­schiede im Schreibverhalten.

Die Nadel

Der schwarze Signo DX schreibt ungleich leich­ter als die oben erwähn­ten Far­ben des DX und vor allem ohne Aus­set­zer, aber nicht so leicht wie der Signo Needle, was ich haupt­sächlich dar­auf zurück­führe, dass letz­te­rer ein wenig mehr Tinte abgibt.

Nach­trag vom 6.11.19: „Pen Review: Signo RT1 vs Signo Needle“ bei Well-Appointed Desk.

  1. Außer­halb Japans: G-Tec-C.
  2. Die­ser Stift wird in Japan her­ge­stellt, ist aber dort nicht offi­zi­ell erhält­lich; auf­ge­führt wird er u. a. bei uni-ball Thai­land. – Lei­der gibt es ihn nur in Schwarz, Blau und Rot.
  3. Art.-Nr. UB-157. – Aus mir uner­find­li­chen Grün­den konnte ich die­sen Stift bis jetzt nur auf der Web­site von uni-ball Phil­ip­pi­nen fin­den.
  4. Art.-Nr. UM-151ND-38.
  5. Bestellt habe ich auch den uni-ball Signo DX 0.28 (Art.-Nr. UM-151-28), doch meine Exem­plare haben lei­der nur unzu­ver­läs­sig geschrie­ben.
  6. Alle Signo-Stifte ent­hal­ten uni-balls Super Ink.
  7. Die Standard-Variante (UM-151) hat eine koni­sche Spitze und bie­tet einige zusätz­li­che Far­ben. – Eine Über­sicht der Signo-Varianten gibt es bei Jet­Pens.
  8. Dun­kel­grau, Khaki, Braun und Preu­ßisch Blau.
  9. Wie ich erst spät bemerkt habe, gibt es diese Vari­ante mit zwei unter­schied­li­chen Schäf­ten, näm­lich mit Auf­druck (wie z. B. bei uni-ball Indien zu sehen) und mit Auf­kle­ber; ich habe letz­tere.

MARS

Aus der ers­ten Hälfte der 1950er Jahre1 und damit gut 60 Jahre alt ist die­ses 15 × 10,5 cm große Lösch­blatt, das für die Schreib­ge­räte der MARS-Serie von STAEDTLER warb2.

MARS

Wäh­rend die saug­fä­hige Rück­seite in zar­tem Rosa gehal­ten ist, über­wiegt auf der werben­den Vor­der­seite das am 1. August 1930 mit dem Blei­stift Lumo­graph 2886 ein­ge­führte Mars-Blau.

MARS

Bewor­ben wer­den hier der Farb­stift Mars Chroma 2919 (natür­lich Blau), der Mars Kopier­stift 754, der Blei­stift Mars Lumo­graph 2886 und ein mir unbe­kann­ter Füll­hal­ter. Die Falt­schachtel darf ihren „MARS“-Schriftzug zei­gen, und die blass­grauen Rehe im Hin­ter­grund sol­len ver­mutlich ein Bei­spiel dafür sein, was man mit dem Lumo­graph zeich­nen kann.

MARS

Selbst­ver­ständ­lich werde ich die­sem Lösch­blatt den bestim­mungs­ge­mä­ßen Gebrauch vor­ent­halten, denn dafür ist es mir zu schade3.

MARS

Wei­tere Reklame-Löschblätter gibt es hier und da zu sehen.

  1. Datier­bar am Marskopf, der in die­ser Form von 1952 bis 1957 ver­wen­det wurde.
  2. Warum heißt es hier „ANNO 1662“, obwohl man im Jahr 2010 „175 Jahre STAEDTLER“ gefei­ert hat? Wie dies zusam­men­passt, ist hier erläu­tert.
  3. Über die Sinn­haf­tig­keit des­sen kann man sicher strei­ten.

MARS=precision

Die Pro­dukte des MARS-Sortiments als Garant für Prä­zi­sion bewarb STAEDTLER Mitte der 1960er Jahre1 mit die­sem ewi­gen Wandkalender.

