Archiv der Kategorie „Tinte”

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Platinum Carbon Pen

Samstag, 26. August 2017

Durch Zufall bin ich auf den Carbon Pen1 des japanischen Herstellers Platinum aufmerksam geworden. Er ist für die schnelltrocknende, wasserfeste Carbon-Tinte ausgelegt und hat eine EF-Feder.

Platinum Carbon Pen

Das Design des Carbon Pen ist typisch für die sog. „desk pens”2, d. h. für die Füller und Ku­gelschreiber, die griffbereit in einem Ständer auf dem Schreibtisch stehen. So ist die Steck­kappe nur ein Behelf mit sehr schlichtem Design.

Platinum Carbon Pen

Pentel GraphGear 500 (0,5 mm), Pilot Prera EF, Platinum Carbon Pen

Die vergoldete Stahlfeder ist etwas feiner als die EF-Feder des Pilot Penmanship3, schreibt aber trotzdem spürbar glatter. Erwartungsgemäß arbeiten sie und das Tintenleitsystem sehr gut mit der Carbon-Tinte4 zusammen, und so konnte ich noch keine Anschreibproble­me oder Aussetzer bemerken.

Der Carbon Pen mit einer Patrone5 kostet um die 10 Euro und ist meiner Ansicht nach je­den Cent wert.

  1. Auch „Carbon Ink Pen”, Artikelnummer DP-800S. – Die japanische und die Exportvariante unterscheiden sich in der Verpackung und bei der Bedruckung des Schafts.
  2. Diese Schreibgeräte gibt es auch Pilot und Sailor.
  3. Der Carbon Pen schreibt sogar senkrecht und hat dann einen geringfügig feineren Strich.
  4. Die Tinte ist jedoch nicht ganz so schwarz wie z. B. die Leipziger Schwarz von Rohrer & Kling­ner oder die Aurora Black. – Außer in der Patrone gibt es die Carbon-Tinte auch im Glas.
  5. Pfiffiges Detail: Die Kugel, mit der die Patrone verschlossen ist, wird beim Einsetzen hinein­gedrückt. Sie ist dann beweglich und durchmischt die Tinte.

Feine Feder

Sonntag, 13. August 2017

Als frischgebackener Füllhalter-Nutzer1 bin ich schnell ein Freund feiner Federn geworden. Nicht nur aus diesem Grund fiel mir diese Anzeige für den Pelikano von Pelikan in der Publi­kation „Schrift und Schreiben”, herausgegeben von den Pelikan-Werken in Hannover, auf2.

Feine Feder

Wie fein die EF des Pelikano war, weiß ich nicht, doch ich nehme an, dass sie breiter war als die EF des Pilot Penmanship. Letztere gefällt mir so gut, dass ich sie in den Pilot Prera eingesetzt habe3, denn diesen gibt es nur in F und M.

Feine Feder

Das Schreiben mit dieser Feder ist gewöhnungsbedürftig, da sie nicht nur sehr sensibel auf die Eigenheiten des Papiers reagiert (was einen zudem so manches entdecken lässt), son­dern zum vergleichsweise langsamen Schreiben mit möglichst wenig Druck zwingt. Doch das hat seinen Reiz! – Zurzeit benutze ich im Prera die Aurora Black.

  1. Nein, ich werde dem Bleistift nicht untreu.
  2. Eine Jahresangabe konnte ich nicht finden, aber ich tippe auf die frühen 1960er Jahre.
  3. Dies geht problemlos, weil die Federn und die Tintenleiter fast aller günstigen Füller von Pilot kompatibel und gesteckt sind.

Rot

Sonntag, 13. August 2017

Rot

Pilot 78G mit Rohrer & Klingner Morinda

Kurz notiert

Sonntag, 18. Juni 2017
  • Eine schöne Idee sehr geschmackvoll umgesetzt: Tropical Bird Pencil Holder by BKID. – Danke an Michael Grote für den Hinweis!
  • Anfang 2017 vorgestellt und ab Juli für 49 Euro erhältlich: Der von Jasper Morrison ge­staltete Füllhalter LAMY aion. – Danke an Wowter für den Hinweis!

Pelikan Radier-Stift BRS

Dienstag, 13. Juni 2017

Heute ein kurzer Blick auf den 40 bis 50 Jahre alten Pelikan Radier-Stift BRS nebst Radier-Strips zum Nachfüllen.

Pelikan Radier-Stift BRS

Im Katalog „Pelikan für jeden der schreibt” aus dem Jahr 1964 heißt es:

Radierstift BRS
Universal verwendbarer Pelikan-Radierstift für Original-Schrift und Kopien. Beque­mes und schnelles Radieren. Austauschbare Radierminen.
Radierstrips zum Nachfüllen des BRS.
BS (Blauer Strip): Für Maschinenschrift, Tinten- und Kugelschreiberschrift.
RS (Roter Strip): Für Bleistift, Kohlepapierdurchschläge und Offsetpapierfolien.

Das für mich interessanteste Detail: Quer in einem Ende des Radier-Strips steckt ein Draht, dessen Enden in das Gewinde im Innern des Radier-Stifts greifen. Der Strip wird so gehal­ten und lässt sich herausdrehen. – Der Ring in der Mitte des etwa 12 cm langen Stifts ist als Sechskant ausgeführt, um ein Wegrollen zu verhindern.

Auf der Suche nach dem perfekten Braun

Samstag, 10. Juni 2017

Auf der Suche nach dem perfekten Braun

Kisho ist natürlich der Goldstandard.

Schwarz

Sonntag, 4. Juni 2017

Schwarz

Manchmal habe ich keine Lust zu (be)schreiben, sondern möchte nur etwas fotografieren. Heute: Notizbuch von Design.Y, Bleistift Pentel Black Polymer 999 und Füllhalter Pilot Le­gno 89s. – Natürlich geht das alles noch wesentlich besser; so stört z. B. die weiße Refle­xion am rhodinierten Ende der Kappe.

Neues Terrain

Donnerstag, 1. Juni 2017

Plötzlich war mir klar: Ich brauche unbedingt eine schöne braune Tinte für den Pilot Legno 89s1.

Neues Terrain

In den Geschäften meiner Umgebung konnte ich einige testen. Caran d'Ache Chromatics Organic Brown, Kaweco Karamel-Braun und Waterman Absolute Brown gehen für mich zu sehr ins Lila, und auch wenn die Pelikan 4001 Brillant-Braun gern als rotstichig bezeichnet wird, so hat mir diese Tinte doch am meisten zugesagt. Unter den (natürlich mit Vorsicht zu genießenden) Farbmustern im Internet fielen mir noch die Pilot Iroshizuku Tsukushi und die Diamine Dark Brown positiv auf. – Am liebsten wäre mir ja das Braun „Kisho”, aber das ist einzigartig und nur auf vier Pfoten anzutreffen.

Welche braunen Tinten bevorzugen meine Leser?

  1. Und für ein Notizbuch mit braunem Ledereinband sowie farblich passendem Schnitt, doch dazu bei Gelegenheit mehr.

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