MARS=precision

(Fotos zum Ver­grö­ßern anklicken)

Alles für das tech­ni­sche Zeich­nen ist ver­tre­ten: Tusche­zeich­ner Mars-7002, Fall­mi­nen­stift Mars-Technico 48000, Farb­stift Mars-Lumochrom, Blei­stift Mars-Lumograph 2886 und ein Zir­kel mit Ver­län­ge­rungs­stange3.

MARS=precision

Der von Carl Ph. Schmidt in Kai­sers­lau­tern haupt­säch­lich aus Kar­ton gefer­tigte Kalen­der ist 30,5 × 26,5 cm groß, bemer­kens­wert gut erhal­ten und schmückt dem­nächst die Wand an mei­nem Schreibtisch.

  1. Der hier ver­wen­dete Marskopf wurde von 1963 bis 1973 benutzt, und mei­nes Wis­sens kehrte man 1963 die Rich­tung der Beschrif­tung um; 1967 kamen die drei­stel­li­gen Arti­kel­num­mern. – Mich über­rascht jedoch die weiße Prä­gung auf den holz­ge­fass­ten Stif­ten, denn soweit ich weiß, hat diese erst 1977 die gold­far­bene abge­löst.
  2. Die hier abge­bil­dete Vari­ante des Tusche­zeich­ners Mars-700 ist die erste, die noch die Kolbenfüller-Mechanik des Vor­läu­fers Mars-500 hatte; 1968 kam die zweite, die mit Patro­nen arbei­tete. Danke an Hel­mut für diese Details! – Die aktu­elle Vari­ante ist der Mars matic 700.
  3. Also genau­ge­nom­men nicht alles – es feh­len u. a. Zei­chen­pa­pier oder -folie, Radie­rer und Minen­spit­zer.

Pilot Murex

Pilot Murex

Der Füll­hal­ter Murex (genauer: MYU-REX1) des japa­ni­schen Her­stel­lers Pilot kam 1977 als Nach­fol­ger des 1971 ein­ge­führ­ten MYU 7012 auf den Markt. Ebenso wie die­ser hatte der Murex eine in das Griff­stück inte­grierte Feder, d. h. Griff und Feder wur­den aus dem­sel­ben Stück Stahl gefer­tigt3. Sowohl den MYU als auch den Murex gab es in unter­schied­li­chen Vari­an­ten, und 2008 wurde mit dem M90 eine limi­tierte und leicht ver­än­derte Neuaf­lage des MYU herausgebracht.

Pilot Murex

Das „Space Age“-Design des Pilot Murex spricht mich sehr an, und so bin ich froh, einen zu haben, und obwohl seine F-Feder4 nicht ganz so leicht glei­tet wie die vie­ler ande­rer Fül­ler von Pilot, benutze ich ihn gerne. – Mehr unter „The Legen­dary Pilot Murex“.

  1. Modell­be­zeich­nung MR-500SS.
  2. Modell­be­zeich­nung M-350SS.
  3. Der erste Füll­hal­ter die­ser Art war der Par­ker T-1 von 1970, doch des­sen Pro­duk­tion wurde nach nur einem Jahr ein­ge­stellt.
  4. Er war auch mit M-Feder erhält­lich.

Graublau

Graublau

Mir gefällt es, wenn Schreib­ge­rät und Klei­dungs­stück zusam­men­pas­sen (hier: der Pilot Pre­ra mit Kyo-no-oto Aonibo und ein Hemd von Jac­ques Britt). – Siehe auch „Stift und Stoff“.

Insights-X 2018

Anfang Okto­ber fand die Insights-X, die Fach­messe für Papier-, Büro- und Schreib­wa­ren, in Nürn­berg statt; hier einige späte, kurze und vor allem sehr sub­jek­tive Notizen.

Insights-X 2018

Cleo Skribent

Bei der Cleo Schreib­ge­räte GmbH, Anbie­ter von Schreib­ge­rä­ten der Marke Cleo Skri­bent1, haben mich die Füll­hal­ter mit Holz­schaft der Natura-Serie angesprochen.

Insights-X 2018

Neben den in vier Höl­zern, drei Feder­brei­ten (F/M/B) und Metall­griff­stück ange­bo­te­nen Vari­an­ten des Natura (unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung 800 Euro) gibt es eine Aus­füh­rung aus Ambo­ina Maser mit einem Griff­stück aus Holz und rot­ver­gol­de­ten statt pal­la­di­nier­ten Beschlägen.

Insights-X 2018

Noch reiz­vol­ler fand ich indes den Füll­hal­ter Optima, des­sen Schaft­form von elf­fach facet­tiert zu oval über­geht. Er wird für 500 Euro und auch mit drei Feder­brei­ten ange­bo­ten; einen pas­sen­den Tin­ten­rol­ler gibt es auch.

Koh-I-Noor

Am Stand von Koh-I-Noor hat mich ein aus spit­zen Stif­ten gefer­tig­ter Orang Utan empfangen.

Insights-X 2018

Da ich die­ses Unter­neh­men aus­nahms­los als abwei­send emp­fun­den habe, wollte ich mich den Mit­ar­bei­tern ebenso wenig nähern wie die­sem sta­che­li­gen Orang Utan und bin schnell weitergegangen.

Platinum

Beim japa­ni­schen Anbie­ter Pla­ti­num, der im kom­men­den Jahr sein hun­dert­jäh­ri­ges Jubi­läum fei­ert, habe ich mich deut­lich län­ger aufgehalten.

Insights-X 2018

Prä­sen­tiert wurde auch der Füll­hal­ter #3776 Cen­tury in acht Feder­brei­ten. Es hat Spaß ge­macht, ihn zu tes­ten, doch die bei­den Exem­plare des Cen­tury #3776 F, die ich vor ein paar Mona­ten bei Ver­sen­dern erwor­ben habe, hat­ten im Gegen­satz zu den gezeig­ten Exem­pla­ren lei­der Pro­bleme mit der Feder, und so musste ich sie retournieren.

Insights-X 2018

Im #3776 Cen­tury und in eini­gen ande­ren Model­len von Pla­ti­num kommt der „Slip & Seal“-Mechanismus zum Ein­satz, die ein Aus­trock­nen der Feder ver­hin­dert und eine erheb­lich län­ge­rer Lage­rung des gefüll­ten Schreib­ge­räts ermög­licht. An einem Modell wurde die Funk­ti­ons­weise gezeigt.

Insights-X 2018

Bereits im August kam der Pro­cyon auf den Markt.

Insights-X 2018

Die­ser Füll­hal­ter hat als Beson­der­heit eine sehr weit an der Feder­spitze lie­gende Ansaug­öffnung, wodurch sich selbst ein klei­ner Tin­ten­rest aus dem Glas holen lässt. Der Pro­cyon ist in fünf Far­ben sowie zwei Feder­brei­ten (F/M) erhält­lich und ver­fügt eben­falls über den „Slip & Seal“-Mechanismus.

Insights-X 2018

Aus mir unbe­kann­ten Grün­den habe ich die Tin­ten der Reihe „Clas­sic Ink“ zwar foto­grafiert, aber nicht näher betrach­tet. Gewun­dert habe ich mich dar­über, dass alle „Black“ in Namen tra­gen, aber keine schwarz ist.

Insights-X 2018

Pentel

Der deut­sche Able­ger des japa­ni­schen Her­stel­lers Pen­tel fei­ert im kom­men­den Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Insights-X 2018

Zu den Neu­hei­ten gehört der Board­mar­ker Maxif­low Flex-Feel mit fle­xi­bler Schreib­spitze, die eine Varia­tion der Strich­stärke ermöglicht.

Insights-X 2018

Eine bemer­kens­wert feine Pin­sel­spitze hat der Faser­schrei­ber Sign Pen Artist aus dem „Pen­tel Arts“-Sortiment.

Insights-X 2018

Er ist in zwölf Far­ben erhältlich.

Insights-X 2018

Weni­ger attrak­tiv fand ich die holz­ge­fass­ten, was­ser­ver­mal­ba­ren Farb­stifte, die ver­mut­lich der Sor­ti­ments­ab­run­dung die­nen und mit ihrer Qua­li­tät mei­ner Ansicht nach nicht zu Pen­tel passen.

Insights-X 2018

Pilot

Auch der japa­ni­sche Her­stel­ler Pilot war in Nürn­berg vertreten.

Insights-X 2018

Sehr schön und aus der Nähe anzu­se­hen waren die Namiki-Füllhalter.

Insights-X 2018

Im Gespräch konnte ich u. a. erfah­ren, dass die Iroshizuku-Tinten auch hier­zu­lande erhält­lich sind (meine bei­den hatte bei einem Ver­sen­der im Aus­land gekauft).

Faber-Castell

Selbst­ver­ständ­lich war auch Faber-Castell dabei.

Insights-X 2018

Zu den prä­sen­tier­ten Neu­hei­ten gehör­ten neue Tin­ten in Tür­kis und Pink, wobei letz­tere sogar lösch­bar ist.

Insights-X 2018

Zusam­men mit dem sil­ber­far­be­nen Blei­stift GRIP 2001, inzwi­schen ein Klas­si­ker, wur­den ein blauer sowie ein farb­lich abge­stimm­ter Radie­rer und Dosen­spit­zer gezeigt.

Insights-X 2018

Den Mar­ker Text­li­ner pas­tell gibt es jetzt in den neuen Far­ben Licht­grün, Vanille und Ultra­marin, die auch zusam­men mit den ande­ren Far­ben in einem 8er-Etui erhält­lich sind.

Insights-X 2018

STAEDTLER

Die meis­ten und für mich inter­es­san­tes­ten Neu­ig­kei­ten gab es bei STAEDTLER.

Insights-X 2018

Beson­ders beein­druckt hat mich die umfang­rei­che Sor­ti­ments­er­wei­te­rung des Mars Lumo­graph. Mit 10H, 10B, 11B und 12B kamen vier Här­te­grade hinzu, so dass es nun 24 sind; damit bie­tet der Mars Lumo­graph den größ­ten Här­te­grad­be­reich und läuft sogar dem Mit­subishi Hi-uni (22 Grade) den Rang ab.

Insights-X 2018

Neu ist der Mars Lumo­graph jumbo, den es in fünf Här­te­gra­den geben wird. Er ist 11 mm dick und hat eine etwa 5,3 mm starke Mine.

Insights-X 2018

Insights-X 2018

Mit dem Mars Lumo­graph char­coal kommt ein holz­ge­fass­ter Koh­le­stift in drei Här­te­gra­den auf den Markt.

Insights-X 2018

Eben­falls neu ist der Voll­gra­phit­stift Mars Lumo­graph pure gra­phite, der in neun Härte­graden ange­bo­ten wird; die drei weichs­ten Grade wer­den zusätz­lich in einer wasservermal­baren Vari­ante erhält­lich sein.

Insights-X 2018

Auch der Ende 2015 vor­ge­stellte Mars Lumo­graph black erfuhr eine Erwei­te­rung, denn es wird ihn jetzt auch in HB und damit in sechs Här­te­gra­den geben. – Hinzu kam der Mars Lu­mograph pas­tel, ein holz­ge­fass­ter Pas­tell­stift, der in fünf Farb­tö­nen und als Blen­der auf den Markt kom­men wird.

Insights-X 2018

Von den zahl­rei­chen wei­te­ren Neu­ig­kei­ten, auf die ich hof­fent­lich in Kürze werde ein­ge­hen kön­nen, sei noch der dicke, was­ser­ver­mal­bare Farb- und Wachs­mal­stift buddy erwähnt. Er ist aus Zedern­holz gefer­tigt und kommt in 18 Far­ben in den Handel.

Insights-X 2018

Die neuen Pro­dukte von STAEDTLER wer­den ab Januar 2019 ver­füg­bar sein.

Insights-X 2018

Die nächste Insights-X öff­net am 9. Okto­ber 2019, und ich hoffe, dann auch wie­der dabei sein zu können.

  1. Der Name setzt sich zusam­men aus den ehe­ma­li­gen Mar­ken­na­men „Cleo­pa­tra“ für Füll­hal­ter, der zu „Cleo“ wurde, und dem für Tusche­zeich­ner ver­wen­de­ten „Skri­bent“.
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